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Häusliche Pflege Offener Brief an Karl Lauterbach

Von Heiner Sieger 1 min Lesedauer

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Branchenvertreter warnen vor Kollaps der häuslichen Pflege und fordern schnelles Handeln.

(Bild:  fernandozhiminaicela, pixabay)
(Bild: fernandozhiminaicela, pixabay)

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden richteten sich Vertreter der Digital Care Branche mit einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Sie fordern mehr Unterstützung und Wertschätzung für pflegende Angehörige, die mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland versorgen. Eine Reaktion aus dem Bundesgesundheitsministerium blieb bisher aus.

Initiator des offenen Briefes ist das Digital Care Unternehmen Nui Care. Zu den Mitunterzeichnern, die sich den Forderungen für pflegende Angehörige anschließen, gehören das Digital Care Unternehmen KEJ Digital Care Solutions, der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. und der Telemedizinanbieter ZAVA Global. Sie alle sehen enormen Handlungsbedarf, um die häusliche Pflege nachhaltig für die Zukunft aufzustellen und die Würde der Pflegebedürftigen sowie der pflegenden Angehörigen zu schützen. Ihr Aufruf an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lautet: Vergessen Sie die pflegenden Angehörigen nicht – weder am Tag der Pflegenden noch an den anderen 364 Tagen des Jahres! 

Die Forderungen im Überblick:
Pflegenden Angehörigen die Unterstützung ermöglichen, die ihnen zusteht.
Für Transparenz im Bürokratiedschungel sorgen.
Niedrigschwellige Entlastungsangebote schaffen.
Kindererziehung und Pflege von Angehörigen gleichstellen.
- Digitale Unterstützung in die Versorgung integrieren.

Markus C. Müller, Mitgründer und CEO der Nui Care GmbH, findet klare Worte: 

Pflegende Angehörige sind das Rückgrat der häuslichen Pflege in Deutschland. Doch viele von ihnen sind an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Die Sparpolitik des Bundesgesundheitsministeriums und die unzureichenden Veränderungen durch die Pflegereform verschärfen ihre Situation zusätzlich, statt für Entlastung zu sorgen. Wir fordern Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf, endlich zu handeln – denn das Thema duldet keinen Aufschub.
Markus Müller, CEO nui care(Bild:  nui care)
Markus Müller, CEO nui care
(Bild: nui care)

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