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Patientendaten: Wie KI die Prozesse vereinfachen kann

Ein Gastbeitrag von Patrick Oestringer 4 min Lesedauer

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In deutschen Krankenhäusern fallen täglich pro Patienten rund 27 Seiten Dokumentation an. Das Robert-Bosch-Krankenhaus und das Klinikum Rheine testen nun eine KI, die diese Patientendaten bündelt und durchsuchbar macht. Erste Ergebnisse zeigen: Ärzte finden relevante Informationen fünfmal schneller.

(Bild:  greenbutterfly/stock.adobe.com)
(Bild: greenbutterfly/stock.adobe.com)

In deutschen Krankenhäusern gehört die Flut an Patientendaten längst zum Alltag. Befunde, Laborwerte und Arztbriefe summieren sich schnell zu ganzen Aktenbergen. Wer eine bestimmte Information sucht, verliert dabei wertvolle Minuten – Zeit, die in der Patientenversorgung fehlt. Künstliche Intelligenz kann diesen Prozess entscheidend vereinfachen. Moderne Systeme strukturieren Daten automatisch, erstellen Zusammenfassungen und liefern gezielte Antworten auf Fragen. Das Ziel: Ärzte nicht mit zusätzlicher Bürokratie zu belasten, sondern ihnen mehr Zeit für die Behandlung ihrer Patienten zurückzugeben.