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Unternehmensprozesse Prozessintelligenz – Garant für den erfolgreichen KI-Einsatz

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Laut einer neuen Studie von Celonis sind neun der zehn befragten Führungskräfte der Meinung, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz Kontextwissen zu Prozessen benötigt, um die erhofften Ergebnisse zu liefern. 81 Prozent erklären, dass ihr Unternehmen KI für eine bessere Prozessintelligenz nutzen will.

(Bild: Renrae/Adobe Stock)
(Bild: Renrae/Adobe Stock)

Celonis, Lösungsanbieter für Process Mining und Prozessintelligenz, hat jetzt die Ergebnisse einer globalen Umfrage veröffentlicht. Demnach wird von den Verantwortlichen Prozessintelligenz weithin als Voraussetzung für einen effektiven KI-Einsatz in Unternehmen angesehen. Durch die Prozessintelligenz von Celonis erhält KI Zugriff auf den Kontext, den sie braucht, um zu verstehen, wie ein Unternehmen funktioniert und wo Optimierungspotenziale liegen.

Wie Unternehmen Prozessintelligenz erlangen können.(Bild:  Celonis)
Wie Unternehmen Prozessintelligenz erlangen können.
(Bild: Celonis)

Der "Process Optimization Report 2025" von Celonis zeigt, dass die große Mehrheit der befragten Führungskräfte (89 Prozent) die Ansicht vertritt, dass KI unbedingt Kontextwissen über Unternehmensprozesse brauche, um sinnvolle Ergebnisse zu liefern und dadurch die Prozesseffizienz zu erhöhen. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) befürchtet, dass ineffiziente Prozesse die Wirkung von KI in ihrem Unternehmen mindern könnten. An der Umfrage nahmen über 1.600 Befragte teil. Ihre Antworten unterstreichen, welche Schlüsselrolle Prozessintelligenz spielt, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass KI handlungsrelevante Erkenntnisse liefert, zielführende Empfehlungen ausspricht und wirksame Maßnahmen anstößt.

Prozessintelligenz als Wegbereiter für KI

Bis auf ein Prozent nutzen alle befragten Unternehmen KI. Die Erwartungen an die Technologie sind insbesondere mit Blick auf das bevorstehende Jahr hoch und die Befragten konstatieren, dass ein effektiver KI-Einsatz entscheidend mit den Prozessen eines Unternehmens zusammenhängt. Die wichtigen Ergebnisse der Befragung im Überblick:

Die zehn wichtigsten Gründe, warum Unternehmen ihre Prozesse nicht verstehen.(Bild:  Celonis)
Die zehn wichtigsten Gründe, warum Unternehmen ihre Prozesse nicht verstehen.
(Bild: Celonis)
  • 89 Prozent der Führungskräfte glauben, dass KI die Abläufe in ihrem Unternehmen verstehen muss, um handlungsrelevante Ergebnisse liefern zu können.

  • 81 Prozent der Unternehmen planen, KI in den nächsten zwölf Monaten speziell zur Optimierung ihrer Prozesse zu nutzen. 

  • 74 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Budget für den KI-Einsatz steigt.

  • 64 Prozent der Befragten glauben, dass KI einen signifikanten ROI liefern wird.

  • 61 Prozent der Unternehmen berichten, dass sie bereits KI-Anwendungen wie Chatbots auf Basis generativer KI sowie KI-Assistenten einsetzen, um ihre betriebliche Effizienz zu verbessern.

  • 58 Prozent der Führungskräfte sind besorgt, dass Ineffizienzen in ihren Prozessen den Mehrwert ihrer KI-Initiativen schmälern könnten.

Alexander Rinke ist Mitgründer und Co-CEO von Celonis.(Bild:  Celonis)
Alexander Rinke ist Mitgründer und Co-CEO von Celonis.
(Bild: Celonis)

Alexander Rinke, Mitgründer und Co-CEO von Celonis, erläutert: „KI-Agenten müssen über die zugrundeliegenden Prozesse Bescheid wissen – genau wie ein GPS zur effektiven Positionsbestimmung eine Karte braucht. Die Studienergebnisse zeigen klar, dass Unternehmensentscheider erkannt haben, dass es ohne Prozessintelligenz keinen effektiven KI-Einsatz geben kann. Unsere Plattform, die auf dem Process Intelligence Graph basiert, stellt Unternehmens-KI die Daten und den Kontext zur Verfügung, die sie braucht, um Ergebnisse zu erzielen, die in der Praxis wirklich einen Unterschied machen.“

KI-Agenten müssen über die zugrundeliegenden Prozesse Bescheid wissen – genau wie ein GPS zur effektiven Positionsbestimmung eine Karte braucht.

Alexander Rinke

KI-Agenten benötigen Prozessintelligenz der Celonis-Plattform

Die Arbeitszeit wirkt sich direkt auf die Prozessoptimierung aus.(Bild:  Celonis)
Die Arbeitszeit wirkt sich direkt auf die Prozessoptimierung aus.
(Bild: Celonis)

Die Plattform von Celonis versorgt KI-Agenten mit systemübergreifender und zugleich -unabhängiger Prozessintelligenz, die es ihnen erlaubt, präzise Entscheidungen zu treffen, effektive Empfehlungen auszusprechen und passende Maßnahmen zu ergreifen. Auf der vergangenen Celosphere 2024 hat Celonis AgentC vorgestellt – eine Suite von KI-Tools, Integrationen und Partnerschaften, die es Anwendern der Celonis-Technologie ermöglichen, vorkonfigurierte KI-Agenten zu nutzen oder solche selbst auf Basis führender Plattformen zu entwickeln, die mit der Prozessintelligenz von Celonis betrieben werden.

Die Rolle, die Celonis im Bereich der Unternehmens-KI spielt, wurde von Analysten und Unternehmenskunden gleichermaßen bestätigt. So stufte Gartner Celonis in dem Magic Quadrant für „Process Mining Platforms 2024“ zum zweiten Mal in Folge als Leader ein. Dabei bezog sich das Analystenhaus auf die Fähigkeit, Unternehmen system-agnostische Prozesseinblicke zu bieten, die mit KI-gesteuerten Funktionen angereichert sind. Außerdem rangierte Celonis 2024 auf Platz 13 der Forbes Cloud 100-Liste, die die weltweit führenden privaten Cloud-Unternehmen in Bereichen wie KI, Software, Infrastruktur und Sicherheit auszeichnet.

Zur Methodik der Studie

Für den „Process Optimization Report 2025“ kooperierte Celonis mit einem unabhängigen, auf B2B- und Technologieforschung spezialisierten Beratungsunternehmen. Im Juli und August 2024 wurden insgesamt 1.620 Interviews mit Führungskräften geführt. Die Teilnehmer stammen aus Unternehmen mit einem Mindestumsatz von 500 Millionen US-Dollar und Sitz in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Österreich, Schweiz, Spanien, Südkorea und den USA. Die Teilnehmer der Befragung arbeiten in den Bereichen Finanzen und Shared Services, Lieferkette, IT und Digitales oder Operations und Prozessoptimierung. Der Bericht informiert insbesondere darüber, wie Entscheider die Unternehmensproduktivität durch Automatisierung steigern, welche Faktoren ihnen bislang Einblicke in ihre Geschäftsprozesse erschweren und wie sie Abläufe besser analysieren können.

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