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Höchstleistungsrechner
Quantencomputing: „Aktiv vorbereiten, um den Anschluss nicht zu verpassen“

Das Gespräch führte Heiner Sieger 5 min Lesedauer

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Dennis Hoppe vom Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart erklärt im Interview, wie nah Quantencomputing heute schon an industriellen Anwendungen ist, welche Branchen als erste profitieren und warum die Technologie kein Ersatz für klassische Rechnerarchitekturen ist.

(Bild:  © Patrick Helmholz/stock.adobe.com - generiert mit KI)
(Bild: © Patrick Helmholz/stock.adobe.com - generiert mit KI)

Darum geht's

Integration von Quantencomputing in bestehende Systeme: Das HLRS sieht Quantencomputer als Ergänzung zu klassischen Höchstleistungsrechnern. Am HLRS wird an hybriden Ansätzen gearbeitet, bei denen Quantencomputer als spezialisierte Co-Prozessoren fungieren können, ähnlich wie GPUs für KI-Anwendungen.

Herausforderungen und Chancen von hybriden Ansätzen: Die Integration von Quantencomputern in bestehende HPC-Infrastrukturen ist technisch herausfordernd, insbesondere bezüglich Software und Schnittstellen. Projekte wie SEQUOIA dienen als Experimentierfelder, um praktische Anwendungen und Vorteile von Quantencomputing im industriellen Kontext zu erkunden.

Zukünftige Entwicklungen und Kooperationen: In den nächsten Jahren ist der Fortschritt bei der Qualität von Quantencomputer-Systemen entscheidend, einschließlich der Verschränkung der Qubits und Fehlerkorrektur. Kooperationen von Akteuren aus Industrie und Forschung sind entscheidend, um Technologien wie Quantencomputing und KI voranzutreiben und Synergien in Europa zu nutzen. 

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