DB Podcast

Nachhaltige IT-Infrastruktur Rechenzentrum: noris network errichtet 30 MW in Frankfurt

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit dem Bau des neuen Datacenters FRA1 in Schwalbach bei Frankfurt will noris network einen weiteren Meilenstein für die digitale Infrastruktur in Deutschland setzen. Das Rechenzentrum soll höchste Verfügbarkeit und maximale Leistungsfähigkeit bei Nachhaltigkeit bieten.

(Bild:  noris network AG)
(Bild: noris network AG)

Das noris Datacenter FRA1 stellt auf drei Ebenen eine IT-Fläche von 7.000 qm bereit. Diese sind in zwei autarke Brandabschnitte aufgeteilt, so dass bereits in dem Rechenzentrum eine sehr hohe Verfügbarkeit erreicht wird. Die Anschlussleistung beträgt 30 MW. Diese kann variabel für Standard-Workloads oder für KI-Workloads verwendet werden.

Für maximale Ausfallsicherheit sorgen eine redundante Einspeisung aus dem nationalen Stromnetz und je Brandabschnitt N+1-redundante Netzersatzanlagen. Auch das Kühlsystem ist doppelt ausgeführt und jeweils N+1-redundant – eine Kombination, die Betriebssicherheit und Ressourcenschonung gleichermaßen gewährleistet.

Rechenzentrum: Nachhaltigkeit als Leitidee

Das Rechenzentrum wird vollständig mit grüner Energie betrieben. Mit dem angestrebten PUE-Wert von 1,2 im Vollausbau zählt das noris Datacenter FRA1 zu den energieeffizientesten Rechenzentren. Ein Abwärmenutzungskonzept in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwalbach, Photovoltaikanlagen und begrünte Fassadenflächen unterstreichen den ökologischen Anspruch. Zusätzlich entstehen 20 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, die den Standort auch verkehrstechnisch fit für die Zukunft machen.

Vernetzung und Servicequalität

FRA1 ist carrier-neutral ausgelegt und bietet Zugang zu führenden nationalen und internationalen Carriern. Geplant ist zudem die direkte Anbindung an den Internetknoten DE-CIX mit niedrigster Latenz. Neben flexiblen Cage- und Suite-Lösungen stehen Kunden umfangreiche Services zur Verfügung – von Remote Hands über Staging- und Lagerräumen bis hin zu eigenen Büros, Konferenzräumen und gesicherten Parkplätzen.

Rechenzentrum: Sicherheit ohne Kompromisse

Das Datacenter FRA1 in Frankfurt erfüllt hohe Sicherheits- und Zertifizierungsstandards.(Bild:  noris network AG)
Das Datacenter FRA1 in Frankfurt erfüllt hohe Sicherheits- und Zertifizierungsstandards.
(Bild: noris network AG)

Das noris Datacenter FRA1 ist als Hochsicherheits-Rechenzentrum geplant. Ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr, vollständige CCTV-Überwachung, Perimeterschutz, lückenlose Zutrittskontrollen mit Personenvereinzelung und Fahrzeugschleusen bilden die mehrschichtige Sicherheitsarchitektur. Damit erfüllt der Standort höchste Anforderungen regulierter Branchen – von Banken und Versicherungen bis hin zu kritischen Infrastrukturen.

FRA1 wird nach strengsten Maßstäben gebaut und unter anderem nach EN50600 VK3/SK4, TÜV TSI Level 3, ISO 27001 gemäß BSI Grundschutz sowie LEED Platinum zertifiziert. Weitere Zertifizierungen, darunter Blauer Engel, VDS 3406, ISO 14001, ISO 50001, ISAE 3402 und Climate Neutral Data Center sind ebenfalls in Planung.

„Mit dem noris Datacenter FRA1 entsteht endlich das Rechenzentrum im Herzen Frankfurts, das Nachhaltigkeit, Resilienz und Konnektivität auf einzigartige Weise vereint. Dies wissen insbesondere unsere Kunden aus der Finanzbranche und dem öffentlichen Bereich zu schätzen“, erklärt Ingo Kraupa, Mitbegründer und CEO der noris network AG.

Rechenzentrum: Weiterer Bauabschnitt in Nürnberg gestartet

Beim Bauabschnitt 3 in Nürnberg steht Modularität im Mittelpunkt der Planung.(Bild:  noris network AG)
Beim Bauabschnitt 3 in Nürnberg steht Modularität im Mittelpunkt der Planung.
(Bild: noris network AG)

Anfang Oktober hat noris network am Standort Nürnberg den Bau eines weiteren hochverfügbaren Rechenzentrums gestartet. Der dritte und letzte Bauabschnitt des Rechenzentrumsstandorts Nürnberg Süd umfasst weitere 10.000 Quadratmeter nutzbare IT-Fläche für Server. Damit bleibt viel Spielraum für zukünftige Erweiterungen, insbesondere auch im Bereich von energieintensiven Anwendungen wie der künstlichen Intelligenz. Mit dem ersten Nutzer Bayerisches Landesamt für Steuern (BayLfSt) soll das neue Datacenter 2026 seinen Dienst aufnehmen. Das Rechenzentrum soll der Steuerverwaltung im Endausbau Platz für bis zu 1.000 Racks bieten.

Innovative IT-Architektur für sichere Zukunft

Ermöglicht wird das neue modularen Rechenzentrumskonzept unter anderem durch die Technologie der jüngsten Tochterfirma innovIT AG. Mit dem neuen Konzept reagiert noris network auf die sich wandelnden Anforderungen moderner IT-Infrastrukturen. Die neue Bauweise ermöglicht es, Rechenzentrumsflächen flexibel sowie skalierbar zu errichten und gleichzeitig schnell auf neue Anforderungen, wie die steigende Energiedichte durch KI-Anwendungen, zu reagieren.

Ingo Kraupa ist CEO der noris network AG.(Bild:  noris network AG)
Ingo Kraupa ist CEO der noris network AG.
(Bild: noris network AG)

Ingo Kraupa, Mitbegründer und CEO der noris network AG, kommentiert: „Bislang konnten wir nur Strom- und Klimatechnik modular erweitern. Zukünftig geht das auch für ganze IT-Flächen, die sich dann noch dazu an den konkreten Bedarf anpassen lassen. Insbesondere sind wir in der Lage, Hochleistungsflächen für KI-Anwendungen schnell und bedarfsgerecht auszubauen.“ Ermöglicht wird dies durch zwei Produktionswerke, in der die entsprechenden Module vormontiert werden.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung