Rund 300 Besucher und über 40 hochkarätige Sprecher diskutierten am 15. Mai 2024 bei der Rise of AI, einer der einflussreichsten KI-Konferenzen in Europa, über Themen zur künstlichen Intelligenz. Es wurden auch Forderungen nach deren Nutzung in Zukunft aufgestellt.
(Bild: Thomas Tiefseetaucher)
Unter den Teilnehmern der Rise of AI am 15. Mai 2024 waren Bundesminister für Digitales und Verkehr , Dr. Volker Wissing, der bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, Dr. Feiyu Xu, Aufsichtsratsmitglied der ZF Group, Generalleutnant Michael Vetter, Chief Information Officer (CIO) im Bundesministerium der Verteidigung, Vanessa Cann, Board Member KI Bundesverband sowie Nestor Maslej, Research Manager und AI Index Editor-in-Chief am Stanford Institute for Human-Centered AI. In zahlreichen Diskussionen zeigte sich, dass der Staat eine aktivere Rolle einnehmen muss.
Um KI in Deutschland aktiv zu gestalten, spielt gerade die Verwaltung eine große Rolle. Zum einen ist es wichtig, dass die Regierung ihre Pläne tatkräftig umsetzt und die versprochenen Gelder sinnig in den Markt fließen. Ebenso sollten 2025 noch stärkere Brücken zu den europäischen Nachbarn entstehen, damit Talente, Ideen und Kapital gemeinsam zum Wohle Europas eingesetzt werden.
Die weltweit besten Rahmenbedingungen für KI schaffen
Dr. Michael Klimke, CEO der bayerischen KI-Agentur, erklärt: „Nachhaltigen Erfolg in Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz in Bayern, Deutschland und Europa erzielen wir nur, wenn die Politik die weltweit besten Rahmenbedingungen schafft. Gleichzeitig wollen wir die Menschen begeistern, auf diese Zukunftstechnologie zu vertrauen und Unternehmen dazu ermutigen, stärker in KI-Innovationen zu investieren.“
Doch auch deutsche Großkonzerne und Unternehmer müssen sich ihrer Verantwortung für den Standort bewusst werden. Technologie-Geschäfte mit China sollten kritisch hinterfragt werden und gleichzeitig die Investition in Deutschland und Europa in den Fokus rücken. Vordenker und Gründer können das Rennen um KI gegen Nationen wie die USA und China sonst nicht gewinnen. „Es mangelt Deutschland nicht an Talenten, sondern an Investitionen“, sagt Fabian Westerheide, Gründer der Rise of AI-Konferenz.
Rise of AI: Technologie und Verteidigung gehen Hand in Hand
Die innere und äußere Sicherheit muss und wird deutlich stärker durch die richtige Verwendung fortschrittlicher Technologien – allen voran KI – unterstützt werden. Generalleutnant Michael Vetter, Leiter der Abteilung Cyber/Informationstechnik (CIT) und Chief Information Officer (CIO) im Bundesministerium der Verteidigung, betont: „Die sicherheitspolitische Zeitenwende geht einher mit einer technologischen Zeitenwende. Digitale Technologien wirken disruptiv auf alle Bereiche des Lebens und auch in die Streitkräfte. Dabei wechselt der Fokus von Hardware zu Netzwerk und Software. Software Defined Defence wird als neues Paradigma mit Unterstützung durch KI ermöglichen, dass militärische Fähigkeiten wie Apps in einem Smartphone digital über das Netz bereitgestellt, verbessert und erweitert werden.“
Die Zeit, bei KI mutig zu sein, ist jetzt
Es fehlt noch an gewagten KI-Ideen und echten Moonshots in Europa. Gleichzeitig war das Credo vieler Panels und Diskussionen ganz klar: Es gibt keine bessere Zeit, um etwas Neues auszuprobieren und zu machen. „Wir fühlen uns in unserem Engagement auf der Rise of AI erneut darin bestätigt, am richtigen Platz zur richtigen Zeit zu sein“, betont Dr. Björn Bringmann, einer der Speaker und Leiter des AI Institute von Deloitte. „Die Konferenz im Herzen der deutschen Hauptstadt mit der dynamischen Community hat abermals bewiesen, wie stark und breit gefächert das professionelle Interesse an KI ist und wie offen die Akteure für den konstruktiven und kreativen Austausch sind. Es wird deutlich, dass Deutschland im globalen KI-Wettbewerb in vielen Bereichen gut aufgestellt ist, beim Einsatz von KI im Business jedoch der größte Nachholbedarf besteht.“
Fabian Westerheide ist Gründer der Rise of AI Conference.
(Bild: Thomas Tiefseetaucher)
Insgesamt tauschten sich auf der Rise of AI rund 300 Besucher zwischen den Panels und Vorträgen aus. Darüber hinaus zählte der Livestream 1.600 Zuschauer. Die eingeladenen Sprecher erhielten das neue Buch „Die KI-Nation“ von Fabian Westerheide zur Rolle und Zukunft der künstlichen Intelligenz in Deutschland. Darin liefert er nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern gibt auch mögliche Handlungsimpulse, wie das Land zu einer souveränen KI-Nation werden kann. Das Buch ist über die Website des Autors sowie auf Amazon erhältlich. Neben Akteuren aus Deutschland waren unter anderen Experten aus Finnland, Schweden, Frankreich, Singapur, den USA und Großbritannien vor Ort.
Stand: 16.12.2025
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Rise of AI ist zu der einflussreichsten KI-Konferenz geworden
Die Konferenz Rise of AI entstand aus der Leidenschaft und Vision ihres Gründers Fabian Westerheide, der 2014 in einer transhumanistischen Meetup-Gruppe das Konzept der Singularität erörtern wollte. Nachdem die ersten Meetups ein wachsendes Interesse hervorgerufen haben, holte Fabian seine Frau Veronika als Event Professional mit an Bord. Gemeinsam hat das Ehepaar die Konferenz mit herausragenden Sprechern, zukunftsgetriebenen KI-Themen und einem Event-Management mit Liebe zum Detail zu einer der einflussreichsten KI-Konferenz Europas gemacht.Heute fungiert die AI for Humans GmbH, das Unternehmen hinter der Rise of AI Conference, als zentrale Plattform für die europäische KI-Community und veranstaltet die jährliche Rise of AI Conference, die Experten und Enthusiasten im Bereich der künstlichen Intelligenz vereint und zum Austausch anregt. Das Ziel: KI als zentrale Zukunftstechnologie für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland zu festigen.