Viele Jahre lang konzentrierten sich CIOs vor allem auf die IT. Eine neue Studie von ServiceNow zeigt, dass Kundenfokussierung, digitale Workflows und ein zunehmender C-Level-Einfluss wichtige Erfolgsfaktoren für den CIO sind.
(Quelle: Panchenko Vladimir - Shutterstock)
Erfolgreiche CIOs fokussieren sich zunehmend auf die Unternehmensführung sowie die Ziele des Unternehmens, ihrer Kunden, Mitarbeiter und der Veränderung in den Unternehmen statt auf den Technologiebetrieb. Das zeigt eine neue Studie von Oxford Economics im Auftrag von ServiceNow über die Rolle des CIO, an der weltweit 516 CIOs teilgenommen haben.
Viele Jahre lang konzentrierten sich CIOs vor allem auf die IT. Laut Umfrage glauben heute jedoch 63 Prozent der befragten CIOs, dass Geschäfts- und Führungsqualitäten wichtiger seien als Technologieverständnis. Die erfolgreichsten CIOs sind deshalb diejenigen, die sich fest als Business-Visionäre positioniert haben. Rund ein Fünftel der befragten CIOs, die ihre Fähigkeiten als gut einschätzen, unterscheiden sich in diesen drei Aspekten von anderen CIOs:
Bei der Digitalisierung von Workflows weiter fortgeschritten
Aufbau von zunehmenden C-Level-Einfluss
Konzentration auf externe Kunden
Rolle des CIO: höhere Produktivität und mehr Innovationen
Die leistungsstärksten CIOs konzentrieren sich auf Strategie statt auf den Betrieb und richten die Ziele der IT an den Unternehmenszielen aus. Diese CIOs berichten auch von höherer Produktivität, Innovation und Kundenzufriedenheit in ihrem Unternehmen. Deutsche CIOs haben zunehmend starke Beziehungen zu anderen Mitgliedern der Geschäftsführung, insbesondere zu COO, CFO und Chief Human Resources Officer (CHRO).
„Die Umfrage zeigt ganz deutlich, dass sich auch CIOs in Deutschland umorientieren – weg vom reinen Technologiefokus, hin zu einer Business-Perspektive, die die Geschäftsziele im Blick hat. Dieser Paradigmenwechsel führt zu mehr Innovation, Performance und schließlich Erfolg, von dem alle im Unternehmen profitieren“, erklärt Detlef Krause, Area Vice President Germany bei ServiceNow.
[caption id="attachment_95138" align="aligncenter" width="599"] Detlef Krause ist seit November 2018 neuer Area Vice President Germany bei ServiceNow.[/caption]
Rolle des CIO: Umsetzung von teamübergreifenden Projekten
Die meisten der befragten CIOs aus Deutschland sind sich einig, dass der Aufbau von Partnerschaften und teamübergreifenden Projekten auf Entscheiderebene eine wichtige Aufgabe ist:
64 Prozent der deutschen CIOs sind sich einig, dass ihre Aufgabe darin bestehe, andere Mitglieder der Geschäftsführung über digitale Technologien aufzuklären.
66 Prozent sagen, dass die Zusammenarbeit mit dem CEO bei der Festlegung von Unternehmens-Roadmaps eine ihrer Schlüsselaufgaben sei.
72 Prozent der CIOs geben an, dass zu ihren Kernaufgaben die Zusammenarbeit mit dem CHRO bei Talentstrategien gehöre.
Aus technologischer Sicht implementieren erfolgreiche CIOs Maßnahmen für die Automatisierung und Integration von Arbeitsprozessen sowie für die Einführung digitaler Workflows, um den Geschäftserfolg zu steigern. Zudem stellen sie einen unternehmensweiten Konsens über die Nutzung dieser Technologien her. In Deutschland erkennt die Mehrheit der CIOs die Bedeutung digitaler Workflows für die Steigerung der Effizienz (79 Prozent), der finanziellen Leistungsfähigkeit (70 Prozent), der Produktivität (83 Prozent), der Mitarbeiterleistung (77 Prozent) und der Innovation (72 Prozent).
CIO: Vom Technologie-Manager zum Vordenker
„Da Technologie für den Geschäftserfolg immer entscheidender wird, sind die Erwartungen an den CIO exponentiell gestiegen. Früher war der CIO der IT-Technologie-Manager eines Unternehmens, aber heute sind die erfolgreichsten CIOs diejenigen, die Vordenker, Innovatoren und Visionäre sind“, sagt Chris Pope, Vice President Innovation bei ServiceNow. „CIOs haben die Möglichkeit, eine zentrale Rolle bei der Transformation ihres Unternehmens zu spielen. Der Aufbau von C-Level-Einfluss, die Fokussierung auf Mitarbeiter- und Kundenerfahrungen sowie die Veränderung der Geschäftsmodelle durch die Digitalisierung von Arbeitsabläufen sind die Erfolgsfaktoren für eine hohe Leistungsfähigkeit“, erklärt Pope.
Zur Methodik der Studie: Die unabhängige internationale Umfrage unter 516 CIOs (davon 328 aus Europa) in 11 Ländern und 24 Branchen wurde von Oxford Economics durchgeführt. Die Umfrage wurde über computergestützte Telefoninterviews (CATI) durchgeführt, bei denen die Befragten anonym bleiben, klärende Fragen stellen und demografische Informationen bestätigen konnten. Die Befragung wurde in folgenden Ländern durchgeführt: USA, Großbritannien, Australien/Neuseeland, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Japan und Singapur. (sg)
Stand: 16.12.2025
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