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Transformationsprojekte SAP S/4HANA: KI als Turbo für Migrationen

Ein Gastbeitrag von Martin Finkbeiner 2 min Lesedauer

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Agilität ist bei Unternehmen angesichts der Vielzahl an Herausforderungen heute mehr denn je gefragt. Hier steht insbesondere die IT im Fokus. Sie muss Transformationsprojekte inklusive der S/4HANA-Migration schnell und risikoarm umsetzen – und dies bei vielen Datenquellen.

(Bild:  RealizeXL/Adobe Stock)
(Bild: RealizeXL/Adobe Stock)

Heterogene Softwarelandschaften und die damit verbundenen hohen Unterhaltungskosten, ein Mangel an IT-Ressourcen, instabile Lieferketten und nicht zuletzt der Klimawandel fordern von Unternehmen eine große Flexibilität. Um die notwendige Agilität zu erreichen, benötigen sie Lösungen, die die Integration digitaler Technologien wie KI, globale Präsenz sowie ein breites Ökosystem unterstützen. 

Sie müssen mithilfe einer Migration zu SAP S/4HANA zum „Composable Enterprise“ werden: ein Unternehmen mit maximal verteilten Datenlandschaften und Cloud-betriebenen IT-Landschaften und einer Vielzahl von Microservices. Mit den daraus erwachsenden Chancen für das Business steigen allerdings gleichzeitig die Herausforderungen für IT-Verantwortliche.

Eine Antwort auf die hohe Datenkomplexität und die agile Einführung von Innovationen ist SAP S/4HANA als zeitgemäßes, cloudbasiertes System mit standardisiertem digitalem Kern. Allerdings ist der ERP-Umstieg selbst ein aufwendiges Projekt, das nicht selten einige Hundert Systeme, riesige Datenmengen und schon mal Schnittstellen im fünfstelligen Bereich umfasst.

Erfolgsfaktoren für Migrationsansatz bei SAP S/4HANA

„Starthilfe“ leisten können externe Spezialisten für IT- und Geschäftstransformationen sowie das Rise with SAP-Programm. Sie helfen Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu modernisieren und in die Cloud zu verlagern. Zudem verringern sie das Risiko sowie den Ressourcen- und Zeitdruck deutlich. Durch den Einsatz softwarebasierter Vorgehensmodelle lassen sich Disruptionen bei der Datenmigration auf ein Minimum begrenzen, Kosten senken und eine hohe User-Akzeptanz schaffen. Damit einhergehen eine schnellere Time-to-Value und höchste Flexibilität, was den Zeitpunkt der Umstellung angeht.

„Fitness-Check“ als erster Schritt

Ein Migrationsprojekt für SAP S/4HANA beginnt mit einer gründlichen Analyse der vorhandenen Daten und Systeme. Daraufhin gilt es, eine konkrete Strategie zu entwickeln und das Vorgehen zu wählen. Eine bewährte Methode ist zum Beispiel die selektive Datenmigration, bei der lediglich die tatsächlich notwendigen Daten mitgenommen werden, der Rest wird bereinigt (Housekeeping) oder archiviert.

SAP S/4HANA: KI-gestützte Transformationssoftware

Unternehmen sind gut beraten, für ihr Migrationsvorhaben eine KI-gestützte Softwareplattform zu wählen, beispielsweise Kyano von SNP. Eine leistungsstarke End-to-End-Lösung sollte das eigene Unternehmen langfristig unterstützen, Use Cases ermöglichen und offen genug sein, um verschiedene Services und Technologien zu integrieren. Der Einsatz von KI ist geeignet, die Ergebnisse der Analyse, Bereinigung und Konsolidierung von Daten zu verbessern. Unternehmen können ihre Projektplanung auf präzise Vorhersagen und Empfehlungen, basierend auf historischen Daten und Best Practices, stützen. Risiken, die während der Migration zu SAP S/4HANA auftreten, lassen sich identifizieren, bewerten und mit vorgeschlagenen Maßnahmen abwenden.

KI ermöglicht zudem das Automatisieren ressourcenintensiver, aber wichtiger Vorgänge wie Testmigrationen. Software, die in der Lage ist, den Projektverlauf und Status zu monitoren sowie Prüfroutinen hoch standardisiert durchzuführen, spart Zeit und Kosten. Zudem haben Projektverantwortliche stets die volle Kontrolle und können bei Bedarf auf den Punkt genau nachjustieren.

S/4HANAMartin Finkbeiner
ist CTO EMEA bei der SNP Schneider-Neureither & Partner SE

Bildquelle: SNP

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