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Dachzeile Schwarz Digits richtet die Organisation künftig auf Kernthemen aus

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 5 min Lesedauer

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Zweieinhalb Jahre nach der Gründung als eigene Sparte innerhalb der Schwarz Gruppe wird Schwarz Digits künftig seine Struktur an der Unternehmensstrategie ausrichten. Hierbei fungiert das Unternehmen als Dachmarke, unter der alle internen Einheiten, Produktmarken und Partnerschaften gesammelt sind.

In Bad Friedrichshall entsteht derzeit ein neuer Standort von Schwarz Digits.(Bild:  Schwarz Digits)
In Bad Friedrichshall entsteht derzeit ein neuer Standort von Schwarz Digits.
(Bild: Schwarz Digits)

Schwarz Digits bildet künftig die Dachmarke, unter der sich die Corporate IT und die extern angebotenen Produkte in den Bereichen Cloud, Cybersecurity, Data & AI, Communication und Workspace finden. Investitionen in Aleph Alpha und Wire sowie die gemeinsame Produktentwicklung mit SAP, Google, ServiceNow und Salesforce bilden mit den selbstentwickelten Lösungen ein umfangreiches Portfolio am Markt. Nach dem erfolgreichem Aufbau übergibt das Unternehmen die Angebote Kaufland Marktplatz, Lidl Onlineshop und das Retail-Media-Geschäft an Lidl und Kaufland.

Zweieinhalb Jahre nach der Gründung als eigene Sparte innerhalb der Unternehmen der Schwarz Gruppe richtet Schwarz Digits seine Struktur konsequent an der Unternehmensstrategie aus. Demnach fungiert Schwarz Digits als Dachmarke, unter der alle internen Einheiten, Produktmarken, Partnerschaften und strategischen Investitionen gesammelt sind.

Schwarz Digits setzt auf digitale Souveränität für sich selbst

Rolf Schumann, Co-CEO und Christian Müller, Co-CEO von Schwarz Digits.(Bild:  Schwarz Digits)
Rolf Schumann, Co-CEO und Christian Müller, Co-CEO von Schwarz Digits.
(Bild: Schwarz Digits)

Im Kern steht die konsequente Fokussierung auf Digitale Souveränität - für die Unternehmen der Schwarz Gruppe und den externen Markt. "Digitale Souveränität ist absolut notwendig für die Überlebensfähigkeit jeder Organisation", sagt Christian Müller, Co-CEO von Schwarz Digits. Wer im Digitalen einseitig abhängig von anderen ist, ist auch in der Wertschöpfung auf das Wohlwollen anderer angewiesen." Rolf Schumann, Co-CEO von Schwarz Digits, ergänzt: “Durch Abhängigkeiten im Digitalen verlieren wir die Hoheit über unser Wissen an Konzerne außerhalb der EU. Dieses Wissen in Form von Daten ist der Treibstoff für Künstliche Intelligenz. Mit unseren Daten verlieren wir auch die Grundlage unseres Wohlstandes."

Entwicklung wettbewerbsfähiger Lösungen

Um den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa zu stärken, entwickelt Schwarz Digits wettbewerbsfähige Lösungen selbst, investiert gezielt in vielversprechende junge Unternehmen und geht Partnerschaften auf Augenhöhe ein. Das Fundament für digital souveräne IT-Lösungen ist die selbst entwickelte und betriebene Cloud, die weiterhin unter dem Produktnamen Stackit am Markt ist. Für unter anderem deren Ausbau investiert der Anbieter elf Milliarden Euro in ein Rechenzentrum in Lübbenau.

Neben Souveränität ist Cybersecurity ein zentraler Pfeiler bei Schwarz Digits. Für die Sicherheit der Unternehmen der Schwarz Gruppe verfügt der Anbieter über starke interne Einheiten für Cybersicherheit. Darüber hinaus nutzen sie seit November 2021 die hybriden Cloud-Cybersecurity-Lösungen von XM Cyber, die sie auch am externen Markt anbieten.Investitionen in den souveränen KI-Anbieter Aleph Alpha und in den Kommunikationsplattform-Anbieter Wire ermöglichen Co-Development in den vielfältigen Anwendungsbereichen in den Unternehmen der Schwarz Gruppe selbst. Die gemeinsame Entwicklung und daraus entstehende gemeinsame Produkte stehen auch bei umfangreichen Partnerschaften des Anbieters im Fokus, darunter SAP, Google, ServiceNow, Salesforce und SentinelOne. Zielmärkte für die Produktpalette sind unter anderem der öffentliche Sektor, der Handel, das Gesundheitswesen, die Fertigungsindustrie, Non-Profit-Organisationen und kirchliche Organisationen.

Schwarz Digits als Inkubator für digitale Geschäftsmodell

Schwarz Digits ist darüber hinaus Inkubator für digitale Geschäftsmodelle in den Unternehmen der Schwarz Gruppe. Wenn ein Geschäftsmodell einen hohen Reifegrad erreicht hat, wird gemeinsam mit den anderen Sparten geprüft, ob eine Überführung in die Verantwortung der Sparte sinnvoll ist. Das Ziel ist stets, die Skalierung zu beschleunigen, Schnittstellen zu reduzieren und Prozesse für alle zu verbessern. In den Unternehmen der Schwarz Gruppe gibt es zwei E-Commerce-Formate: den Kaufland Marktplatz und den Lidl Onlineshop.

Der Kaufland-Marktplatz ist als eine der größten europäischen Online-Plattformen ein wichtiger Teil der Marke. Programme wie die Kaufland-App und die Kaufland Card Xtra verknüpfen dabei die analoge mit der digitalen Welt und schaffen für Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis. Mehr als 13.000 internationale Händler bieten auf der Plattform über 45 Millionen Produkte an. Der Marktplatz ist in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, der Slowakei und Tschechien verfügbar. 2021 wurde der Marktplatz von real übernommen und zeitnah von real.de auf Kaufland e-commerce umgemünzt. Es folgte ein konsequenter Expansionskurs.

Gerald Schönbucher, CEO von Kaufland e-commerce, erklärt: „Wir haben inzwischen eine Größe erreicht, die sich im internationalen Vergleich sehen lassen kann. Für die weitere Skalierung und die optimale Verzahnung von stationärem Handel und e-commerce ist der logische nächste Schritt, die Verantwortung von Schwarz Digits in die Kaufland Organisation zu überführen.“ Die operative Verantwortung für den Lidl Onlineshop ging bereits über die vergangenen Jahre hinweg sukzessive in die Handelssparte Lidl über, als essentieller Pfeiler innerhalb der Omnichannel-Strategie von Lidl. Auch die operative Verantwortung für das Retail Media Geschäft, ehemals unter dem Namen Schwarz Media, ging jüngst in die Handelssparten über. Die dort Verantwortlichen bauen das Angebot und den Service im Retail Media Bereich weiter aus.

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Exzellenz-Standorte in Deutschland, Spanien, Bulgarien und Rumänien

Als Arbeitgeber gewinnt Schwarz Digits weiterhin an Attraktivität. Das liegt unter anderem an den vielfältigen Möglichkeiten für Neueinsteiger und Berufserfahrene, zukunftsweisende Technologien mitzugestalten. Auch die Sicherheit, die durch die Einbettung in die Unternehmen der Schwarz Gruppe bietet, spricht Bewerber an. In Bad Friedrichshall entsteht aktuell ein neuer Standort für den Anbieter. Trotzdem sind die besten Bewerber im IT-Umfeld hart umkämpft. Damit potenzielle Bewerber die IT- und Digitalsparte besser verstehen, tritt Schwarz Digits künftig unter einer einzigen Arbeitgebermarke auf. Darüber hinaus rücken die seit einigen Jahren wachsenden IT-Exzellenzstandorte in Spanien, Bulgarien und Rumänien als Standorte näher an die Dachmarke heran.

Eingebettet in ein starkes Ökosystem

Schwarz Digits ist eine Sparte innerhalb der Schwarz Gruppe, neben Lidl, Kaufland, Schwarz Produktion und PreZero. Das IT- und Digital-Powerhouse profitiert auf zwei Ebenen vom Ökosystem der Unternehmen der Schwarz Gruppe: IT-Spezialisten entwickeln Lösungen gezielt für den Realbetrieb unterschiedlicher Kunden in verschiedenen Branchen, für den Handel, die umfangreiche Produktion und den Umweltdienstleister. Dabei arbeiten sie mit einer enormen Menge an Daten und mit direkter Auswirkung auf die Geschäftsmodelle.

Über die Stärke der Unternehmen der Schwarz Gruppe hinaus profitiert Schwarz Digits von einem umfassenden Bildungs- und Forschungsökosystem: Der Bildungscampus bündelt unter anderem Einrichtungen der DHBW, der TU München, der ETH Zürich, der Programmierschule 42, der Start-up Schmiede Campus Founders, sowie Ferdinand-Steinbeis-, Fraunhofer- und Max-Planck-Institute. Daneben entsteht mit dem IPAI eine einzigartige Plattform für Forschung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz.