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Softwareentwicklung: KI als neue Superkraft für Programmierer

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Software-Entwickler stehen täglich vor Herausforderungen, die ihre Fähigkeiten übersteigen. Selbst erfahrene Entwickler haben ihre Schwächen. In solchen Momenten können die neuen Superkräfte der Softwareentwicklung helfen. KI-Plattformen wie GitHub Copilot oder ChatGPT sind auf Milliarden von Codezeilen trainiert.

(Quelle:  akkash jpg - Adobe Stock)
(Quelle: akkash jpg - Adobe Stock)

Neben der Effizienz hat die KI-gestützte Programmierassistenz für die Softwareentwicklung einen weiteren Vorteil: Sie steigert die Zufriedenheit und Produktivität der Entwickler. Laut einer aktuelle Studie geben 60 bis 75 Prozent der Copilot-Benutzergeben an, dass ihre Arbeit erfüllender geworden ist. Und 74 Prozent können sich auf befriedigendere Aufgaben konzentrieren. Obwohl viele Unternehmen noch zögern, KI-Programmierassistenz in ihre Entwicklungsumgebungen (IDEs) zu integrieren, zeichnet sich ein Wandel ab.

Mit dem zunehmenden Einsatz von KI könnten Unternehmen bis 2030 einen erheblichen Produktivitätsschub erleben und innovative Lösungen im Produkt- und Softwaredesign entwickeln. Die KI-Codeassistenz ist besonders effizient bei repetitiven Aufgaben, wie das Generieren von Standardcode, Fehlererklärungen oder das Erstellen von Dokumentationen. Generative Coding-Tools erleichtern auch die Übersetzung von Programmen zwischen verschiedenen Sprachen.

Softwareentwicklung: Vorsicht vor KI-Programmierassistenz

Allerdings mahnen Experten zur Vorsicht. Die KI-Codeassistenz kann „halluzinieren“ und unsinnigen Code vorschlagen. Eine KI-Assistenz ist keine Ersatzlösung für erfahrene EntwicklerInnen. Es erfordert Fachkenntnisse, um die Ergebnisse zu überprüfen und sicherzustellen, dass der vorgeschlagene Code den Erwartungen entspricht. Trotz ihrer Grenzen könnte die KI-Codeassistenz die Lernkurve für weniger erfahrene Entwickler fördern. Und zugleich fortgeschrittenen Entwicklern mehr Zeit für kreative Aufgaben geben. Unternehmen müssen jedoch sicherstellen, dass die von KI generierten Codes auf rechtliche, sicherheitstechnische und leistungsbezogene Aspekte überprüft werden, um potenzielle Risiken zu mindern.

Insgesamt bietet eine KI-gestützte Programmierassistenz eine vielversprechende Zukunft für die Softwareentwicklung. Sie könnte nicht nur die Programmierarbeit optimieren, sondern auch EntwicklerInnen bei komplexeren Aufgaben wie der Auswahl der richtigen Programmierarchitektur und dem Projektmanagement unterstützen. Die Software-EntwicklerInnen von morgen könnten ihre Superkräfte durch KI-Fähigkeiten deutlich potenzieren.

Freshworks Inc. mit Hauptsitz in San Mateo, Kalifornien, entwickelt KI-gestützte Unternehmenssoftware, die jeder nutzen kann. Die KI-gestützten Lösungen wurden für IT-, Kundensupport-, Vertriebs- sowie Marketing-Teams entwickelt. So können Mitarbeiter effizienter arbeiten und mehr Wert für die geschäftlichen Auswirkungen liefern. (sg)

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