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Mitarbeiterschulungen Studie: Diskrepanz zwischen Unternehmensziele und Kompetenzen der Beschäftigten

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Weniger als ein Viertel der Arbeitnehmer fühlt sich ausreichend auf die beruflichen Aufgaben und Erwartungen bezüglich der Unternehmensziele im neuen Jahr vorbereitet.

(Bild:  Supatman / Adobe Stock)
(Bild: Supatman / Adobe Stock)

Das Unternehmens Skillsoft hat seine neue Studie „Workplace Preparedness and Challenges“ veröffentlicht, die sich mit den strategischen Prioritäten von Unternehmen 2025 und der Fähigkeit der Mitarbeiter, diese zu erreichen, befasst. Befragt wurden Beschäftigte in den USA, Großbritannien und Deutschland. Das Ergebnis: Nur knapp die Hälfte (48 Prozent) der Befragten wurde über die strategischen Ziele und Prioritäten ihres Unternehmens und die Unternehmensziele für das kommende Jahr informiert. Von denjenigen, die in die Geschäftsplanungen involviert wurden, gaben lediglich 40 Prozent an, dass sie sich ihrer Rolle bei der Erreichung dieser Ziele bewusst sind, und nur ein Drittel war der Ansicht, dass ihre Fähigkeiten in hohem Maße mit diesen Zielen übereinstimmen.

Unternehmensziele 2025: Mehr Effizient und Umsatz

Die Befragten gaben an, dass die Verbesserung der betrieblichen Effizienz (48 Prozent), die Steigerung des Umsatzes und der Rentabilität (46 Prozent) und die Verbesserung des Kundenerlebnisses (39 Prozent) die wichtigsten Prioritäten ihres Unternehmens für das kommende Jahr sind. Am unteren Ende der Prioritätenskala für die Unternehmensziele rangieren die Verbesserung von Datenschutz und Sicherheitspraktiken (17 Prozent), das Schließen von Qualifikationslücken (19 Prozent) und die Verbesserung von Führung und Management (19 Prozent).

Vor diesem Hintergrund sind die drei größten Herausforderungen, welche die Befragten für ihr Unternehmen im nächsten Jahr sehen, die Gewinnung und Bindung von Talenten (31 Prozent), die Erfüllung der Kundenerwartungen und -zufriedenheit (28 Prozent) sowie eine effektive Führung und Verwaltung (27 Prozent). Fast jeder vierte Befragte (23 Prozent) rechnet zudem mit einem Mangel an Qualifikationen und Kompetenzen.

Mitarbeiter-Schulungen sind ein Muss

Um sich besser vorbereitet zu fühlen, wünschten sich die Befragten vor allem personalisierte, rollenbasierte Schulungsmöglichkeiten, häufigere und aktuellere Schulungen sowie Zugang zu Mentoring und Coaching. Über die Vorbereitung hinaus stellten die Befragten fest, dass sie nach der Aus- und Weiterbildung bessere Beziehungen zu ihren Kollegen hatten, mehr Selbstvertrauen bei der Bewältigung neuer Herausforderungen besaßen und ihre Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten gesteigert hatten.

„Die Steigerung der betrieblichen Effizienz, des Umsatzes und der Kundenzufriedenheit sollte zweifellos zu den Prioritäten des Unternehmens gehören. Es ist jedoch nahezu unmöglich, diese Ziele zu erreichen, ohne sie in messbare Maßnahmen herunterzubrechen, diese Maßnahmen frühzeitig und häufig an die gesamte Belegschaft zu kommunizieren und ein Umfeld zu schaffen, in dem die Belegschaft neue Fähigkeiten entwickeln können, um diese Strategie zu unterstützen“, so Ciara Harrington, Chief People Officer bei Skillsoft. Durch den Aufbau einer soliden Talentbasis durch Schulungen und einen kohärenten Strategiekommunikationsplan seien die Mitarbeiter besser darauf vorbereitet, sich anzupassen, innovativ zu sein und zum langfristigen Erfolg ihres Unternehmens beizutragen.

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