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FugakuNext Supercomputer: Fujitsu entwickelt neues Flaggschiff-Modell

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Fujitsu Limited wurde vom japanischen Forschungs- und Entwicklungsinstitut Riken mit der Entwicklung eines Flaggschiff-Supercomputers beauftragt wurde. Der neue Supercomputer mit dem vorläufigen Namen „FugakuNext“ umfasst das Gesamtsystem sowie die Rechenknoten und CPU-Komponenten.

Der Supercomputer Fugaku wurde gemeinsam von Riken und Fujitsu entwickelt.(Bild:  Riken)
Der Supercomputer Fugaku wurde gemeinsam von Riken und Fujitsu entwickelt.
(Bild: Riken)

Das rasante Wachstum generativer KI und anderer Technologien führt zu einem steigenden Bedarf an vielfältigen und umfangreichen Rechenressourcen für Forschung und Entwicklung. Laut einem Bericht des HPCI-Lenkungsausschusses, der vom japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT) eingerichtet wurde, gewinnt „KI für die Wissenschaft“ – Initiativen, die KI mit Simulationstechnologie, Echtzeitdaten und automatisierten Experimenten kombinieren – zunehmend an Bedeutung. Demzufolge priorisieren Staaten die Bereitstellung einer fortschrittlichen Recheninfrastruktur, die auf einem Supercomputer basiert.

Japan benötigt eine neue, flexible Plattform, die diesen sich wandelnden Anforderungen gerecht wird, seine Führungsrolle in Wissenschaft, Technologie und Innovation sichert und den weiteren gesellschaftlichen und industriellen Fortschritt fördert. Der HPCI-Programm-Lenkungsausschuss hat Riken als Hauptverantwortlichen für die Entwicklung dieser Plattform ausgewählt und diese hat Fujitsu mit der Konzeption beauftragt. Die Entwicklungsphase für den Supercomputer soll bis zum 27. Februar 2026 laufen.

Supercomputer: CPU-Design als Grundlage für Innovationen

Die CPU Fujitsu Monaka kommt im Supercomputer FugakuNext zum Einsatz.(Bild:  Fujtisu)
Die CPU Fujitsu Monaka kommt im Supercomputer FugakuNext zum Einsatz.
(Bild: Fujtisu)

FugakuNext wird die bewährte Supercomputer-Expertise von Fujitsu nutzen und fortschrittliche Technologien aus der derzeit in Entwicklung befindlichen Allzweck-CPU Fujitsu-Monaka3 integrieren. Durch die nahtlose Integration mit GPUs und anderen Beschleunigern wird es den sich wandelnden Kundenanforderungen gerecht. Der CPU Fujitsu-Monaka basiert auf modernster 2-Nanometer-Technologie und nutzt einzigartige Technologien von Fujitsu, darunter eine für fortschrittliches 3D-Packaging und den Betrieb mit ultra-low voltage optimierte Mikroarchitektur.

Das Ziel ist es, sowohl hohe Leistung als auch Energieeffizienz für vielfältige Computing-Anwendungen der nächsten Generation zu bieten, von Edge-Computing bis hin zu Rechenzentren, und dabei Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Die Nachfolge-CPU mit dem vorläufigen Namen „Fujitsu-Monaka-X“, die für den Einsatz in FugakuNext vorgesehen ist, wird nicht nur die bestehenden Fugaku-Anwendungsressourcen übernehmen und beschleunigen, sondern auch modernste Funktionen zur Beschleunigung der KI-Verarbeitung integrieren, um den wachsenden Anforderungen der KI gerecht zu werden. Diese CPU ist für den breiten Einsatz in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und Industrie vorgesehen und geht über ihre Rolle in FugakuNext hinaus.

Beitrag zu einer erstklassigen Computing-Infrastruktur

Mit seiner Kernkompetenz, der in Japan entwickelten CPU-Technologie, wird Fujitsu auch weiterhin Innovationen liefern und Vertrauen aufbauen, um zu einer erstklassigen Computing-Infrastruktur beizutragen und die japanische Wissenschaft und Technologie voranzubringen. Fujitsu hat sich zum Ziel gesetzt, „die Welt nachhaltiger zu gestalten, indem wir durch Innovation Vertrauen in die Gesellschaft aufbauen“. Das Unternehmen strebt sowohl eine Transformation der Geschäftswelt als auch eine nachhaltige Gesellschaft durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung von Technologien an. FugakuNext wird ein entscheidender Schritt zur Verwirklichung dieses Ziels sein.

„Wir freuen uns sehr, Teil des FugakuNext-Projekts zu sein, das die wissenschaftliche und technologische Landschaft Japans revolutionieren wird. Fujitsu ist entschlossen, einen Supercomputer zu entwickeln, der dynamisch auf Kundenbedürfnisse reagieren kann, und dabei auf unsere wertvollen Erfahrungen mit Fugaku und die Spitzentechnologien von Fujitsu-Monaka und Fujitsu-Monaka-X zurückgreift“, erklärt Vivek Mahajan, Corporate Executive Officer, Corporate Vice President, CTO bei Fujitsu und verantwortlich für Systemplattformen.

„Durch den Aufbau vielfältiger Partnerschaften werden wir die leistungsstarke Recheninfrastruktur liefern, die Gesellschaft und Industrie für ihren Erfolg benötigen. Darüber hinaus werden wir das in diesem Projekt gewonnene Fachwissen in die Entwicklung von Neural Processing Units (NPUs) der nächsten Generation und anderen fortschrittlichen KI-Prozessoren einfließen lassen, um die in Japan entwickelte Technologie weltweit zu verbreiten und die Einführung und Beschleunigung von KI in Unternehmen und Gesellschaft voranzutreiben.“

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