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Telematikinfrastruktur TI-Gateway: Last-Minute-Wechsel von RSA zu ECC

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Am 1. Januar 2026 droht tausenden Arztpraxen der Verlust ihres TI-Zugang. Denn rund 10.000 veraltete Konnektoren beherrschen die neue ECC-Verschlüsselung nicht. ehex will gemeinsam mit Partnern betroffene Praxen auf das TI-Gateway umstellen – und so die Versorgung sicherstellen.

(Bild:  MQ-Illustrations/Adobe Stock)
(Bild: MQ-Illustrations/Adobe Stock)

Die verpflichtende Umstellung aller TI-Komponenten auf die neue ECC-Verschlüsselung betrifft nicht nur elektronische Heilberufsausweise (eHBA) und Organisationsausweise (SMC-B), sondern auch tausende veraltete Einbox-Konnektoren. Anders als bei den Chipkarten gibt es bei den veralteten Konnektoren keine Schonfrist. Voraussichtlich wird die Umstellung in vielen Fällen nicht rechtzeitig gelingen. ehex bietet gemeinsam mit seinen Partnern deshalb eine sofort verfügbare Alternative für veraltete Konnektoren: das TI-Gateway. Eine einzelne Instanz des infinity gate kann in kürzester Zeit bis zu 4.000 Einbox-Konnektoren ersetzen.

Mit TI-Gateway schnell aus der kritischen Situation kommen

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Frédéric Naujokat, Geschäftsführer der eHealth Experts GmbH, erklärt: „Das TI-Gateway ist der schnellste Weg aus der kritischen Situation. Gemeinsam mit unseren Partnern verfügen wir über die Kapazitäten, um möglichst viele Praxen ad hoc zu unterstützen.“
Mit der Rettungsmission entlastet ehex Primärsystemanbieter, die im Januar mit einem extremen Support-Aufkommen rechnen müssen. Betroffene Arztpraxen können ihre digitalen Abläufe von E-Rezept bis ePA im Optimalfall nahtlos fortsetzen. Und Patienten profitieren von einer unterbrechungsfreien Versorgung. Denn ohne TI-Anschluss drohen den betroffenen Praxen gestörte Abläufe – und Sanktionen in Form von Honorarabzügen.

Rettungsaktion für die Telematikinfrastruktur

Ein schneller Wechsel auf das TI-Gateway verhindert diese Konsequenzen, unabhängig vom eingesetzten Primärsystem. Anfang Oktober befanden sich nach gematik-Informationen noch rund 13.000 veraltete Konnektoren im Einsatz. Nach eigenen Berechnungen geht ehex davon aus, dass in mehreren Tausend Praxen die Konnektoren nicht rechtzeitig ersetzt werden – zusätzlich zu den Praxen, die wegen veralteter eHBA den Zugriff auf die TI verlieren.

„Die Telematikinfrastruktur könnte zum Jahreswechsel einen gravierenden Image- und Akzeptanzverlust erleiden. Mit unserer Rettungsmission wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern so viele Praxen wie möglich sicher ins neue Jahr und in die ECC-Ära bringen“, betont Frédéric Naujokat.

Die 2011 gegründete eHealth Experts GmbH (ehex) in Dortmund ist ein deutschlandweit tätiges Technologieunternehmen im Bereich der Telematikinfrastruktur. Rund 90.000 Gesundheitseinrichtungen nutzen Services und Software von ehex, darunter Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Heilmittelpraxen und weitere Leistungserbringer. Zu den Lösungen von ehex zählen das infinity gate als leistungsfähiges TI-Gateway, easyTI – eine Software, die TI-Anwendungen in Primärsysteme integriert, und easyTI hub – eine Cloud-basierte All-in-One-Plattform für die TI.

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