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DMEA 2024 Viele Innovationen in der Health-IT präsentiert

Von Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Mit einem deutlichen Zuwachs der Besucherzahlen ist die DMEA 2024 zu Ende gegangen. Erstmals haben vier Bundesministerien an der DMEA teilgenommen.

(Bild:  Messe Berlin)
(Bild: Messe Berlin)

18.600 Besucher, rund 800 Aussteller und mehr als 350 Speaker aus dem In- und Ausland – die DMEA, Europas führendes Event für Digital Health, endet nach drei erfolgreichen Tagen. Mit einem Plus von 15 Prozent konnte die DMEA die Teilnehmerzahl aus dem vergangenen Jahr erneut deutlich steigern. Erstmals waren nicht nur das Bundesministerium für Gesundheit mit Prof. Dr. Karl Lauterbach und das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Bettina Stark-Watzinger auf den DMEA-Bühnen vertreten – auch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat mit Dr. Irina Soeffky das DMEA-Programm mitgestaltet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz war mit dem Digital Hub als Aussteller auf der DMEA vertreten.

Mit KI gegen Krankheiten

Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach verdeutlichte die Chancen der Digitalisierung für das Gesundheitswesen: „KI wird helfen, Krankheiten früher zu erkennen und zu prognostizieren. Wir werden das Wissen schneller in die Versorgung bringen. Und KI macht Forschung besser. Dadurch verstehen wir die Sprache der Proteine.“ Darauf ist Lauterbach in seiner Keynote am ersten Messetag eingegangen. Auf LinkedIn kann das Bühnengespräch noch einmal angesehen werden. 
 
Melanie Wendling, Geschäftsführerin Bundesverband Gesundheits-IT: „Von der DMEA geht ein unglaublicher Spirit aus. Die Ausstellenden zeigen tolle Anwendungen, um mit digitalen Lösungen die Gesundheitsversorgung der Menschen zu verbessern und die Besucher:innen haben unglaubliche Lust, sich anzuschauen, was heute und in Zukunft möglich sein wird!“

(Bild: Messe Berlin)
(Bild: Messe Berlin)

Place to be für die digitale Gesundheitsversorgung 

Dirk Hoffmann, Geschäftsführung Messe Berlin: „Die DMEA hat in diesem Jahr erneut bewiesen, wieso sie das führende Event für Digital Health in Europa ist – 18.600 Besucher, 800 Aussteller und 350 Speaker haben die DMEA erneut zum Place to be für die digitale Gesundheitsversorgung gemacht. Besonders freuen wir uns über die große politische Beteiligung – neben dem DMEA-Schirmherrn Prof. Dr. Karl Lauterbach vom Bundesministerium für Gesundheit waren auch erstmalig das Bundesdigitalministerium und das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Digital Hub beteiligt. Die DMEA ist der ideale Ort, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen entscheidend voranzubringen.“

Innovative Lösungen gesucht – und gefunden

Erstmals wurde auch der DMEA nova Award am dritten Messetag verliehen. Das Startup Exploris Health AG konnte mit seiner KI-basierten Multimarker-Diagnostik die Fachjury besonders überzeugen. Wie in den vergangenen Jahren wurde auch der DMEA Nachwuchspreis für die besten Bachelor- und Masterarbeiten im Digital Health Bereich verliehen. Die Auszeichnungen gingen in diesem Jahr an Julian Hugo vom Hasso-Plattner-Institut, Simon Koller von der Berner Fachhochschule sowie Pia Lehmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

(Bild:  Messe Berlin)
(Bild: Messe Berlin)

Nach der DMEA 2024 ist vor der DMEA 2025

Auch nach der DMEA steht Teilnehmern die DMEA Online-Plattform weiterhin zur Verfügung. Sie können sich hier vernetzen und informieren. Ab Mitte April sind hier außerdem zahlreiche Sessions des DMEA-Programms als Video on Demand verfügbar. 
 
Die nächste DMEA findet vom 8. bis 10. April 2025 statt.

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