DB Podcast

Technologie-Investitionen Wertschöpfung: Wie Unternehmen von Technologie profitieren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine neue Studie von Infor hat untersucht, wie es hochproduktiven Unternehmen gelingt, durch Technologie-Investitionen eine echte Wertschöpfung zu erzielen. Vier wichtige Vektoren führen dabei zum Erfolg.

(Bild:  Eddy Drmwn/Adobe Stock - generiert mit KI)
(Bild: Eddy Drmwn/Adobe Stock - generiert mit KI)

Mit der neuen Studie will Infor die Hauptattribute hochproduktiver Unternehmen aufdecken und zeigen, wie sie die digitale Transformation für die Wertschöpfung nutzen. Für die Studie wurden weltweit 3.600 Entscheidungsträger, darunter C-Level und Anwender aus 14 Ländern und 7 Branchen (Automotive, Distribution, Industrielle Fertigung, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Gesundheitsversorgung, Mode und Hotellerie) befragt. 

Was Unternehmen von den Investitionen in die Wertschöpfung erwarten.(Bild:  Infor)
Was Unternehmen von den Investitionen in die Wertschöpfung erwarten.
(Bild: Infor)

Die Ergebnisse zeigen, dass 75 Prozent der Unternehmen in den nächsten drei Jahren mit einer Effizienzsteigerung von 20 Prozent rechnen. Darüber hinaus stimmen 80 Prozent der Unternehmen der Aussage zu, dass dieser Erfolg von der Einführung neuer Technologien abhängt. Um diese Maßnahmen voranzutreiben, planen 78 Prozent der befragten Unternehmen eine Steigerung ihrer Technologie-Investitionen um 20 Prozent oder mehr innerhalb der nächsten drei Jahren. Maschinelles Lernen (ML) und generative KI sind die meistgenannten technischen Treiber für mehr Effizienz.

Vier wichtige Vektoren der Wertschöpfung

Auf Basis der Studienergebnisse wurde ermittelt, was die produktivsten Unternehmen bereits tun, um den Durchsatz ihres Kerngeschäfts zu erhöhen sowie den größten Nutzen aus ihrer digitalen Transformation zu ziehen. Die vier Vektoren der Wertschöpfung sind demnach:

  • Prozesse und Systeme: Diese Unternehmen nutzen Tools, um die betriebliche Effizienz zu steigern, die Transparenz zu verbessern und die Geschäftskommunikation zu optimieren.

  • Agilität und Zukunftsbereitschaft: Diese Unternehmen setzen auf fortschrittliche Technologien, von generativer KI bis hin zu Prozessintelligenz, um Informationsgewinn und Innovationen zu priorisieren. 

  • Datengetriebene Kultur: Informationen und Automatisierung werden unternehmensweit genutzt, um eine robuste Datenbasis zu etablieren. Diese Informationen nutzen Mitarbeiter, um innovativ zu sein und Mehrwert zu schaffen.

  • Kundenorientierung: Unternehmen wissen, dass der Erfolg ihrer Kunden ihren eigenen Erfolg definiert. Deshalb wird Feedback in jeden Teil der Organisation integriert, um auf neue Anforderungen besser vorbereitet zu sein und wertvolle Chancen zu erkennen.

Technologie als Hauptreiber der Wertschöpfung nutzen

Wolfgang Kobek ist EVP und General Manager International Business bei Infor.(Bild:  Infor)
Wolfgang Kobek ist EVP und General Manager International Business bei Infor.
(Bild: Infor)

Wolfgang Kobek, EVP & General Manager International Business bei Infor, kommentiert die Studienergebnisse: „Unternehmen in der industriellen Fertigung, der Distribution oder in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie stehen weiterhin vor erheblichen Veränderungen in ihren Branchen und Unternehmen. Die Studie liefert konkrete Daten und Erkenntnisse darüber, wie man Technologie und Innovation erfolgreich einsetzt, um in einer sich schnell verändernden Welt mehr Wertschöpfung zu erzielen. Jedes Unternehmen will Technologie als Hauptreiber der Wertschöpfung nutzen.

Unsere Untersuchung identifiziert die sogenannten Vektoren für die Wertschöpfung. Diese setzen die produktivsten Unternehmen für ihren Erfolg ein und dienen als Blaupause für andere Organisationen. Unternehmen müssen ihre Prozesse optimieren und kontinuierlich verbessern, die Möglichkeiten fortschrittlicher Technologien nutzen, Daten in die Entscheidungsfindung einbeziehen und die Kundenanforderungen in den Mittelpunkt stellen. Indem sie sich an diesen Vektoren orientieren, können Unternehmen ihre Gesamtproduktivität steigern und so eine echte Wertschöpfung sowie einen Wettbewerbsvorteil erzielen.“

Einführung einer datengesteuerten Entscheidungsfindung

Dr. Chris Brauer, Director of Innovation am Institute of Management Studies an der University of London, erläutert: „Die Studie von Infor macht deutlich, dass die eigentliche Herausforderung nicht nur in der Einführung von Technologie liegt, sondern in der notwendigen Veränderung der Denkweise und Unternehmenskultur. Beides ist notwendig, um den Wert der Technologie zu erschließen. Erfolgreich werden jene Unternehmen sein, die bereit sind, ihre Prozesse weiterzuentwickeln und sich vollständig auf die datengesteuerte Entscheidungsfindung einzulassen, um eine klare Vision für die Zukunft zu entwickeln. Das ist ein vielversprechender Ausblick auf das, was noch kommen wird.“

Der umfassende Bericht „How Possible Happens: Filling the value void with technology-driven productivity“ bietet branchenrelevante Einblicke sowie exklusive Expertenratschläge und liefert konkrete Handlungsempfehlungen, die Unternehmen nutzen können, um sich für die Zukunft besser zu rüsten. Infor ist Anbieter von branchenspezifischer Cloud-Software für Unternehmen. Die geschäftskritischen Anwendungen und Services sind darauf ausgelegt, nachhaltige und sichere betriebliche Vorteile sowie eine verkürzte Zeitspanne bis zur Realisierung der Wertschöpfung zu bieten.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung