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Einfallstor für Cyberangriffe Windows 10: Droht nach dem Support-Ende ein Security-Fiasko?

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 3 min Lesedauer

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In Deutschland laufen noch 32 Millionen Computer mit Windows 10. Doch dessen Support endet am 14. Oktober dieses Jahres. Unternehmen sollten zeitnah handeln.

(Bild:  Bilal Ulker / Adobe Stock)
(Bild: Bilal Ulker / Adobe Stock)

Es sei fünf vor zwölf, um das Security-Fiasko für das Jahr 2025 zu vermeiden, so die eindringliche Warnung der Sicherheits-Experten von Eset. Denn 32 Millionen Windows-Computer laufen in Deutschland immer noch unter dem Betriebssystem Windows 10 – das sind rund 65 Prozent aller Windows-Geräte. Das neuere Windows 11 läuft aktuell auf rund 33 Prozent der Geräte . Und weiterhin gibt es noch über eine Million Windows-Dinosaurier, die mit Windows 8.1, 8, 7 oder sogar XP laufen.

Microsoft hat für den 14. Oktober 2025 das Support-Ende für das bald zehn Jahre alte 10er-Windows-System angekündigt. Die Folge: Ab diesem Zeitpunkt ist Schluss mit regelmäßigen Sicherheits-Updates für Windows 10. Neu entdeckte Sicherheitslücken werden dann nicht mehr geschlossen. Dies macht die Geräte anfälliger für Malware und Cyberangriffe. Ohne Updates fällt es Kriminellen leichter, sensible Daten wie Bankverbindungen oder Passwörter abzugreifen.

Windows 10: Gefährlichere Situation als bei Windows 7

Die Situation ist laut Thorsten Urbanski von Eset gefährlicher als beim Support-Ende von Windows 7 Anfang 2020. „Bereits vor dem offiziellen Datum setzten Ende 2019 nur noch rund 20 Prozent der Anwender auf Windows 7. Bereits über 70 Prozent hatten das neue Windows 10 im Einsatz.“ Die aktuelle Situation sei daher brandgefährlich – „Cyberkriminelle kennen diese Zahlen sehr genau und warten nur auf den Tag des Support-Endes“.

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