Laut einer neuen Studie von Pleo erwartet die Mehrheit der deutschen Unternehmen, dass 2025 noch mehr Herausforderungen mitbringen wird. Gleichzeitig fehlt zwei von fünf Unternehmen das Vertrauen in ihre finanzielle Agilität. Pleo reagiert darauf mit einer neuen Cash-Management-Lösung für Treasury.
(Bild: Baiboon/Adobe Stock - generiert mit KI)
Laut einer aktuellen Untersuchung von Pleo gehen 55 Prozent der deutschen Unternehmen davon aus, dass das kommende Jahr schwieriger wird als 2024. Die Umfrage unter 3.250 Finanzverantwortlichen in Europa zeigt, dass 39 Prozent der deutschen Führungskräften wenig Vertrauen in die finanzielle Agilität ihrer Unternehmen haben. Das ist ein klares Zeichen, dass viele nicht ausreichend auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet sind.
Um Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen und den steigenden Bedarf an finanzieller Transparenz und Kontrolle zu decken, erweitert Pleo sein Angebot. Mit der Einführung einer Cash-Management-Lösung steigt das Unternehmen in den Treasury-Bereich ein. Die neue Suite an Treasury-Tools wird 2025 schrittweise eingeführt, beginnend mit einem Finanz-Dashboard, das Unternehmen einen umfassenden Überblick über ihre Mittel bietet. Im weiteren Verlauf folgen Multi-Währungskonten, Devisenhandel, automatisierte Lösungen für Cash-Management und Monitoring, konfigurierbare Benachrichtigungen, Unterkonten sowie Treasury-Konten mit Rendite. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2025 haben die Kunden die Möglichkeit, die Tools zu testen.
Cash-Management: Manuelle Prozesse bremsen Firmen aus
44 Prozent der Finanzverantwortlichen geben an, dass sie sich aufgrund zeitaufwendiger, manueller Treasury-Aufgaben nicht auf strategisch wichtige Tätigkeiten konzentrieren können – ein altbekanntes Problem. Pro Jahr werden 171 Arbeitstage für manuelle Treasury-Aufgaben verschwendet – ein deutlicher Hinweis darauf, wie notwendig automatisierte Lösungen sind.
Diese ineffizienten Prozesse wirken sich nicht nur auf die Produktivität aus, sondern verschärfen auch die Herausforderungen in einem wirtschaftlich unsicheren Umfeld. 60 Prozent der deutschen Finanzverantwortlichen geben an, dass Stresstests der finanziellen Gesundheit noch nie so wichtig waren wie jetzt. Gleichzeitig geben zwei von drei Befragten (66 Prozent) an, dass finanzielle Entscheidungen heute schneller getroffen werden müssen – für 65 Prozent der Finanzverantwortlichen ist der Druck so hoch wie nie zuvor.
„Angesichts eines zunehmend komplexen wirtschaftlichen Klimas hat sich die Rolle der Finanzteams in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Allerdings konnte die eingesetzte Technologie nicht Schritt halten, was zu mangelnder Transparenz bei Cashflow und Finanzen geführt hat. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dies zu ändern.“ erklärt Amit Kahana, Head of Credit, Treasury and Cash Management bei Pleo.
Aktuelle Treasury-Technologien sind nicht mehr zeitgemäß
Für 66 Prozent der deutschen Finanzverantwortlichen ist eine zentrale Übersicht über alle Konten und Währungen an einem Ort entscheidend, um vollständige finanzielle Transparenz zu schaffen. Dennoch nutzen Unternehmen im Durchschnitt sieben verschiedene Tools für ihre Finanzverwaltung, von denen 38 Prozent sich entweder nicht oder nur unzureichend integrieren lassen. Dies hat dazu geführt, dass mehr als einem Drittel (36 Prozent) der deutschen Unternehmen die notwendige Transparenz fehlt, um fundierte Entscheidungen zu treffen und auf wichtige finanzielle Ereignisse zu reagieren.
Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Finanzteams optimal mit den Geschäftszielen übereinstimmen, muss daher der Treasury-Tech-Stack stärker in den Fokus rücken. Zusätzlich zu mehr Kontrolle und detaillierten Einblicken wollen Führungskräfte mehr aus ihrem Geld machen. Für 60 Prozent der Befragten hat die effizientere Nutzung überschüssiger Liquidität in den nächsten zwölf Monaten Priorität. Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) bleibt also für 2025 optimistisch – ein Zeichen dafür, dass deutsche Unternehmen mit den richtigen Tools und Strategien bereit sind, die Balance zwischen Kontrolle, Wachstum und Flexibilität zu meistern.
„Bei Pleo haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Leben der Finanzteams unserer Kunden einfacher zu gestalten. Mit einem klaren Fokus auf die Automatisierung manueller Workflows und nahtlose Integration in bestehende Tools war der Schritt in den Treasury-Bereich ein logischer nächster Schritt – vor allem, da viele unserer Kunden bereits auf unsere Cash-Management-Lösungen setzen. Während andere Bereiche des Finanzwesens durch innovative Technologien modernisiert wurden, bleibt die Treasury-Funktion oft zurück. Sie ist noch immer geprägt von Tabellenkalkulationen und zeitaufwendigen Prozessen – Probleme, die durch neue Produkte in manchen Fällen sogar verschärft wurden. Genau hier sehen wir großes Potenzial, echten Mehrwert zu schaffen“, erklärt Amit Kahana.
Zur Methodik der Studie: Die Online-Umfrage wurde von Sapio Research im Auftrag von Pleo durchgeführt und umfasste 3.250 Finanzexperten und Entscheidungsträger aus Großbritannien (500), Frankreich (500), Spanien (500), Deutschland (500), Dänemark (250), Schweden (500) und den Niederlanden (500). Die Datenerhebung fand im Dezember 2024 und Januar 2025 statt. Pleo bietet eine intelligente Lösung für Echtzeit-Transparenz im Finanzwesen, die Funktionen wie Abonnementverwaltung, Ausgabenkategorisierung, Rechnungszahlungen, E-Mail-Synchronisierung und direkter Rückerstattung enthält.
Stand: 16.12.2025
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