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KI in der Cybersicherheit Cyberangriffe: So kann KI Sicherheitsteams unterstützen

Ein Gastbeitrag von Andreas Riepen 2 min Lesedauer

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Die Bedrohungslage in der Cybersicherheit ist weiterhin angespannt: Laut einer aktuellen Umfrage des Bitkom haben 81 Prozent aller Unternehmen in Deutschland Cyberangriffe erlebt. Diese reichen von Diebstahl von Daten und IT-Geräten bis hin zu digitaler und analoger Industriespionage sowie Sabotage.

(Bild: Werckmeister/ Adobe Stock)
(Bild: Werckmeister/ Adobe Stock)

Im Vorjahr lag der Anteil von Unternehmen mit Cyberangriffen noch bei 72 Prozent. Gleichzeitig ist laut der Bitkom-Umfrage der Schaden, der durch diese analogen und digitalen Angriffe entstand, von 205,9 Milliarden Euro auf 266,6 Milliarden Euro in diesem Jahr gestiegen. Somit wird der bisherige Rekordwert von 223,5 Milliarden Euro aus dem Jahr 2021 übertroffen. Die Ergebnisse unserer eigenen Studie zeichnen ein klares Bild der Herausforderungen, mit denen sich Sicherheitsteams heute konfrontiert sehen. Besonders im EMEA-Raum sehen wir eine wachsende Diskrepanz zwischen dem Vertrauen der Teams in ihre eigenen Fähigkeiten und der Frustration über unzureichende Tools.

Cyberangriffe erfordern Paradigmenwechsel bei Erkennung

Die Flut von Alarmen und die Vielzahl von Sicherheitstools erschweren es den SOCs zunehmend, echte Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Es ist äußerst besorgniserregend, dass 71 Prozent der Befragten befürchten, einen echten Angriff zu übersehen. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit für einen Paradigmenwechsel in der Bedrohungserkennung.

Ermutigend ist jedoch die wachsende Akzeptanz von KI-gestützten Lösungen. Mit 89 Prozent der Fachleute, die planen, im kommenden Jahr verstärkt auf KI zu setzen, sehen wir einen klaren Trend zur Modernisierung der Sicherheitsinfrastruktur. Bei Vectra AI sind wir davon überzeugt, dass KI-gestützte Technologien der Schlüssel sind, um die Lücke zwischen der Masse an Sicherheitsdaten und handlungsrelevanten Einsichten, der sogenannten „Actionable Intelligence“, zu schließen.

KI-Implementierung als Ausweg aus der deutschen Strukturkrise

Für den DACH-Markt bedeutet dies eine enorme Chance. Unternehmen in dieser Region, die traditionell für ihre gründliche Herangehensweise und ihren Fokus auf Datenschutz bekannt sind, können eine Vorreiterrolle bei der verantwortungsvollen Implementierung von KI in der Cybersicherheit einnehmen. Tatsächlich sehe ich in eben dieser Vorreiterrolle eine der größten Chancen, wie sich Deutschland am eigenen Schopf aus dem Sumpf der drohenden Rezession herausziehen kann.

Unsere Aufgabe als Anbieter wiederum ist es, diese Transformation mit langjähriger Fachexpertise und unserem KI-zentrierten Ansatz optimal zu unterstützen. Dazu gehört es, das Vertrauen der SOC-Teams zurückzugewinnen, indem wir Lösungen bereitstellen, die nicht nur versprechen, sondern tatsächlich liefern: präzise Bedrohungserkennung, reduzierte Arbeitsbelastung und ein konsolidierter Überblick über die IT-Sicherheitslage. Nur so können wir gemeinsam die wachsenden Herausforderungen in der Cybersicherheit meistern und unsere digitale Zukunft sichern.

CyberangriffeAndreas Riepen
ist Head of Central & Eastern Europe bei Vectra AI, einem Anbieter für die Erkennung und Abwehr von hybriden Angriffen. Die Plattform liefert integrierte Signale über öffentliche Cloud-, SaaS-, Identitäts- und Rechenzentrumsnetzwerke.

Bildquelle: Vectra AI

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