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Die wichtigsten Entwicklungen Daten-Trends 2025: Es geht um konkrete Geschäftsvorteile und mehr Effizienz

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 5 min Lesedauer

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Im kommenden Jahr wird sich die Art und Weise, wie Unternehmen Daten nutzen, signifikant verändern. Das sind die wichtigsten Trends – und so profitieren Unternehmen davon.

(Bild:  sirichai / Adobe Stock)
(Bild: sirichai / Adobe Stock)

Dass Daten das neue Öl sind, ist schon längst eine alte Binse. Big Data gehört daher in vielen Unternehmen auch schon längst zum Standard – und eine umfangreiche Datenanalyse ist zum Wettbewerbsfaktor geworden. Dabei entwickelt sich die Datenverarbeitung immer weiter. Doch was sind die Daten-Trends 2025?

Laut Dr. Andreas Böhm, Geschäftsführer von One Data, soll sich im neuen Jahr die Art und Weise, wie Unternehmen Daten nutzen, deutlich verändern. Ihm zufolge gehen die  Trends in der Datenwelt weit über technische Innovationen hinaus: Es geht um echte Geschäftsvorteile, nachhaltige Effizienzsteigerungen und neue Umsatzmöglichkeiten.

Neun Daten-Trends für 2025

Das sind laut Dr, Böhm die wichtigsten Entwicklungen, die in naher Zukunft relevant sein werden. Dazu gibt er Tipps, wie Unternehmen diese Trends direkt für sich nutzen.

  • 1. Echtzeit-Analysen werden zum Standard: Echtzeit-Analysen bieten den Vorteil, schnell und agil auf Marktveränderungen zu reagieren und Entscheidungen ohne Verzögerung zu treffen. Laut einer Studie des MIT CISR erzielten Unternehmen, die „in Echtzeit“ arbeiten, ein um 62 Prozent höheres Umsatzwachstum und 97 Prozent höhere Gewinnspannen als ihre langsameren Konkurrenten. Diese Entwicklung ist besonders relevant in dynamischen Bereichen wie Finanzen, Handel und Logistik, wo schnelle Anpassungen erfolgsentscheidend sein können. Laut McKinsey verzeichnen Unternehmen, die Echtzeit-Analysen einsetzen, einen Anstieg der Rentabilität um 5-6 Prozent.

    Tipp: In Branchen mit häufigen schwer vorhersehbaren Marktveränderungen und -dynamiken sollten Unternehmen 2025 auf schnelle Datenströme setzen und die Möglichkeit prüfen, Ereignis-gesteuerte Architekturen einzuführen, um Daten kontinuierlich zu verarbeiten.

  • 2. KI und Maschinelles Lernen als treibende Kräfte: Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) haben das Potenzial, die gesamte Datenwelt nachhaltig zu verändern. Einer Studie von PwC zufolge könnte KI bis 2030 einen wirtschaftlichen Mehrwert von 15,7 Billionen Dollar schaffen. Besonders spannend: Künstliche Intelligenz kann Entscheidungen verbessern, Anomalien automatisch erkennen oder sogar die Kundenbindung durch personalisierte Angebote stärken. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass 89 Prozent der Führungskräfte glauben, dass Personalisierung für den Erfolg ihres Unternehmens in den nächsten drei Jahren entscheidend ist. KI-gesteuerte Personalisierung kann 2025 also zu erheblichen Umsatzsteigerungen beitragen.

    Tipp: KI muss Teil der Datenstrategie für 2025 sein – etwa für personalisierte Kundenansprachen oder vorausschauende Wartung. Unternehmen sollten bei der Nutzung von KI insbesondere auf Erklärbarkeit und Fairness achten, um Vertrauen zu schaffen.

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