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Datenmanagement Datenstrategie: Eine Data Culture für das KI-Zeitalter

Ein Gastbeitrag von Karl Abert 2 min Lesedauer

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Eine klare Sicht auf die Unternehmensdaten zu haben, bedeutet Business-Potenziale leichter heben zu können und schafft im KI-Zeitalter die Basis für hochwertige Analyse-Erkenntnisse. Dazu braucht es eine gute Datenstrategie. Wie sich diese erfolgreich umsetzen lässt.

(Bild:  © Deemerwha studio/stock.adobe.com)
(Bild: © Deemerwha studio/stock.adobe.com)

Für die meisten IT-Verantwortlichen mittelständischer Unternehmen steht im Vordergrund, mit passenden Business-Applikationen für durchgängige Prozesse zu sorgen. Dies hat zur Folge, dass Unternehmensdaten der verschiedenen Abteilungen in den jeweiligen Applikationen gespeichert und für die Nutzung im Prozessverlauf optimiert sind. Ergänzend entstehen erhebliche Mehrwerte, sobald mit einer geeigneten Datenstrategie diese Daten aus ihren jeweiligen Applikationskontexten gelöst und unternehmensweit nutzbar gemacht werden.

Was eine gute Datenstrategie ausmacht

Eine erfolgreiche Datenstrategie betrachtet Daten als Ressource, die im ganzen Unternehmen zur Verfügung steht und abteilungsübergreifend genutzt werden kann. Sie umfasst neben der technologischen, auch die operative und kulturelle Ebene und sollte strategisch auf die Geschäftsziele ausgerichtet sein. Dann kann sie durch eine robuste und skalierbare Infrastruktur effizient umgesetzt und als Quelle für neue Erkenntnisse aus den verfügbaren Daten verankert werden. Eine klare Data Governance darf dabei nicht fehlen: Sie ist das verbindliche Regelwerk, das die Nutzung von Daten im Unternehmen vorgibt sowie Zugriffsrechte, Vorgehensweisen und Verantwortlichkeiten definiert.

Datenstrategie: Pragmatisch einsteigen und stetig erweitern

Die Transformation zum datengetriebenen Unternehmen ist ein Veränderungsprozess auf vielen Ebenen, der kontinuierlich stattfindet und iterativ gestaltet werden kann. Bewährt hat sich ein Vorgehen, das pragmatisch mit den Use Cases einsteigt, welche die Mehrwerte der neuen datenorientierten Perspektive sichtbar machen. Für diese ersten Leuchtturm-Projekte lässt sich die gewünschte Value Chain für die Datenanalyse erarbeiten, die technische Architektur konzipieren und umsetzen, um dann erste Ergebnisse zu validieren und die Akzeptanz bei wichtigen Nutzern zu etablieren – ein Prozess, der mehrmals durchlaufen werden kann, um zu lernen und Ergebnisse weiter zu verbessern.

So profitieren Mittelständler von einer neuen Data Culture

Damit eine Datenstrategie ihren vollen Nutzen entfaltet, gilt es, das datenorientierte Denken und Handeln bei Mitarbeitenden zu etablieren und zu verankern. Ziel ist, eine sinnvolle Transparenz für alle zu schaffen und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu gewährleisten. 

Eine solche abteilungsübergreifende Nutzung von Unternehmensdaten lohnt sich dann gerade auch für Mittelständler: Sie kann zum Beispiel durch Verbindung von Verkaufszahlen und Lagerstatistiken unmittelbar positive Synergieeffekte in der Einkaufssteuerung und in der Lagerhaltung schaffen. Außerdem sorgt eine konsequente Datenstrategie für die notwendige Basis, damit KI mit hochwertigen Daten valide Ergebnisse für attraktive Business-Szenarien liefern kann.

Datenstrategie BTC AbertKarl Abert
ist Senior Consultant bei der BTC Business Technology Consulting AG. Die Geschäftsfelder des IT-Dienstleisters umfassen die Bereiche Consulting, Systemintegration, Applikations- & Systemmanagement und Softwareprodukte.

Bildquelle: BTC AG

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