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gesponsertHardware Der Mythos von unzuverlässigen Clouds und zuverlässigen Servern. Was ist 2024 die richtige Wahl?

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Seien wir ehrlich: Irgendwann ist jede Hardware mal defekt. Egal, ob sie für eine Cloud oder einen normalen Server genutzt wird. Doch auch im Jahr 2024 hält sich ein hartnäckiger Mythos: Eine Cloud kann einen jeden Moment im Stich lassen, während klassische, lokale IT-Infrastrukturen zuverlässig sind. Mykhailo Moskaliuk, Teamleiter im Bereich IT-Infrastruktur beim deutschen Cloud-Anbieter SIM-Networks, geht dieser These auf den Grund. Er zeigt, wie Sie die IT-Umgebung Ihres Unternehmens auf eine neue Ebene bringen können.

(Bild:  Netversor)
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Wie oft geht Hardware tatsächlich kaputt?

(Bild:  Netversor)
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Der Cloud-Storage-Anbieter Backblaze hat die Ausfallstatistiken für seine Festplatten im Jahr 2023 veröffentlicht. Die Analyse umfasst 269.756 Einheiten mit 35 verschiedenen Modellen. Die annualisierte Ausfallrate liegt bei 1,7 %. Dieser Wert mag ohne Kontext nicht ungewöhnlich erscheinen, doch nimmt man eine 40-Stunden-Woche in den Blick, bedeutet das: Die Administratoren von Backblaze mussten im Durchschnitt alle 30 Minuten ein Laufwerk ersetzen. Die Ausfallraten für die Jahre 2021 und 2022 lagen bei 1,01 % bzw. 1,37 %.

Nur eines der von dem Unternehmen analysierten Modelle war in diesem Jahr kein einziges Mal defekt: die 8-Terabyte-Festplatte Seagate ST8000NM000A. Im Gegensatz dazu wies die 14-Terabyte-Festplatte ST14000NM000J von Seagate die höchste Ausfallrate von 14,64 % auf, wobei das durchschnittliche Alter der Festplatten nur 2,6 Monate betrug. Interessant ist auch, dass die Analyse keine Festplatten berücksichtigt, die über einen längeren Zeitraum unter hohen Temperaturen eingesetzt wurden, was ihre Lebensdauer erheblich verkürzt.

Was bedeutet das für Nutzerinnen und Nutzer?

Für die Kundinnen und Kunden eines Cloud-Anbieters sind diese Daten absolut bedeutungslos. Dank der Cloud-Architektur würden sie diese Ausfälle nicht wahrnehmen, selbst wenn die Administratoren tatsächlich alle 30 Minuten Laufwerke austauschen müssten. Unternehmen, die keine Alternativen zur lokalen Infrastruktur akzeptieren, sollten diese Statistik jedoch berücksichtigen und in ihre Entscheidungen einbeziehen. 

Hier ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Wer eine Waschmaschine besitzt, kann leicht zu dem Schluss kommen, dass sein Lieblingshersteller der zuverlässigste auf dem Markt ist, weil seine Waschmaschine in zehn Jahren nicht ein einziges Mal defekt war. Dagegen kennt der Kundenservice des Herstellers sämtliche Schwachstellen ihrer Geräte und werden jedes Jahr mit Tausenden Fällen kaputter Maschinen konfrontiert. Nur diese Daten sind statistisch relevant und bieten das vollständige Bild.  

Das gleiche Prinzip gilt für IT-Infrastrukturen: Wenn Ihr Unternehmen Glück hatte und der lokale Server in Ihrem Büro noch nicht ausgefallen ist, bedeutet das nicht, dass die lokale Infrastruktur insgesamt eine zuverlässige Wahl ist.

Es ist wichtig zu bedenken, dass die oben vorgestellte Analyse von einem Remote-Storage-Anbieter durchgeführt wurde, d. h. von einem Unternehmen, dessen Hauptgeschäft die Hardware ist. Damit die Daten Rückschlüsse auf die Qualität der Festplatten selbst zulassen, muss die gesamte Hardware unter den Bedingungen eines professionellen Rechenzentrums betrieben werden: Temperaturkontrolle und Kühlung in jedem Rack, Luftfiltersysteme, ein ganzes Team von Ingenieuren und Administratoren etc. Die meisten Unternehmen können es sich nicht leisten, solche Bedingungen in ihren eigenen Büros zu schaffen, was bedeutet, dass die Ausfallrate bei kleinen und mittleren Unternehmen anders sein wird.

Hier noch eine weitere Statistik: Kyndryl, ein internationaler IT-Dienstleister mit IBM-Wurzeln, befragte 3200 C-Level-Manager in 18 Märkten weltweit. 90 % von ihnen sind überzeugt, dass ihre IT-Infrastruktur höchsten Qualitätsstandards entspricht. Gleichzeitig glauben nur 39 %, dass ihre Systeme zukunftssicher sind, und 44 % haben Infrastrukturen, die sich dem Ende ihres Lebenszyklus nähern. Die wichtigsten Faktoren, die die Modernisierung in diesen Unternehmen behindern, sind die Komplexität des Prozesses und die "Lähmung der Prioritäten". Dies bedeutet, dass die Aufrechterhaltung der Zuverlässigkeit der lokalen IT-Infrastruktur nicht nur ein technologisches, sondern auch ein organisatorisches Problem darstellt.

Daraus lässt sich schließen, dass die Wahrnehmung der lokalen IT-Infrastruktur als zuverlässig eher eine Frage der Gewohnheit als der Fakten ist. Schauen wir uns an, was die Cloud-Architektur stattdessen bietet und wie Nutzerinnen und Nutzer einen Hardwareausfall erleben.

Was passiert, wenn Hardware einer Cloud ausfällt?

(Bild:  Netversor)
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Die Cloud wird oft als etwas völlig anderes als die Serverinfrastruktur angesehen; in Wirklichkeit kann man sie sich als eine besondere Art der Serverorganisation vorstellen. Ein Festplattendefekt in einem herkömmlichen Server bedeutet beispielsweise eine garantierte Ausfallzeit; Sie müssen Ihren Systemadministrator kontaktieren, um die Hardware so schnell wie möglich zu ersetzen. Wenn Sie keine Ersatzfestplatte des benötigten Modells haben, müssen Sie eine bestellen: Das bedeutet höhere Kosten und längere Ausfallzeiten. Wer eine Cloud nutzt, hat dieses Problem nicht.

Die Zuverlässigkeit in der Cloud kann man sich wie eine Pyramide mit folgenden Bauteilen vorstellen:

  • Reservieren von Komponenten auf bestimmten Servern. Bei SIM-Networks verwenden wir beispielsweise eine 2n+1-Redundanz: Jede Komponente hat zwei parallele Kopien und eine in Reserve.

  • Cloud-Architektur. Sie ermöglicht, dass jeder Server die Arbeitslast bei einem Ausfall nahtlos übernehmen kann. Es ist nicht ein einzelner Server für das Funktionieren der gesamten Cloud entscheidend. 

  • Redundanz im Rechenzentrum, von der Stromversorgung bis zu den Netzwerkverbindungen. Dieser Redundanzgrad wird durch den Tier-Standard geregelt; ein Rechenzentrum kann als zuverlässig angesehen werden, wenn es Tier III oder höher entspricht. 

  • Getrennte Verfügbarkeitszonen, d.h. dass sich die Bestandteile der Cloud-Infrastruktur in verschiedenen Rechenzentren befinden. Selbst wenn alle Sicherheitsmaßnahmen in einem Rechenzentrum ausfallen sollten, funktioniert die Cloud weiterhin – sie wird in dem anderen Rechenzentrum weiter betrieben.

Kleine und mittlere Unternehmen können sich von diesen vieren nur die erste Maßnahme leisten. Nicht erwähnt, aber von entscheidender Bedeutung sind übrigens Systemadministratoren, die rund um die Uhr im Einsatz sind, um die Hardware zu warten und zu aktualisieren, sowie physische Sicherheitsmaßnahmen. All diese Aspekte der Zuverlässigkeit sind für SIM-Networks von entscheidender Bedeutung: Wir stellen IT-Infrastrukturen für Unternehmen bereit. Wir wissen, dass ein Hardwareausfall zu unmittelbaren Umsatzbußen führen kann. Beispielsweise kann ein E-Commerce-Unternehmen in dem Fall seine Produkte nicht verkaufen, und ein Ingenieurbüro kann vielleicht ein wichtiges Projekt nicht fristgerecht abschließen, weil nicht mehr auf die entsprechende Software zugegriffen werden kann. Wenn Ihr Unternehmen ein Höchstmaß an Redundanz benötigt, empfehlen wir Cloud-Plattformen.

Angesichts dieser Tatsachen und unserer mehr als zehnjährigen Erfahrung auf dem IT-Infrastrukturmarkt kommen wir zu dem Schluss, dass die Vorstellung, lokale Infrastrukturen seien zuverlässiger als die Cloud, ein Mythos ist.

(Bild:  Netversor)
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SIM-Networks hat sich zum Ziel gesetzt, Cloud-Lösungen bekannter zu machen. Wir stoßen oft auf Fälle, in denen ein Unternehmen, das von der Cloud profitieren könnte, diese Lösung aufgrund weit verbreiteter Vorurteile nicht in Betracht zieht. Gleichzeitig wissen wir, dass die Migration in die Cloud einschüchtern kann und nicht jeder weiß, was auf einen zukommt. Unser Team arbeitet daher eng mit Kundinnen und Kunden zusammen, um ihnen den Wechsel in die Cloud so einfach wie möglich zu machen.

Wenn Sie eine Cloud-Migration für Ihr Unternehmen in Betracht ziehen, sollten Sie sich das aktuelle Angebot von SIM-Networks ansehen: Sie erhalten derzeit 50 % Rabatt auf unsere Cloud für 12 Monate. Wir begleiten Sie durch den gesamten Migrationsprozess, von der Beratung und Einführung in das Produkt bis hin zum Transfer der Software auf unsere Plattform. Starten Sie Ihren Weg in die Cloud mit einem zuverlässigen Partner, der es Ihnen leicht macht!

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