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Verpasste Anrufe: Wie Erreichbarkeit zum Milliardengrab wird

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Customer Journey und Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Wie lässt sich all das mit dem Marketing verknüpfen – insbesondere in Bezug auf die Customer Journey und den ROI?

Frank Froux: Hier kommt unser Kernbereich Call Tracking ins Spiel. Call Tracking liefert nicht nur Transparenz über die Erreichbarkeit, sondern auch über die Performance einzelner Marketingkanäle. Unternehmen investieren viel Geld in Google Ads, Social Media oder Display-Werbung. Mit Call Tracking erkennen sie, welcher Kanal wie viele qualifizierte Leads liefert – auch telefonisch. Das erlaubt eine präzisere Budgetsteuerung und verbessert die Customer Journey.

Mir fällt immer wieder auf: In großen wie in kleinen Organisationen gibt es Datenschutz-, Sicherheits- oder Gleichstellungsbeauftragte – aber niemanden, der für Erreichbarkeit verantwortlich ist. Genau dort beginnt das Problem.

Frank Froux, Gründer und Geschäftsführer der matelso GmbH

Wie wird sich die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden in den nächsten Jahren verändern?

Frank Froux: Wir denken Kommunikation nicht mehr kanal-getrennt, sondern als dialogorientierten Prozess. Unsere Plattform entwickelt sich zu einem System, das sogenannte „Dialogmarketing-Strecken“ automatisiert abbildet.

Ein Beispiel: Am Monatsanfang wird ein Brief verschickt, wenige Tage später folgt eine E-Mail, dann eine SMS – bis hin zu einem automatisierten Outbound-Call oder einem QR-Code auf einer Weinflasche. Ziel ist immer: einen qualifizierten Termin mit dem Kunden zu generieren. Die Verbindung von KI, klassischer Telekommunikation und generativer Content-Produktion erlaubt es, solche Kampagnen intelligent und individuell zu gestalten. Wir glauben, dass dieser vernetzte, medienübergreifende Ansatz die Zukunft des Vertriebs ist.

Was sollten Unternehmen jetzt tun, um nicht den Anschluss zu verlieren – ganz konkret?

Frank Froux: Erstens: Das Thema Erreichbarkeit ernst nehmen und eine zuständige Person benennen – ein „Erreichbarkeitsbeauftragter“. Zweitens: Eine cloudbasierte Plattform einführen, die alle Anrufe erfasst und analysiert. Drittens: Daten und Prozesse so verknüpfen, dass echte Handlungsfähigkeit entsteht. Nur wer weiß, wann und wo Anrufe verloren gehen, kann sinnvoll reagieren – und bares Geld sparen.

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