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World Economic Forum 2026 eco fordert Digitalisierungsschub für die europäische Wirtschaft

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 1 min Lesedauer

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Zum Auftakt des World Economic Forum 2026 in Davos fordert der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. ein Bekenntnis zu mehr Digitalisierung in Europa. Angesichts geopolitischer Spannungen und potentieller Gefährdung der Lieferketten sei dies entscheidend für die digitale Souveränität Europas.

Das World Economic Forum findet vom 19. bis 23. Januar 2026 in Davos in der Schweiz statt.(Bild:  World Economic Forum/Pascal Bitz)
Das World Economic Forum findet vom 19. bis 23. Januar 2026 in Davos in der Schweiz statt.
(Bild: World Economic Forum/Pascal Bitz)

Die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump beim World Economic Forum am 21. Januar 2026 mit einer hochrangigen Delegation verleiht der Veranstaltung in Davo zusätzliche politische Bedeutung und erhöht den Handlungsdruck auf Europa. „Die Digitalisierung ist eine wirtschafts- und sicherheitspolitische Notwendigkeit“, erklärt Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

„Europa darf nicht zuschauen, wie es in Sachen digitaler Wertschöpfung im internationalen Wettbewerb immer weiter zurückfällt. Wahlfreiheit, Innovationsfähigkeit und Resilienz und nicht Abschottung, das sind die zentralen Aspekte für eine wachsende europäische Wirtschaft auf Basis digitaler Technologien und datengetriebener Geschäftsmodelle“, so Rabe.

Digitale Souveränität bedeutet aus Sicht von eco vor allem Wahlfreiheit auf Basis transparenter Märkte, offener Standards und überprüfbarer IT-Sicherheit. Entscheidend ist weniger die Herkunft digitaler Produkte, sondern deren Sicherheit, Rechtskonformität und Interoperabilität. Voraussetzung dafür sind digitale Kompetenzen, verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen und ein attraktiver Innovationsstandort.

Digitalisierung erfordert resilientes Ökosystem digitaler Infrastrukturen

Alexander Rabe ist Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.(Bild:  eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.)
Alexander Rabe ist Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
(Bild: eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.)

„Ein zentraler Pfeiler für digitale Souveränität und die Wettbewerbsfähigkeit des Digitalstandorts Europa ist ein leistungsfähiges und resilientes Ökosystem digitaler Infrastrukturen, bestehend aus Rechenzentren, Cloud-Infrastrukturen, Internetaustauschknoten und Gigabitnetzen. Es gilt jetzt die richtigen regulatorischen Rahmenbedingungen zur Stärkung dieses Ökosystems zu schaffen”, betont Rabe. Zudem fordert der eco-Verband einen funktionierenden digitalen Binnenmarkt. Einheitliche Regeln, schnellere Genehmigungsverfahren und investitionsfreundliche Standortbedingungen sind zentrale Hebel, um digitale Innovationen in Europa zu halten und zu skalieren.

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