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Workflows Digitalisierung im HR: Zehnmal schnellere Workflows durch Low-Code

Ein Gastbeitrag von Axel Ensinger 2 min Lesedauer

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Um die notwendigen Ressourcen für strategische Tätigkeiten freizusetzen, muss Digitalisierung im HR bei Routineaufgaben auch ohne IT-Expertise funktionieren. Mit Low-Code-Prozessautomatisierung gestalten Anwender eigenständig Geschäftsprozesse und Workflows.

(Bild: katemangostar/freepik)
(Bild: katemangostar/freepik)

Verwaltungsaufgaben binden viele Kapazitäten, die Mitarbeiter jedoch für strategische Projekte benötigen. Low-Code bietet den Unternehmen eine einfache Lösung dafür: Auch Anwender ohne Programmierkenntnisse können Workflows und Applikationen über eine grafische Benutzeroberfläche mit Drag-und-Drop-Funktionen ­abbilden und umsetzen – und das bis zu zehnmal schneller als mit klassischer Software-Entwicklung. Konnten früher nur rudimentäre Prozesse abgebildet werden, verfügen heutige Low-Code-Digitalisierungsplattformen über ein breites Funktionsspektrum und ermöglichen komplexe Anwendungsszenarien. Unternehmen sparen so Kosten, arbeiten effizienter und entlasten Mitarbeiter und IT-Abteilungen.

Digitalisierung im HR: Bewerbermanagement erleichtern

Kandidaten sind in Zeiten des Fachkräftemangels begehrt und Unternehmen müssen schnell reagieren. Ein manuelles Handling des Bewerbermanagements sorgt jedoch für unübersichtliche Prozesse, die zu besetzende Stelle bleibt länger vakant, und die Bewerber beklagen sich über mangelnde Organisation. Mit Low-Code können Unternehmen ein Bewerberportal einrichten, das den Prozess automatisiert steuert:

  • 1. Bewerbungseingang:
    Bewerbungen, die über das Portal eingehen, landen in einem zentralen Posteingang. Der Zugriff wird durch ein Rechte- und Rollenmanagement gesteuert: Nur berechtigte Mitarbeiter können die Unterlagen einsehen und geeignete Kandidaten an die jeweilige Fachabteilung weiterleiten.

  • 2. Auswahl:
    Die Verantwortlichen können über die Plattform Rückfragen stellen und Feedback geben, ob sie einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen wollen oder nicht.

  • 3. Kommunikation
    Im letzten Schritt lädt die HR-Abteilung den Bewerber ein. Alternativ kann das System automatisch eine Absage versenden. Sowohl Einladung als auch Absage lassen sich individualisieren.

Digitalisierung im HR: Strukturiertes Onboarding steigert Zufriedenheit

Nach dem Recruiting ist eine gelungene Einarbeitung wichtig. Dazu können Personaler einen digitalen Onboarding-Prozess starten und hinterlegen, welche Geräte oder Informationen der Neuankömmling benötigt, und notwendige Unterschriften einholen lassen. So steht bei Arbeitsbeginn alles für den Mitarbeiter bereit.

Digitale Personalakte: alle Mitarbeiterdaten auf Abruf

Auch beim Datenmanagement ermöglichen automati­sierte HR-Prozessen Digitalisierung im HR. Dank Low-Code können HR-Verantwortliche digitale Personalakten schnell anlegen, dadurch auf alle wichtigen Mitarbeiterdaten zugreifen und personenbezogene Prozesse wie Krankmeldungen direkt aus der Akte heraus starten. Wer seine Mitarbeiter halten und neue gewinnen will, muss in benutzerfreundliche Lösungen investieren, die bei Verwaltungsaufgaben entlasten und Raum für kreative Aufgaben schaffen. Low-Code-Technologien sind eine kostengünstige Option, um dringend benötigte Ressourcen freizusetzen, eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu erleichtern und nachhaltig Prozesse zu beschleunigen.

Axel Ensinger
ist Co-CEO bei JobRouter.

Bildquelle: Axel Ensinger

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