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Besorgnis über die elektronische Patientenakte: Experten fordern bessere Sicherheitsmaßnahmen

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Elektronische Patientenakte (ePA) mit mangelhafter Sicherheitsarchitektur

Auch beim Thema Sicherheit sieht die Deutsche Aidshilfe noch viel Nachholbedarf. Wenn Sicherheitslücken eindeutig nicht geschlossen und Patienten weiter verunsichert würden, dann schade das der Glaubwürdigkeit der ePA und damit ihrer wirkungsvollen Einführung, so Manuel Hofmann. Er ist Referent für Digitalisierung der Deutschen Aidshilfe.

Ende 2024 hatte der Chaos Computer Club gravierende Mängel im technischen System der ePA aufgedeckt: Unbefugte hätten sich leicht Zugang zu Millionen Patientendaten verschaffen können. „Nötig wäre bei der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen ein grundsätzliches Umdenken“, so DAH-Digitalreferent Hofmann. Ihm zufolge reiche es nicht, immer nur einzelne Sicherheitslücken schließen zu wollen. Es brauche vollständige Transparenz, unabhängige externe Kontrolle und eine Sicherheitsarchitektur, die individuell hohen Schutzbedarfen wirklich gerecht wird.

Um unter den gegebenen Bedingungen einen möglichst selbstbestimmten Umgang mit den eigenen Daten zu ermöglichen, informiert die Deutsche Aidshilfe in einer digitalen Handreichung über die ePA. Sie erläutert die Patientenrechte und Möglichkeiten, die eigenen Daten zu freizugeben oder zu verbergen, bestimmte medizinische Einrichtungen auszuschließen – oder der Verwendung der Akte prinzipiell zu widersprechen.

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