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Digitalisierung und Nachhaltigkeit ESG-Faktoren: So handeln Unternehmen klima-innovativ

Ein Gastbeitrag von Robert Rosellen 2 min Lesedauer

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Unternehmen stehen im Bereich der ESG vor Herausforderungen wie mangelnder Datenqualität, Komplexität und Risikomanagement. Digitale Prozesse bieten hier innovative Lösungsansätze. Es lassen sich Arbeitsprozesse optimieren, die Effizienz erhöhen und ESG-Faktoren erfolgreich in Unternehmensstrategien einbetten – um jeden Workflow nachhaltig in einen Klimaworkflow zu verwandeln.

(Bild:  haizah – stock.adobe.com)
(Bild: haizah – stock.adobe.com)

In einer Welt, die zunehmend von Umweltfragen geprägt ist, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Geschäftspraktiken entsprechend anzupassen. Der Green Deal der Europäischen Union und viele ähnliche Initiativen weltweit fordern von Unternehmen eine verstärkte Ausrichtung auf Umweltschutz, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung (ESG). In diesem Kontext gewinnt die Digitalisierung von Arbeitsprozessen eine zunehmend wichtige Rolle, um die Integration von ESG-Faktoren in die Unternehmensstrategie zu erleichtern.

Daten- und Wissenszentralisierung als Treiber für ESG-Faktoren in Unternehmen

Viele Unternehmen erkennen das Potenzial der Daten- und Wissenszentralisierung noch nicht vollständig. Oftmals werden Daten dezentral gespeichert, und Arbeitsabläufe sind selten digitalisiert. Moderne Technologien bieten jedoch die Möglichkeit, Wissen und Daten zu demokratisieren und datengestützte Entscheidungen zu fördern. Umfassende IT-Workflow-Plattformen können die Effizienz steigern, indem sie Daten über alle Geschäftsbereiche hinweg sammeln und auf einer zentralen Plattform konsolidieren.

Eine zentrale Workflow-Plattform ermöglicht es Unternehmen nachhaltige Prozesse effektiv zu reduzieren, Ressourcen effizienter zu verteilen und Redundanzen zu eliminieren. Durch die Digitalisierung von Arbeitsabläufen entstehen schlankere Workflows, die für alle Mitarbeitenden sichtbar und nachvollziehbar sind. Zudem kann eine zentrale Workflow-Plattform dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck des gesamten Unternehmens signifikant zu reduzieren, indem sie datengetriebene Entscheidungen und Ressourcenumverteilung ermöglicht.

Messbare Auswirkungen: Automatisierung der ESG-Berichterstattung

Eine zentrale Workflow-Plattform kann außerdem auch die Automatisierung der ESG-Berichterstattung erleichtern. Insbesondere für Unternehmen, die von der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung betroffen sind, kann dies eine erhebliche Zeitersparnis bei der Berichterstellung bedeuten. Durch die Integration von Quellen für Messgrößen wie CO2-Daten einzelner Produktionsschritte lässt sich ein automatisierter Report erstellen, der die Mitarbeitenden entlastet und zuverlässige sowie vergleichbare Berichte liefert.

Zusammenfassung: Digitalisierung als Wegbereiter für transparente ESG-Faktoren und -Initiativen

Die Digitalisierung von Arbeitsabläufen unterstützt Un­ternehmen dabei, ihre ESG-Maßnahmen transparenter zu gestalten und messbar zu machen. Eine zentrale Workflow-Plattform ermöglicht eine effiziente Integration von ESG-Faktoren in die Unternehmensstrategie und wandelt jeden Workflow in einen Beitrag zum Klimaschutz um. Durch die Nutzung moderner Technologien können Unternehmen ihre Geschäftspraktiken nachhaltiger gestalten und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Mit der digitalen Transformation wird jeder Workflow zu einem Klimaworkflow, also einem Werkzeug für den Klimaschutz, und legt damit den Grundstein für eine umweltfreundliche Zukunft.

ESG-FaktorenRobert Rosellen
Area Vice President Germany bei ServiceNow

Bildquelle: ServiceNow

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