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Gesundheitswesen KI-Facharzt: Corti führt spezialisierte KI-Infrastruktur ein

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Das Forschungsunternehmen Corti stellte einen „KI-Facharzt“ vor, der auf neun Jahren Forschung basiert und ausschließlich mit Gesundheitsdaten trainiert wurde. 

(Bild:  New Africa / Adobe Stock)
(Bild: New Africa / Adobe Stock)

Künstliche Intelligenz ist schon längst auch im Gesundheitssektor angekommen. Doch in der Praxis sorgt die KI auch für ordentlich zusätzliche Arbeit: Eine Studie von Corti und YouGov hat ergeben, dass ein Drittel der US-amerikanischen Fachkräfte im Gesundheitswesen, die KI einsetzen, bis zu drei zusätzliche Stunden pro Woche damit verbringen, deren Ergebnisse zu korrigieren. Drei neue, spezialisierte KI-Modelle von Corti sollen das ursprüngliches Versprechen an das Gesundheitswesen einzulösen – Zeit für Patienten zu schaffen, anstatt sie zu stehlen.

Die neuen KI-Modelle von basieren auf neun Jahren Forschung und wurden ausschließlich mit Gesundheitsdaten trainiert wurden. Damit hat Corti eigenen Angaben zufolge „die leistungsstärkste und anpassungsfähigste KI-Infrastruktur im Gesundheitswesen“. Sie sollen eine schnellere, präzisere, genauere und kosteneffizientere Leistung liefern als die führenden Large Language Models auf dem Markt.

Das „KI-Facharzt“-Konzept

Die Künstliche Intelligenz von Corti ist in mehreren Sprachen und medizinischen Fachgebieten verfügbar und erfüllt strenge medizinische Vorgaben. Inspiriert von der medizinischen Facharztausbildung verfolgt das System einen „KI-Facharzt“-Ansatz: einen Trainingsprozess unter menschlicher Aufsicht, der schrittweise mehr Verantwortung übernimmt:

  • Solo: Ein schnelles Modell mit einem exzellenten Sprachverständnis: Solo unterstützt Applikationen für Sachbearbeitung und Transkription, die komplexe medizinische Terminologie in über zehn Sprachen verarbeiten und sich mühelos in bestehende Systeme integrieren lassen.

  • Ensemble: Ein leistungsstarkes Modell, für strukturierte Dokumentation: Unterstützt Applikationen, die Konsultationen und medizinische Dialoge in strukturierte Dokumentation umwandeln, und dabei  25 Prozent präziser ist als die Ergebnisse universeller KIs.

  • Symphony: Das leistungsstarke Ergebnisse mit hoher Geschwindigkeit liefert: Symphony unterstützt Applikationen für klinische Unterstützung in Echtzeit, die 35-mal schneller als GPT-4 arbeiten und während der Patientengespräche evidenzbasierte Erkenntnisse liefert.

Zusätzlich zu diesen Basismodellen können Kunden bis zu 20 Expertenmodelle integrieren, die wie Spezialisten im Gesundheitswesen agieren. Sie sind speziell entwickelt worden, um KI-Agents zu entwickeln, die Aufgaben wie medizinische Kodierung, Qualitätskontrolle und strukturierte Zusammenfassung bewältigen. Diese flexible Architektur gewährleistet eine nahtlose Integration in bestehende Arbeitsabläufe und hilft Gesundheitssystemen, KI ohne Unterbrechungen oder Unsicherheiten zu nutzen, die häufig durch Lösungen verursacht werden, die durch nicht spezialisierte KI-Modelle verursacht werden.

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