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DSAG-Personaltage 2026 HR-Transformation: Unternehmen legen Fokus auf H4S4, SuccessFactors und KI

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 9 min Lesedauer

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Die HR-Transformation schreitet rasant voran – von SuccessFactors-Migration über KI-Anwendungen bis hin zu neuen Anforderungen an Zeiterfassung und Datenstrategie. Wo Organisationen derzeit stehen, zeigt eine neue Umfrage anlässlich der DSAG-Personaltage 2026.

(Bild:  © ipopba/stock.adobe.com)
(Bild: © ipopba/stock.adobe.com)

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) hat die DSAG-Personaltage 2026 vom 17.-18. Juni 2026 in Heidelberg zum Anlass genommen, um ihre Mitglieder nach den Herausforderungen, Trends und Lösungsansätzen für IT- und HR-Verantwortliche im SAP-Kontext zu befragen. Zwei zentrale Ergebnisse der Umfrage: SAP SuccessFactors scheint vielfach in den HR-IT-Roadmaps der befragten Unternehmen verankert. Außerdem ist die Umstellung auf SAP HCM for S/4HANA (H4S4) derzeit ein wichtiges Thema, das viele Unternehmen bei der HR-Transformation umtreibt.

„Die Umfrage unter unseren Mitgliedern im HR-IT-Umfeld belegt einerseits die hohe Relevanz von H4S4 und SuccessFactors-Umstellungen sowie die deutlichen Handlungsfelder im Bereich künstliche Intelligenz, Cloud und allgemein bei der Digitalisierung von HR-Prozessen“, erklärt Hermann-Josef Haag, Fachvorstand Personalwesen & Public Sector bei der DSAG e.V. 

Auf die Frage, welche SAP-Systeme sie derzeit im HR einsetzen, gaben 71 Prozent der Befragten an, noch mit SAP ECC HCM (On-Premises) zu arbeiten. 39 Prozent nutzen SAP SuccessFactors, 23 Prozent SAP S/4HANA HCM (H4S4) On-Premises und neun Prozent SAP S/4HANA HCM in der Private Cloud. „An den Antworten wird deutlich, wie heterogen die digitale Transformation in HR und IT ausfällt – und dass sie derzeit in vollem Gange ist“, so Haag.

Umstellung auf SAP S/4HANA HCM dominiert HR-Transformation

Für die Umfrage hat die DSAG auch mittels Freitext erhoben, in welchen Umstellungen sich die Unternehmen derzeit befinden oder was sie planen. Das Gros der Antwortenden gab an, sich mit der Umstellung auf SAP S/4HANA HCM  (H4S4) (On-Premises oder Private Cloud) zu befassen. Dies legt nahe, dass viele Kunden auf H4S4 migrieren, um ihre bisher getätigten Investitionen sowie den Core zu schützen.

Hermann-Josef Haag erklärt: „Auf der einen Seite zwingt das bevorstehende Wartungsende der bisherigen ERP-HCM-Lösungen Unternehmen dazu, mit zukunftssicheren Plattformen zu planen. Auf der anderen Seite stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, Datenmigration, Prozessharmonisierung und Hybrid-Strategien in Einklang zu bringen – bei gleichzeitigem Bedarf an Planungssicherheit und Ressourcen“, so Haag.

HR-Transformation: Wartungssicherheit für bestehende HR-Prozesse

Die Umstellung auf H4S4 stellt für viele Unternehmen zunächst keinen grundlegenden funktionalen Neustart dar. Sie ist vor allem ein notwendiger Schritt, um Wartungssicherheit für bestehende HR-Kernprozesse zu gewährleisten. „Die reine Migration von SAP HCM nach H4S4 ist technisch in vielen Fällen gut beherrschbar“, erläutert Haag. Komplex wird die Transformation dort, wo Unternehmen die HR-Umstellung mit einem Greenfield-Ansatz für S/4HANA, mit weiteren Modulen wie Finance oder mit der Einführung von SuccessFactors kombinieren.

Viele Unternehmen entscheiden sich daher bewusst für einen schrittweisen Ansatz. Zunächst steht die Absicherung der bestehenden HR-Landschaft durch H4S4 im Vordergrund, während die Modernisierung von Prozessen und Funktionen – etwa über SuccessFactors – zeitlich nachgelagert erfolgt. Um diesen Weg planbar zu gestalten, braucht es aus DSAG-Sicht klare Roadmaps, transparente Abhängigkeiten und verlässliche Migrationshilfen, damit Unternehmen Aufwand, Ressourcen und Transformationsschritte realistisch steuern können.

SuccessFactors – zwischen Pflichtmodulen und strategischem Potenzial

Danach befragt, welche Rolle SAP SuccessFactors in der Roadmap der IT- und HR-Transformation spielt, gaben knapp 4 Prozent an, die Cloud-Lösung vollständig implementiert zu haben, während knapp 40 Prozent sie teilweise eingeführt haben und 11 Prozent planen, dies zu tun. 28 Prozent der Befragten planen keine Einführung von SuccessFactors und 17 Prozent sind noch in der Evaluierung. 

„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass viele Unternehmen zwar bereits erste Schritte in Richtung Cloud gegangen sind, die Realität aber stark von hybriden Szenarien geprägt bleibt“, ordnet Haag ein und ergänzt. „Gerade im HR-Bereich ist die Cloud-Transformation ein aufwendiger Prozess, in dem Basisfunktionen, Integrationen und branchenspezifische Anforderungen sauber zusammenspielen müssen. Deshalb ist es entscheidend, dass SAP klare Entwicklungs- und Integrationspfade für SuccessFactors, H4S4 und hybride Architekturen anbietet.“

Diese heterogene Transformationslandschaft spiegelt sich auch in der Softwarenutzung von SuccessFactors wider. Folgende Module werden von den befragten Unternehmen am häufigsten genutzt:

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