DB Podcast

KI im digitalen Zeitalter Ist Hyperconnectivity die Revolution der Vernetzung?

Ein Gastbeitrag von Werner Platzgummer 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Deutschland steht am Scheideweg: Hyperconnectivity könnte Unternehmen revolutionieren. Das Potenzial einer umfassenden Vernetzung in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI) ist enorm. Wie sollte eine effektive Strategie aussehen, und welche ethischen Standards gilt es zu beachten?

(Bild:  starline/Freepik)
(Bild: starline/Freepik)

Hyperconnectivity, genauer gesagt, die nahtlose Vernetzung von Menschen, Maschinen und Daten in Echtzeit, wird zum neuen Herzschlag der Wirtschaft. Diese intensive Form der Vernetzung geht weit über die traditionelle Verbindung hinaus und wird durch Technologien wie Cloud-Computing, 5G, IoT und Big Data ermöglicht. Unternehmen nutzen diese technologische Infrastruktur, um wertvolle Erkenntnisse aus hochvernetzten Daten zu gewinnen. Die daraus resultierenden Einblicke ermöglichen etwa optimierte Prozesse und präzisere Vorhersagen.

Anwendungsbeispiele für Hyperconnectivity: Mit KI die Zukunft voraussagen

So können beispielsweise durch den Einsatz von KI-gesteuerter Predictive Maintenance die Ausfallzeiten und Kosten in der Fertigung reduziert ­werden. Im Einzelhandel ermöglicht KI personalisiertes Marketing und eine effiziente Bestandsverwaltung. In verschiedenen Branchen verbessern KI-Anwendungen die Entscheidungsfindung, optimieren die Einhaltung von Vorschriften und automatisieren Aufgaben, wodurch Ressourcen für strategische Aktivitäten frei werden.

Ethik und Regulierung: Ein Balanceakt im digitalen Zeitalter

Die Nutzung von KI lenkt den Fokus auch auf ethische Fragen. Der EU AI Act zielt darauf ab, einen ausgewogenen Ansatz zur Regulierung von KI zu schaffen, der Innovation fördert und gleichzeitig sicherstellt, dass KI-Systeme die Grundwerte und Rechte respektieren. Unternehmen müssen die Technologie verantwortungsvoll integrieren, um das Vertrauen der Stakeholder zu gewinnen.

Der Weg nach vorn: Strategien für nachhaltige Digitalisierung und Hyperconnectivity

Eine effektive Strategie zur Integra­tion von Hyperconnectivity und KI erfordert technische Expertise sowie ein Verständnis für ethische Standards und regulatorische Anforderungen. Nur so kann das volle Potenzial ausgeschöpft werden, um eine nachhaltige Digitalisierung voranzutreiben. Dabei sollte eine Strategie die folgenden Punkte berücksichtigen:

  • 1. Technologie- und Dateninfrastruktur: Investitionen in moderne IT-Infrastruktur, Cloud-Lösungen und ERP-Systeme schaffen die Grundlage für die Implementierung fortschrittlicher KI-Lösungen.

  • 2. Schulung und Weiterbildung: Um die Vorteile der neuen Technologien zu nutzen, ist es wichtig, Mitarbeitende kontinuierlich weiterzubilden. Schulungen in Datenkompetenz und KI-Anwendungen fördern das Verständnis und die Akzeptanz.

  • 3. Ethische Leitlinien und Transparenz: Klare ethische Standards und Richtlinien müssen etabliert werden, um das Vertrauen der Mitarbeitenden und Kunden zu gewinnen. Dies umfasst die verantwortungsvolle Nutzung von Daten und die Erklärung von KI-Entscheidungen.

  • 4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Die IT-Landschaft entwickelt sich schnell. Unternehmen müssen flexibel sein, ihre Strategien anzupassen, um von neuen Möglichkeiten zu profitieren.

Die Zukunft jetzt gestalten

Die Reise in die hypervernetzte Welt hat somit gerade erst begonnen. Unternehmen, die jetzt den richtigen Kurs setzen, können ihre Wettbewerbs­fähigkeit sichern und eine Vorreiterrolle in der digitalen Transformation einnehmen. Es liegt an ihnen, die Möglichkeiten von Hyperconnectivity und KI verantwortungsvoll zu nutzen.

HyperconnectivityWerner Platzgummer 
CTO bei BE-terna

Bildquelle: BE-terna

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung