DB Podcast

Cyberangriffe IT-Resilienz leidet unter fehlender Unterstützung der IT-Teams

Verantwortliche:r Redakteur:in: Frida Dumann 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine neue Studie von Zscaler hat aufgedeckt, dass Unternehmen häufig die IT-Resilienz ihrer IT- und Sicherheitsteams vernachlässigen. Stattdessen liegt angesichts zunehmender Cyber-Vorfälle die Priorität bei technologischer und betrieblicher Widerstandsfähigkeit.

(Bild:  Papisut/stock.adobe.com)
(Bild: Papisut/stock.adobe.com)

Die Studie The Missing Link: Why Investing in the Resilience of Your People is Imperative for Business Continuity unterstreicht den menschlichen Faktor, dem Druck der eskalierenden Cyber-Bedrohungen am Arbeitsplatz standzuhalten. Viele IT-Fachleute gaben an, sich nicht ausreichend vorbereitet und von ihrem Unternehmen nicht unterstützt zu fühlen. Fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten beschreibt sich selbst als nur „einigermaßen widerstandsfähig“ oder schlechter, während 50 Prozent der Meinung sind, dass ihre Unternehmen sich der alltäglichen Belastungen durch größere Sicherheitsvorfälle oder störende IT-Ereignisse in ihrem Arbeitsleben nicht bewusst sind. 51 Prozent der Befragten glauben, dass sich ihre Arbeitgeber nicht um ihre persönliche Belastbarkeit kümmern.

„Bei Zscaler sind wir der Meinung, dass die besten Cyber-Resilience-Strategien drei Kernelemente aufweisen: Prozesse, Technologie und Menschen“, sagt James Tucker, Head of CISOs in Residence bei Zscaler EMEA. „Während Unternehmen nur zu gut verstehen, wie Technologie und betriebliche Prozesse ihre Kontinuitätsstrategien beeinflussen, wird das letzte Element häufig übersehen. Der Fokus der betrieblichen Kontinuitätsplanung liegt zu sehr auf der Technologie, und der menschliche Faktor wird übersehen.“

IT-Resilienz und persönliche Resilienz als Schlüssel zur Unternehmensstabilität

Da 43 Prozent der IT-Fachleute angaben, dass ihre Arbeitgeber den Zusammenhang zwischen persönlicher Resilienz und betrieblicher Resilienz nicht anerkennen, überrascht es nicht, dass der Beobachtung der persönlichen Resilienz wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Laut den Befragten messen nur 37 Prozent der Unternehmen die individuelle Resilienz explizit durch Mitarbeiterbefragungen, und weniger als ein Drittel (29 Prozent) misst das Niveau der individuellen Resilienz.

James Tucker ist Head of CISO Zscaler.(Bild:   CISO Zscaler)
James Tucker ist Head of CISO Zscaler.
(Bild: CISO Zscaler)

James Tucker kommentiert: „Unternehmen benötigen nicht nur zuverlässige cloudbasierte Sicherheitslösungen wie die Zero Trust Exchange-Plattform, sondern müssen auch die Resilienz der Fachkräfte berücksichtigen, die für die Umsetzung ihrer Business-Resilience-Strategien verantwortlich sind. In einem volatilen Umfeld mit unerbittlichen Cyber-Bedrohungen, ständigen Unterbrechungen am Arbeitsplatz und dem anhaltenden Druck der digitalen Transformation könnte die persönliche Resilienz zum Zünglein an der Waage ihrer Resilienz-Strategie werden und den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.“

Die wichtigsten Ergebenisse zur Personal Resilience.(Bild:  Zscaler)
Die wichtigsten Ergebenisse zur Personal Resilience.
(Bild: Zscaler)

Zscaler hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen zu unterstützen, den „Resilience-Faktor“ einzusetzen, also die Fähigkeit, den Widrigkeiten der äußeren Umstände zu widerstehen, Abläufe anzupassen und in unsicheren Zeiten zu wachsen.

Für die Studie haben Zscaler und der Forschungspartner Infuse von Februar bis April 2025 IT- und Sicherheitsexperten in der gesamten EMEA-Region befragt. Insgesamt 206 qualifizierte Befragte haben an der Umfrage teilgenommen. Der Report bietet einen umfassenden Fahrplan für Unternehmen, die Resilienz nicht nur als technische Notwendigkeit, sondern auch als Führungs- und kulturelle Stärke kultivieren wollen. Außerdem werden praktische Instrumente vorgestellt, die Führungskräften den Einstieg erleichtern, darunter ein interaktives Resilienz-Quiz, mit dem der Persönlichkeitstyp und die besonderen Stärken der Teilnehmenden ermittelt werden können.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung