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IT-Berufshaftpflicht Jedem zweiten kleineren IT-Dienstleister wird Schlechtleistung vorgeworfen

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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In den letzten drei Jahren haben IT-Dienstleister beobachtet, dass Auftraggeber ihnen häufiger Schlechtleistung vorwerfen. Insgesamt berichten 44,6 Prozent der IT-Dienstleister von derartigen Erfahrungen. Besonders betroffen sind kleinere IT-Dienstleister, bei denen die Quote bei 50,8 Prozent liegt. Große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten liegen bei 40 Prozent.

(Bild:  Дмитрий Симаков - Adobe Stock)
(Bild: Дмитрий Симаков - Adobe Stock)

Unternehmen können sich gegen den Vorwurf, ihre Leistung sei unzureichend, durch eine IT-Berufshaftpflichtversicherung schützen. Bei berechtigten Schadenforderungen übernimmt der Versicherer die Schadenzahlung. IT-Dienstleister sollten darauf achten, dass sie die Versicherungssumme ausreichend hoch ansetzen. Besonders bei unbegründeten Vorwürfen ist eine IT-Berufshaftpflicht sinnvoll: Der Versicherer übernimmt die Kosten für Rechtsstreitigkeiten, um die Ansprüche abzuwehren.

Kleinere IT-Dienstleister benötigen Versicherungsschutz

IT-Dienstleister
Marc Thamm ist Underwriting Manager Technology, Media & Communications bei Hiscox.
(Bild: Hiscox)

Marc Thamm, Underwriting Manager Technology, Media & Communications bei Hiscox, der dort die IT-Versicherungslösungen verantwortet, erläutert: „Für kleinere IT-Dienstleister ist ein Schutz gegen unterstellte Schlechtleistung besonders wichtig. Kleinere Unternehmen werden nicht nur vermehrt mit diesen Vorwürfen konfrontiert, oft sind sie auch intern unzureichend auf solche Situationen vorbereitet. Besorgniserregend ist daher, dass gerade diese IT-Dienstleister häufig nicht ausreichend gegen Schäden versichert sind.“

Zur Methodik der Umfrage: Im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox befragte das Marktforschungsunternehmen techconsult im September 2023 in einer repräsentativen Umfrage 202 Entscheider in IT-Dienstleistungsunternehmen zu ihrer aktuellen Lage und der Wahrnehmung unternehmerischer Risiken sowie nach ihrer Absicherung. Die Befragten bekleiden in ihren Unternehmen Positionen mit relevanter Entscheidungskompetenz, die zusätzlich Aussagen darüber treffen können, mit welchen Risiken sie in ihrem Geschäft konfrontiert sind. Die Mehrheit der befragten Entscheiderinnen und Entscheider arbeitet in Unternehmen, die zwischen 20 bis 99 beziehungsweise 100 bis 299 Mitarbeitende beschäftigen und etwa ein bis fünf Millionen Euro beziehungsweise fünf bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaften. 

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