AI Passport ermöglicht es zudem, Berechtigungen gezielt zu entziehen und die Befugnisse von KI-Agenten bei der Weitergabe von Aufgaben schrittweise einzuschränken. Dies erleichtert auch die Kontrolle von KI-Agenten externer Anbieter. Ergänzend sorgen umfassende Audit-Protokolle mit vollständigen Compliance-Nachweisen für die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit der ausgeführten Aktionen.
ServiceNow gibt zudem Nvidia als Partner für die Entwicklung und Markteinführung bekannt. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen eine Lösung zur Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien, die für den produktiven Einsatz ausgelegt ist. Sie basiert auf der Nvidia Open Agent Safety Platform, die unter anderem die quelloffene Software Nvidia OpenShell für eine sichere Laufzeitumgebung sowie das Sicherheitsframework Nvidia Sentry umfasst.
„Wenn Unternehmen dazu übergehen, KI-Agenten nicht mehr nur zu testen, sondern produktiv einzusetzen, muss deren Sicherheit direkt auf der Infrastrukturebene gewährleistet werden“, sagt Itay Ozery, Director of Product Marketing für Netzwerke und Cybersicherheit bei Nvidia. „Durch die Integration von AI Passport in die Open Agent Safety Platform von Nvidia können ServiceNow-Kunden während des laufenden Betriebs kontinuierlich und in Echtzeit überprüfen und technisch durchsetzen, welche Aktionen jeder einzelne KI-Agent ausführen darf. “
Wenn Unternehmen dazu übergehen, KI-Agenten nicht mehr nur zu testen, sondern produktiv einzusetzen, muss deren Sicherheit direkt auf der Infrastrukturebene gewährleistet werden.
Itay Ozery, Nvidia
Zentrale Erfassung, Transparenz und Erfolgsmessung für KI-Agenten
Ergänzend zu AI Passport bietet ServiceNow umfassende Governance auf einer einheitlichen Plattform. Diese deckt die Erfassung und Überwachung von KI-Systemen, deren Steuerung, die Erfolgsmessung sowie die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ab. Die heute vorgestellten Funktionen bauen auf den bestehenden Möglichkeiten von ServiceNow zur automatisierten Fehlerbehebung und zur sofortigen Abschaltung von KI-Agenten auf. So können Unternehmen bei Problemen schnell und gezielt eingreifen.
Die AI Platform von ServiceNow basiert auf einem einheitlichen Datenmodell. Dadurch können Entscheidungen zur KI-Governance auf Grundlage von Informationen über IT-Ressourcen, Zugriffsberechtigungen und die Überwachung von KI-Systemen automatisiert getroffen und umgesetzt werden. Manuelle Abstimmungen und Übergaben zwischen verschiedenen Teams werden damit überflüssig.
Erkennung von Schatten-KI: Identifiziert nicht genehmigte KI-Agenten im Netzwerk.
Mehr als 400 sofort einsatzbereite Konnektoren, die eine plattform- und anbieterübergreifende Erfassung von KI-Systemen ermöglichen.
Zuordnung von Zugriffsrechten: Stützt Autorisierungsentscheidungen auf tatsächlich vorhandene Berechtigungen. Kontinuierliche Überwachung von KI-Systemen im Unternehmen, die das Verhalten und die einzelnen Aktivitäten von KI-Agenten erfasst und nachvollziehbar macht.
Unternehmen müssen nicht nur wissen, welche KI-Systeme im Einsatz sind, sondern auch nachvollziehen können, ob diese einen messbaren Mehrwert schaffen und die vorgesehenen Budgets einhalten. Dafür stellt ServiceNow folgende Neuerungen vor:
Cost Governance: Erfasst Ausgaben nach Nutzung, Abteilungen und Laufzeit.
Value Intelligence: Setzt Nutzung, Kosten, Qualität und den tatsächlich realisierten Nutzen für Anwender in Beziehung. Teams können dadurch den KI-Einsatz optimieren, Budgets einhalten und den geschäftlichen Mehrwert nachweisen.
AI Cost Management als Bestandteil des IT Asset Management (ITAM): Die Lösung wird in den Super Intelligence Control Tower integriert und führt die Kosten für führende KI-Modelle, in SaaS-Anwendungen integrierte KI-Funktionen, Hyperscaler-Dienste und GPU-Ressourcen in Rechenzentren in einer zentralen Übersicht zusammen. Sie warnt Teams frühzeitig vor möglichen Budgetüberschreitungen und ermöglicht es, die KI-Ausgaben im Zusammenhang mit ihrem geschäftlichen Nutzen zu bewerten.
Durchsetzung von Richtlinien, die abgestufte Maßnahmen ermöglicht, von Warnmeldungen über die Einschränkung von Aktivitäten bis hin zur vollständigen Sperrung.
Kontrolle von KI-Agenten in stark regulierten Branchen
Für Finanzinstitute erhöhen unkontrollierte Assets und Schatten-KI die Risiken bei der Einhaltung regulatorischer Meldefristen. Aufsichtsbehörden verkürzen die Fristen für die Meldung von Vorfällen schneller, als manuelle tabellenbasierte Prozesse Schritt halten können. Der ServiceNow Banking AI Maturity Index 2026 verdeutlicht diese Lücke: 100 Prozent der befragten Banken geben an, KI einzusetzen, aber nur 24 Prozent verfügen über eine entsprechend entwickelte Governance. Nicht verwaltete Servicekonten, Schatten-KI-Agenten und nicht registrierte Geräte bleiben damit potenzielle Angriffsflächen.
Die neue ServiceNow-Lösung Operational Resilience vereint KI-Governance, Risikomanagement und Sicherheit auf einer zentralen Plattform. Eine gemeinsame Datenbasis hilft Finanzinstituten, schnell zu reagieren und bietet Risikoverantwortlichen (CROs) und Sicherheitsverantwortlichen (CISOs) einheitliche Transparenz und Kontrolle in Echtzeit. Der Super Intelligence Control Tower erkennt Assets, Identitäten und KI-Agenten, die sich der zentralen Kontrolle entziehen – über IT-, OT- und Cloud-Umgebungen sowie Drittsysteme hinweg.
Die Lösung ist darauf ausgelegt, unkontrolliert agierende KI-Agenten wie andere potenzielle Sicherheitsrisiken in der IT-Infrastruktur zu behandeln: Sie erkennt diese, meldet auffälliges Verhalten und kann die Agenten bei Bedarf abschalten. Im Falle eines Sicherheitsvorfalls können Banken die Bedrohung schnell bewerten, eindämmen und Zugriffsberechtigungen entziehen - innerhalb der regulatorisch vorgeschriebenen Fristen und mit bereits vorliegenden, revisionssicheren Nachweisen.
Stand: 16.12.2025
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ServiceNow bringt dritte Generation von EmployeeWorks
ServiceNow hat außerdem Neuerungen für EmployeeWorks vorgestellt. Damit können Mitarbeitende die KI-Agenten, die sie für ihre täglichen Aufgaben benötigen, selbst entwickeln. Diese Agenten erledigen eigenständig Routineaufgaben und unterstützen zudem bei anspruchsvollen, auf konkrete Rollen zugeschnittenen Tätigkeiten in zentralen Unternehmensbereichen.
Zusätzlich verkürzt ToolSmith, eine neue Entwicklungsumgebung für KI-Agenten innerhalb von EmployeeWorks, die Erstellung komplexer Anwendungen von mehreren Tagen auf wenige Minuten – sicher und skalierbar für den unternehmensweiten Einsatz. Die dritte Generation von EmployeeWorks stellt Mitarbeitern relevante Kontextinformationen, verlässliche Entscheidungsgrundlagen und umfassende Möglichkeiten zur Ausführung von Geschäftsprozessen bereit, um den Einsatz von KI sicher zu koordinieren und zu steuern.
Obwohl viele Unternehmen zunehmend in KI investieren, entwickeln Mitarbeiter KI-Lösungen, die sie für ihre Arbeit benötigen, in den seltensten Fällen selbst. Gründe hierfür sind etwa überlastete IT-Abteilungen, begrenzte Entwicklungskapazitäten, die Abhängigkeit von einzelnen Technologieanbietern sowie eine Vielzahl fragmentierter Tools. Das hindert diejenigen, die die Arbeitsabläufe und Herausforderungen am besten kennen, daran, selbst Lösungen zu entwickeln, um ihre Aufgaben bestmöglich und sicher auszuführen. Genau hier setzt ServiceNow EmployeeWorks an.
Jacqui Canney, Chief People and AI Enablement Officer bei ServiceNow, kommentiert: „Das Potenzial von KI liegt darin, die Lücke zwischen Absicht und Umsetzung zu schließen. In der heutigen Zeit müssen Führungskräfte Arbeitsabläufe konsequent an den Bedürfnissen ihrer Kunden ausrichten. Wenn die Technologie sie dabei unterstützt, verbringen Mitarbeitende weniger Zeit mit Abstimmungen und können sich stärker auf die Lösung von Kundenproblemen konzentrieren, bei denen menschliches Urteilsvermögen gefragt ist. ServiceNow EmployeeWorks ermöglicht genau diesen Wandel.“