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Cybercrime Trends Report KI-Angriffe: Fast alle Unternehmen sind betroffen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Cyberangriffe gehören zu den größten Gefahren für Unternehmen. Vor allem KI-Angriffe werden zum Problem: 94 Prozent der DACH-Unternehmen waren bereits betroffen.

(Bild:  Maria Mikhaylichenko / Adobe Stock)
(Bild: Maria Mikhaylichenko / Adobe Stock)

Das Thema Cybersicherheit hält die Unternehmen auch im Jahr 2025 weiter auf Trab – und eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Vor allem die Künstliche Intelligenz wird in Sachen IT-Security immer mehr zum Problem. So wurden laut dem „Cybercrime Trends Report 2025“ von Sosafe bereits 94 Prozent der Firmen im DACH-Raum Opfer von KI-Angriffen. Befragt wurden 500 Sicherheitsexperten und 100 Sosafe-Kunden aus zehn Ländern 

KI-Angriffe: Künstliche Intelligenz als Fluch und Segen

Während KI-Systeme Unternehmen dabei helfen, Cyberbedrohungen abzuwehren, setzen Kriminelle dieselbe Technologie für gezielte Angriffe ein. So erwarten 91 Prozent der befragten Sicherheitsexperten einen drastischen Anstieg KI-gestützter Attacken in den kommenden drei Jahren. Gleichzeitig fühlen sich nur 26 Prozent der Unternehmen ausreichend vorbereitet, um solche Bedrohungen zu erkennen. Besonders Deepfake-Technologien und automatisierte, umfassend personalisierte Phishing-Kampagnen stellen eine zunehmende Gefahr dar.

„KI skaliert die Geschwindigkeit und Raffinesse von Cyberangriffen in einem nie dagewesenen Ausmaß“, so ndrew Rose, Chief Security Officer bei Sosafe. Unternehmen müssten sicherstellen, dass ihre Verteidigungsstrategien mit dieser Entwicklung Schritt halten.

Weitere Cybersecurity-Gefahren

Der Sosafe-Report identifiziert drei weitere aktuelle Cybersecurity-Gefahren. So sind Multichannel-Attacken auf dem Vormarsch. Der technologische Fortschritt erleichtert es Kriminellen, verschiedene Kanäle zu kombinieren. Im Report gaben 98 Prozent der Experten an, dass Multichannel-Angriffe – also kombinierte Attacken per E-Mail, SMS, Social Media oder Kollaborationsplattformen – spürbar zugenommen haben.

Auch Lieferketten sind vermehrt im Visier der Cyberganoven. Nahezu alle befragten Unternehmen (99 Prozent) sind auf externe Dienstleister angewiesen. Diese Abhängigkeit öffnet Cyberkriminellen zusätzliche Einfallstore, da eine Schwachstelle in der Lieferkette oft ausreicht, um mehrere Organisationen zu kompromittieren und massive wirtschaftliche Schäden zu verursachen.

Und eine weitere Gefahr geht von Privatgeräten aus.  Im vergangenen Jahr verzeichneten 91 Prozent der Unternehmen im DACH-Raum Attacken über private Geräte oder Konten. In Zeiten von Homeoffice und flexiblen Arbeitszeitmodellen verschwimmen die Grenzen zwischen privaten und beruflichen digitalen Umgebungen zunehmend und die Angriffsfläche wächst über Unternehmensgrenzen hinaus.  

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