KI-Cloud ermöglicht höheres Tempo bei Zukunftstechnologien
Bei der Präsentation (v.l.n.r.): Philipp Schindera (Deutsche Telekom), Christian Sewing (CEO Deutsche Bank), Jensen Huang (CEO Nviida), Tim Höttges (CEO Deutsche Telekom), Dr. Karsten Wildberger (Bundesminister, Dorothee Bär (Bundesminister) und Christian Klein (CEO SAP).
(Bild: Deutsche Telekom)
Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank: „Deutschland hat enormes wirtschaftliches und technologisches Potenzial – und jetzt ist der Moment, es gemeinsam zu entfalten. Die Industrial AI Cloud ist eines der ersten Leuchtturmprojekte, das nach dem Start unserer Initiative „Made for Germany“ auf den Weg gebracht wird. Sie ist ein Meilenstein, weil sie uns ein deutlich höheres Tempo bei Zukunftstechnologien ermöglicht. Die neue KI-Fabrik ist keine staatliche Maßnahme, sondern eine rein privatwirtschaftliche Initiative – getragen von Unternehmen, die Verantwortung übernehmen, um den Standort Deutschland wieder zum Wachstumsmotor Europa zu machen. Genau dafür steht Made for Germany.“
Christian Klein, CEO der SAP SE: Deutschland und Europa bringen alle Voraussetzungen mit, um im globalen Wettbewerb um industrielle KI eine führende Rolle einzunehmen. Dieses gemeinsame Projekt ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Industrial AI made in Europe. SAP übernimmt dabei die Rolle des Brückenbauers zwischen Technologie und Industrie. Die SAP Business Technology Platform bildet das technologische Fundament, auf dem Anwendungen exklusiv entwickelt und betrieben werden, skalierbar, sicher und offen. In Kombination mit der neuen Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom entsteht eine leistungsfähige, souveräne Infrastruktur, die Interoperabilität ermöglicht, europäische Innovationskraft gezielt bündelt und den Transfer in die industrielle Praxis beschleunigt.
Roland Busch, CEO der Siemens AG: „Die Industrial AI Cloud ist ein wichtiger Beitrag, KI in Deutschland zu skalieren. Wir sind überzeugt, dass diese Schlüsseltechnologie Unternehmen aller Größen produktiver und wettbewerbsfähiger macht. Als führendes Unternehmen bei industrieller KI wollen wir auf der Infrastruktur der Deutschen Telekom und NVIDIA Software als Service selbst nutzen und unseren Kunden und Partnern anbieten – schnell und unkompliziert. Kunden wie Mercedes-Benz oder die BMW Group können damit hochkomplexe Simulationen mit KI-gestützten digitalen Zwillingen durchführen und ihre Entwicklungsprozesse für neue Fahrzeuge massiv beschleunigen.“
KI-Cloud ist wichtiger Meilenstein für Agile Robots
Die Industrial AI Cloud von Telekom und Nividia ist ein Schritt zur digitalen Souveränität Deutschlands.
(Bild: Deutsche Telekom AG)
Zhaopeng Chen, CEO von Agile Robots: „Unser Robotic Foundation Model basiert auf großen Datenmengen und erfordert daher eine hohe Rechenleistung – eine Anforderung, die die Industrial AI Cloud optimal erfüllt. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein für Agile Robots und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Durch die Kombination aus fortschrittlicher KI und skalierbarer Cloud-Infrastruktur können wir Innovationen beschleunigen, Produktionsprozesse effizienter gestalten und unsere Position auf dem globalen Markt langfristig festigen.“
Christian Piechnick, CEO der Wandelbots: „Made in Germany ist kein Qualitätskriterium mehr. Wir sind im internationalen Vergleich zu langsam, zu teuer und zu unflexibel geworden. Künstliche Intelligenz in der Produktion ist der Schlüssel, um diesen Rückstand in kurzer Zeit aufzuholen. Die Sovereign Industrial AI Cloud ebnet den Weg, Fabriken zu digitalisieren, verfügbare Daten nutzbar zu machen und Europa durch künstliche Intelligenz als Produktionsstandort zukunftsfähig zu halten.”
Jacomo Cobo, CEO der PhysicsX: „Bei der Industrial AI Cloud geht es darum, eine souveräne Computing-Infrastruktur und einen modernen Software-Stack zu mobilisieren, um KI in großem Maßstab für Industrieunternehmen verfügbar und nutzbar zu machen – heute eine grundlegende Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit. Wir freuen uns, die PhysicsX-Plattform in die Industrial AI Cloud zu bringen und gemeinsam mit unseren Partnern eine neue Ära des industriegetriebenen Wachstums in Europa einzuläuten – eine Ära, die von Geschwindigkeit, wissenschaftlichen Durchbrüchen und strategischer Autonomie geprägt ist.“
Sicheres Training von KI-Modellen
Sven Kruck, Co-CEO der Quantum Systems: „Die AI Factory ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung souveräner, sicherer und skalierbarer KI-Cloud-Infrastrukturen in Europa. Bei Quantum Systems unterstützen wir zukunftsorientierte Initiativen, die die Sicherheit und technologische Souveränität Europas stärken. Interoperabilität über Domänen und Segmente hinweg wird immer wichtiger – ein Prinzip, das wir bereits in unserer Mosaic-UXS-Software verankert haben. Unsere Kunden agieren in komplexen Ökosystemen und verlangen souveräne, skalierbare technologische Optionen. Die KI-Fabrik kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, Europa in die Lage zu versetzen, KI-Modelle sicher zu trainieren und die Rechenleistung flexibel zu skalieren. Wir begrüßen Initiativen, die die strategische Unabhängigkeit Europas im Zeitalter der KI stärken."
Stand: 16.12.2025
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Aravind Srinivas, CEO von Perplexity: „Die Deutsche Telekom war ein wertvoller Partner, der unsere Vision einer präzisen, nützlichen KI geteilt hat, die die Neugier aller unterstützt. Wir freuen uns über die Partnerschaft bei der Industrial AI Cloud, um sicherzustellen, dass die leistungsstarke inference layer von AI Perplexity innerhalb Deutschlands souverän sein kann.“
Julie Linn Teigland, Global Vice Chair – Alliances & Ecosystems bei EY: „Die Zukunft der Industrial AI Cloud in ganz Europa ist vielversprechend. Diese wegweisende Initiative wird die Industrie in der gesamten Region in die Lage versetzen, das volle Potenzial der künstlichen Intelligenz zu nutzen, und stellt einen echten Wendepunkt für die KI-gesteuerte Fertigung dar. Indem wir die Grundlage für das industrielle Omniversum schaffen, verbinden wir reale und virtuelle Produktion auf eine Weise, die Effizienz, Kreativität und Nachhaltigkeit neu definieren wird. Die Zukunft der Fertigung ist nicht nur automatisiert – sie ist intelligent, anpassungsfähig und in beiden Welten lebendig. EY ist stolz darauf, Teil dieser Reise zu sein, die eine erstklassige Computing-Infrastruktur mit tiefgreifenden industriellen Fähigkeiten kombiniert und Unternehmen dabei hilft, das volle Potenzial dieses revolutionären Fortschritts auszuschöpfen und gleichzeitig eine Blaupause für Europa zu schaffen.“