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Unternehmensberichterstattung KI-Nutzung erfordert Investitionen in Datenqualität und Governance

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Während KI-Nutzung immer schneller voranschreitet und erhebliche Gewinne bringt, hat ein neuer Bericht von Workiva größere Lücken in den Bereichen Datenqualität, KI-Governance und rollenspezifische Schulungen für Unternehmen aufgedeckt.

(Bild:  wanniwat/stock.adobe.de)
(Bild: wanniwat/stock.adobe.de)

Im Rahmen der unabhängigen, global durchgeführten Studie  Practitioner von Workiva wurden rund 2.300 Fachleute aus den Bereichen Finanzen, Nachhaltigkeit, Revision und Risiko, die für Unternehmensberichterstattung zuständig sind, zur ihrer KI-Nutzung befragt.

Überblick über die Ergebnisse der KI-Nutzung

  • 88 Prozent der Befragten geben an, dass sich der ROI der KI-Nutzung im letzten Jahr erhöht hat.
  • In Deutschland sind Praktiker weniger zuversichtlich als Führungskräfte, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, mit KI messbare Ergebnisse zu erzielen. 
  • Über 60 Prozent der Befragten geben an, dass es ihrem Unternehmen an hochwertigen Daten, KI-Governance-Richtlinien und rollenspezifischen KI-Schulungen mangelt.  
  • Befragte, die von der Fähigkeit ihres Unternehmens zum Einsatz von KI überzeugt sind, geben doppelt so häufig an, dass ihr Unternehmen über diese grundlegenden Elemente verfügt. 
  •  Laut den Befragten nutzen 74 Prozent der Fachleute für Unternehmensberichterstattung KI in ihrer täglichen Arbeit. Die überwiegende Mehrheit stimmt auch zu, dass KI einen positiven ROI (88 Prozent ), Zeitersparnis (96 Prozent) und Produktivitätssteigerungen (94 Prozent ) für ihr Unternehmen generiert. Die KI-Reife hinkt jedoch hinterher.  

Die meisten Befragten geben an, dass ihrem Unternehmen wichtige Elemente für die Einführung von KI fehlen, darunter hochwertige Daten (64 Prozent ), Governance- und Sicherheitsrichtlinien (65 Prozent ) und rollenspezifische Schulungen (65 Prozent). Zudem sind die meisten Befragten der Meinung, dass die größte interne Herausforderung für ihre tägliche Arbeit ist, mit Technologie und KI Schritt zu halten (65 Prozent).   

Externe Risiken beeinflussen KI-Nutzung

In Bezug auf externe Herausforderungen glauben mehr als die Hälfte der Befragten, dass Inflation und Steuern die Leistung ihres Unternehmens in diesem Jahr negativ beeinflussen könnten. Eine schnelle Einführung von KI ohne Sicherheitsvorkehrungen kann Effizienzgewinne in kostspielige Fehler und Reputationsschäden verwandeln – was die Auswirkungen der makroökonomischen Unsicherheit verstärkt.

Die Umfrage von Workiva ergab auch eine Diskrepanz zwischen Führungskräften und Praktiker, die eher angaben, dass sie nicht davon überzeugt sind, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, KI zu nutzen, um messbare Auswirkungen zu erzielen. Dies deutet darauf hin, dass Führungskräfte sich der Risiken, denen ihre Unternehmen ausgesetzt sind, möglicherweise nicht vollständig bewusst sind. Befragte, die von ihrem Unternehmen überzeugt sind, bestätigen jedoch doppelt so häufig, dass es über die wesentlichen Bausteine verfügt, um eine sichere und effektive Einführung von KI zu unterstützen.   

Investitionen in Daten und Mitarbeiter für den KI-Erfolg

Unternehmen, die am besten in Bezug auf erfolgreiche KI-Nutzung positioniert sind, sind diejenigen, die in die Integrität ihrer Daten und die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden investieren. Da KI ganze Branchen verändert, wird ein strategischer Ansatz, der auf einem starken Fundament basiert, intelligentere Erkenntnisse und nachhaltigen Wert erschließen.

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