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Transformation KI-Tools: Deutsche Unternehmen gehören zu den Nachzüglern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 5 min Lesedauer

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Der neue Report „Data Complexity“ von NetApp zeigt: Ein entscheidendes Jahr für KI liegt vor uns – und die deutsche Wirtschaft hat Aufholbedarf. Die Herausforderung liegt für Unternehmen darin, die steigende Komplexität des Datenmanagements durch Nutzung von KI-Tools zu bewältigen.

(Bild: Bartek/Adobe Stock)
(Bild: Bartek/Adobe Stock)

NetApp hat in dem aktuellen „Data Complexity Report“ untersucht, wie Unternehmen die steigende Komplexität ihres Datenmanagements für künstliche Intelligenz bewältigen. Der Bericht gibt einen Überblick darüber, wie KI-Tools die globale Unternehmenswelt im Jahr 2025 und darüber hinaus beeinflussen wird – und zeigt deutlich, dass Deutschland Aufholbedarf hat. Die Erkenntnisse können Unternehmen dabei helfen, das Potenzial von KI-Tools auszuschöpfen und mit der Komplexität sowie den Risiken der Technologie umzugehen.

Begoña Jara ist Vice President für Deutschland bei NetApp.(Bild:  NetApp)
Begoña Jara ist Vice President für Deutschland bei NetApp.
(Bild: NetApp)

Begoña Jara, Vice President für Deutschland bei NetApp, kommentiert die Ergebnisse der Studie: „2025 wird ein KI-Schlüsseljahr. Die Anwender verlassen das Experimentierstadium und arbeiten an der Skalierbarkeit ihrer KI-Fähigkeiten. Der neue Data Complexity Report zeigt, dass Unternehmen hier investieren. Diese Bemühungen werden jedoch nur Erfolg haben, wenn die Datenverantwortlichen Herausforderungen in Bezug auf Datenkomplexität, Sicherheit und Nachhaltigkeit bewältigen können. Eine intelligente Dateninfrastruktur auf Basis von Unified Storage lässt sie das volle Potenzial von KI erschließen.“

Werden KI-Tools die Budgets sprengen?

Zwei Drittel der befragten Unternehmen weltweit geben an, dass ihre Daten entweder vollständig oder größtenteils für KI optimiert sind: Konnektivität, Zugänglichkeit, Relevanz, Sicherheit und Compliance sind sichergestellt. Auffällig ist, dass vor allem europäische Länder diesbezüglich nacharbeiten müssen. Deutschland bildet, was den Optimierungsgrad von Daten für KI angeht, das Schlusslicht – nur 47 Prozent der Unternehmen haben ihre Daten für KI-Tools vorbereitet und liegen mit Abstand auf dem letzten Platz.

Trotz des allgemeinen Fortschritts wird das Jahr 2025 weitere Investitionen in KI und Datenmanagement erfordern. 40 Prozent der befragten Führungskräfte glauben, dass ihren Unternehmen 2025 noch nie dagewesene Investitionen in KI und Datenmanagement bevorstehen. Obwohl es große Fortschritte bei der Optimierung von Daten für KI gab, sind für künftige Entwicklungssprünge noch mehr Engagement und Ressourcen nötig.

Datensilos: Werden Ihre Daten den KI-Erfolg behindern?

Die Vereinheitlichung von Daten entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor für KI-Erfolg. 79 Prozent der Datenverantwortlichen erkennen ihre Bedeutung für optimale Ergebnisse der KI-Tools an. Unternehmen, die ihre Datenspeicherung dahingehend optimiert haben, konnten Datensilos beseitigen, sodass Daten unabhängig von Typ oder Standort über hybride Multi-Cloud-Umgebungen miteinander verbunden und jederzeit zugänglich sind. Wer der Vereinheitlichung von Daten Vorrang einräumt, wird seine KI-Ziele im Jahr 2025 mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen: Nur 23 Prozent der Unternehmen mit Priorität Unified Storage geben an, dass sie ihre Ziele wohl nicht erreichen werden. Bei Unternehmen ohne diese Priorität liegt die Prozentzahl schon bei 30 Prozent.

Allgemein stehen Investitionen in die Datenverwaltung und -infrastruktur für Unternehmen an erster Stelle: Führungskräfte legen darauf doppelt so viel Wert wie auf andere KI-bezogene Initiativen – Tendenz steigend. Deutschland bildet hier keine Ausnahme. 37 Prozent der Tech-Führungskräfte sagen, datenbezogene Investitionen seien aktuell das Allerwichtigste, um KI-Dominanz oder Wettbewerbsvorteile zu erreichen. 45 Prozent sehen darin auch für die Zukunft das Top-Thema.

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