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KI-Tools: Deutsche Unternehmen gehören zu den Nachzüglern

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Datensicherheit: Werden Cyber-Bedrohungen mit KI zunehmen?

Führungskräfte rechnen mit einer deutlichen Zunahme der Sicherheitsbedrohungen, die die Einführung von KI begleiten. 41 Prozent der Befragten prognostizieren einen starken Anstieg für 2025. Datenschutz- und Sicherheitsbedenken bleiben im Vergleich zum Vorjahr weltweit die größten Herausforderungen. In Ländern, die bei KI führend sind wie Indien, Singapur und die USA, berichtet die Mehrheit der Befragten – bis zu 82 Prozent – von zunehmenden Security-Herausforderungen durch KI-Nutzung. Dieser Wert ist ungefähr doppelt so hoch wie bei den KI-Nachzüglern Deutschland, Frankreich und Spanien. Hierzulande sehen beispielsweise nur 40 Prozent der Umfrageteilnehmer mehr IT-Bedrohungen durch Einführung von KI.

KI-Tools haben die Angriffsfläche vieler Unternehmen vergrößert. Neue Schwierigkeiten sind beispielsweise der Schutz der eigentlichen KI-Modelle sowie der Schutz von Datensätzen. Außerdem ist die Verfügbarkeit und Sicherheit von Daten für die Verwendung in KI-Applikationen zu gewährleisten. KI-bedingte Sicherheitsthemen bereiten Führungskräften weltweit große Sorgen: 59 Prozent sehen diese Bedrohungen als einen der größten globalen Stressfaktoren an. Dies spiegelt die wachsende Komplexität von Cyberrisiken wider.

Führungskräfte auf Vorstandsebene und dem C-Level schreiben der Cybersicherheit und dem Schutz vor Ransomware nach wie vor eine große Bedeutung zu: 38 Prozent sehen diese als ihren Hauptfokus. Es gibt jedoch auch einen Silberstreif am Horizont: Die bisherigen strategischen Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen scheinen sich auszuzahlen. Der Fokus auf Cybersicherheit als oberste Priorität ist seit 2023 um 17 Prozent zurückgegangen – ein vielversprechendes Anzeichen dafür, dass die Bekämpfung der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen Fortschritte macht.

Nachhaltigkeit von Daten: Bringen KI-Tools die Erde in Gefahr?

Wegen der schnell voranschreitenden Einführung von KI rechnen 34 Prozent der Führungskräfte mit größeren Veränderungen in den unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsprozessen. 33 Prozent erwarten beim Thema Energie neue Bestimmungen und Investitionen der Regierungen. KI-getriebenes Datenwachstum und die Infrastruktur zur produktiven Nutzung von KI-Tools verbrauchen viel Energie. Das wiederum erschwert das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen, wobei Spitzenreiter bei der KI-Nutzung dies deutlicher spüren als die Länder, die in Sachen künstliche Intelligenz im Rückstand sind. 

Demnach geben weltweit 50 Prozent der befragten Unternehmen an, der Einfluss von KI auf ihre Nachhaltigkeitsinitiativen sei hoch oder extrem hoch – im Vergleich zu Deutschland, wo bisher nur rund ein Drittel der Unternehmen diese negative Veränderung spürt. Die Verringerung des CO2-Fußabdrucks ist nach wie vor extrem oder sehr wichtig, insbesondere in Regionen, in denen bereits viel KI eingesetzt wird. Der Fokus darauf ist allerdings gesunken: von 84 Prozent der Unternehmen im Jahr 2023 auf 72 Prozent im Jahr 2024. Es wird künftig eine Herausforderung sein, die Umweltkosten für KI-Tools zu tragen und gleichzeitig ihr Innovationspotenzial zu maximieren.

Der diesjährige NetApp Data Complexity Report zeigt einen entscheidenden Wandel auf: Unternehmen, die in eine intelligente Dateninfrastruktur investieren, Sicherheit priorisieren und Nachhaltigkeit berücksichtigen, sind nicht nur zukunftssicher, sondern verschaffen sich auch einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in der KI-getriebenen Wirtschaftswelt.

Zur Methodik der Studie: NetApp hat in Zusammenarbeit mit Wakefield Research im November 2024 für den Data Complexity Report 2024 mehr als 1.300 Führungskräften im Bereich Technik und Daten befragt Die Befragung wurde in den USA sowie in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Australien, Neuseeland, Singapur, Indien und Japan durchgeführt. NetApp bietet Unified Storage, integrierten Data Services und CloudOps-Lösungen, ergänzt um daten- und KI-basierte Analyse für ein optimales Datenmanagement.

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