Laut dem neuen „AI Security Report“ von Zscaler werden 569 TByte an Unternehmensdaten an KI-Tools weitergegeben. Dies unterstreicht die Relevanz besserer Datensicherheit bei KI- und ML-basierten Transaktionen, die von 521 Millionen im April 2023 auf 3,1 Milliarden im Januar 2024 gestiegen sind.
(Bild: Slowlifetrader/Adobe Stock)
Zscaler, Anbieter von Cloud-Sicherheit, hat den neuen „2024 AI Security Report“ veröffentlicht, in dem mehr als 18 Milliarden KI-Transaktionen in der Cloud-Sicherheitsplattform „Zero Trust Exchange“ von April 2023 bis Januar 2024 analysiert wurden. Die Forscher von Zscaler ThreatLabz zeigen Trends von ML- und KI-Tools im Unternehmenseinsatz über verschiedene Branchen und Regionen hinweg, Anpassungen an eine sich wandelnde KI-Landschaft und die Sicherheit im Umgang mit den Tools auf. Dabei müssen Unternehmen die von generativer KI ausgehende Transformation in zwei Richtungen beachten: Einerseits durch die abgesicherte Einführung von Generative-KI-Tools im Unternehmen mit Hilfe von Zero Trust und andererseits durch die Abwehr der neuen KI-gesteuerten Bedrohungen.
Integration von neuen KI-Tools in die Arbeitsumgebung
Da Unternehmen neue KI-Funktionen und KI-Tools in ihre täglichen Arbeitsabläufe integrieren, hat sich das Volumen der Transaktionen und der generierten Daten vervielfacht. Das höhere Volumen spiegelt sich in einer fast 600-prozentigen Zunahme der Transaktionen sowie in 569 Terabyte an Unternehmensdaten wider, die zwischen September 2023 und Januar 2024 an KI-Tools gesendet wurden.
Deepen Desai ist Chief Security Officer bei Zscaler.
(Bild: Zscaler)
Deepen Desai, Chief Security Officer bei Zscaler, erklärt: „Daten sind das Lebenselixier jedes Unternehmens und das Gold einer neuen Ära der KI-Revolution. Mit der Transparenz durch die fast 500 Billionen täglicher Signale, die von der Zscaler Zero Trust ExchangeTM-Plattform in Kombination mit der Avalor Data Fabric verarbeitet werden, ist Zscaler einzigartig positioniert, um KI mit KI zu bekämpfen und Zero Trust-Sicherheit über die gesamte Unternehmenslandschaft zu verbessern.“
Exponentielles Wachstum der KI-Transaktionen
Von April 2023 bis Januar 2024 verzeichneten die ThreatLabz einen Anstieg der KI-/ML-Transaktionen um fast 600 Prozent auf mehr als drei Milliarden monatlich, die die Zero-Trust-Exchange-Plattform im Januar durchlaufen haben. Trotz des zunehmenden Sicherheitsrisikos und der steigenden Zahl von Datenschutzvorfällen setzen Unternehmen KI-Tools weitläufig ein.
Das verarbeitende Gewerbe ist mit gut einem Fünftel des Gesamtvolumens an Transaktionen zu KI-Tools führend. Ein Anwendungsfall ist die Analyse riesiger Datenmengen von Maschinen und Sensoren zur präventiven Erkennung von Anlagenausfällen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Optimierung des Lieferkettenmanagements, des Lagerbestands und der Logistikabläufe. Unter den Top Fünf der weiteren Branchen rangieren ebenfalls das Finanz- und Versicherungswesen (14 Prozent), der Dienstleistungssektor (13 Prozent), Technologie (10 Prozent) und der Einzel-/Großhandel (5 Prozent).
ChatGPT ist das beliebteste GenKI-Tool
Die Analyse zeigt, dass ChatGPT für mehr als die Hälfte aller KI-Transaktionen in Unternehmen verantwortlich war (52 Prozent), während die OpenAI-Anwendung selbst mit acht Prozent nur an dritter Stelle lag. Drift, der beliebte KI-gestützte Chatbot, generierte fast 20 Prozent des Unternehmensdatenverkehrs, während LivePerson und BoldChat ebenfalls gelistet sind. Writer war das beliebteste GenKI-Tool für die Erstellung schriftlicher Unternehmensinhalte.
Unternehmen in den USA führend bei der Nutzung von KI-Tools
Die Trends zur Einführung von KI differieren weltweit, da Vorschriften, Anforderungen, technologische Infrastruktur, kulturelle Erwägungen und andere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Adoption spielen. Mit 40 Prozent haben die USA den höchsten Anteil an KI-Transaktionen im weltweiten Unternehmensvergleich. Indien liegt mit 16 Prozent an zweiter Stelle, angetrieben durch die starke Innovationstätigkeit des Landes.
Obwohl der Anteil Großbritanniens an den weltweiten KI-Transaktionen nur 5,5 Prozent beträgt, nimmt es damit mit einem Fünftel (20 Prozent) des KI-Verkehrs die Spitzenposition in EMEA ein. Frankreich (13 Prozent) und Deutschland (12 Prozent) folgen dicht dahinter als zweit- und drittgrößte Generatoren von KI-Datenverkehr in EMEA.
In APAC deckten die ThreatLabz einen Anstieg von fast 1,3 Milliarden (135 Prozent) mehr KI-Transaktionen in Unternehmen im Vergleich zu EMEA auf. Dieser sprunghafte Anstieg ist vermutlich auf die umfassende Nutzung von KI-Tools für die den Geschäftsbetrieb im gesamten Tech-Sektor in Indien zurückzuführen und deutet auf eine höhere Konzentration von Tech-Arbeitsplätzen, eine größere Bereitschaft zur Akzeptanz neuer Technologien und geringeren Nutzungsbarrieren hin.
KI-gestützte Bedrohungsakteure verstärken die Risiken
Die sich weiterentwickelnde Leistungsfähigkeit von KI ist für Unternehmen zu einem zweischneidigen Schwert geworden. Während KI ein immenses Potenzial für Innovation und Effizienz bietet, birgt sie auch eine Reihe neuer Risiken, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen. Dazu zählen insbesondere Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung von GenKI-Tools im Unternehmen und einer sich ausbreitenden KI-gestützten Bedrohungslandschaft, die in drei Bereiche unterteilt werden können:
Stand: 16.12.2025
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Schutz des geistigen Eigentums und nicht-öffentlicher Informationen und das damit einhergehende Risiko eines Datenverlusts
Datenschutz- und Sicherheitsrisiken, die mit KI-Anwendungen einhergehen, wie unter anderem eine erweiterte Angriffsfläche, neue Vektoren für die Verbreitung von Bedrohungen und ein erhöhtes Risiko in der Lieferkette
Bedenken hinsichtlich der Datenqualität, die mit dem Konzept von „garbage in, garbage out“ einhergehen und damit das Potenzial für Datenverfälschung beflügeln.
Gleichzeitig sind Unternehmen einer kontinuierlichen Flut von Cyber-Bedrohungen ausgesetzt, die ebenfalls durch KI gesteuert werden. Angreifer setzen auf KI, um ausgefeilte Phishing- und Social Engineering-Kampagnen zu orchestrieren. Sie entwickeln Malware und Ransomware, die Schwachstellen in den Angriffsflächen von Unternehmen ausnutzen und die Geschwindigkeit, den Umfang und die Vielfalt von Angriffen verstärken. Um dieser Herausforderung zu begegnen, müssen Unternehmen einerseits die sich schnell entwickelnde KI-Landschaft evaluieren, um selbst Vorteile daraus zu ziehen. Zeitgleich müssen Cybersicherheitsspezialisten die Risiken minimieren und Unternehmen gegen KI-gestützte Angriffe wappnen.
Die sichere Adoption von KI-Tools
Zscaler ermöglicht es Unternehmen, das Potenzial von KI-Tools zu nutzen und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten, indem eine Umgebung errichtet wird, die vor Datenexfiltration schützt. Die Zero Trust ExchangeTM-Plattform bietet dafür ein umfassendes Toolset mit vier wichtigen Funktionen:
Vollständiger Einblick in die Nutzung von KI-Tools
Granulare Erstellung von Zugriffsrichtlinien für KI
Granulare Datensicherheit für KI-Anwendungen
Leistungsstarke Kontrollen mit Browser-Isolierung
Durch die Nutzung der Zero-Trust-Sicherheitskontrollen können Unternehmen ihre KI-Transformation umsetzen und das volle Potenzial der generativen KI ausschöpfen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten. Die Plattform schützt vor KI-gesteuerten Bedrohungen und granular abgestimmte KI-Richtlinien sorgen für Datenschutz.
Zur Methodologie: Für den „2024 AI Security Report“ wurden 18,09 Milliarden KI-Transaktionen von April 2023 bis Januar 2024 in der Zscaler Zero Trust Exchange Security Cloud analysiert. Die Zero-Trust-Exchange-Plattform von Zscaler schützt Tausende von Kunden vor Cyberangriffen und Datenverlusten, indem sie Benutzer, Geräte und Anwendungen an jedem Standort sicher verbindet. Die SASE-basierte Plattform, die über mehr als 150 Rechenzentren verteilt ist, ist die weltweit größte Inline-Cloud-Sicherheitsplattform.