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Security-Prozesse Künstliche Intelligenz in der Cybersecurity: Fluch und Segen für Unternehmen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Immer mehr Unternehmen setzen auf künstliche Intelligenz, um ihre Cybersecurity zu stärken. Doch viele haben auch Bedenken, dass die Technologie ihre Angriffsfläche vergrößert.

(Bild:  © sizsus/stock.adobe.com)
(Bild: © sizsus/stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Cyberabwehr in einem Großteil der Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Trend Micro. Demnach setzen 74 Prozent der deutschen Unternehmen KI-gestützte Tools als Teil ihrer Cybersicherheits-Strategie ein, weitere 22 Prozent prüfen aktiv deren Implementierung.

Nahezu alle Befragten sind offen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in irgendeiner Form. 48 Prozent der Befragten nutzen sie bereits für wichtige Security-Prozesse wie das automatisierte Auffinden von Assets, Risikopriorisierung und Anomalieerkennung. Zudem hoffen viele Verantwortliche auf die Möglichkeiten von KI, um ihre Cybersicherheit zu verbessern: Bei 42 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland haben KI und Automatisierung oberste Priorität zur Verbesserung der Cybersicherheit.

Cybersicherheit: Risiken von künstlicher Intelligenz

Doch trotz aller Vorteile und Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz – viele Unternehmen sehen darin auch eine große Gefahr: Ganze 93 Prozent der deutschen Unternehmen glauben, dass sich KI in den nächsten drei bis fünf Jahren negativ auf ihre Cyberrisiken auswirken wird. Die Hälfte erwartet eine Zunahme des Umfangs und der Komplexität von KI-gesteuerten Angriffen, die sie zwingen werden, ihre bestehenden Cybersicherheits-Strategien zu überdenken und neu aufzustellen.

Das sind die größten Bedenken deutscher Unternehmen mit Blick auf KI und Cybersicherheit:

  • Offenlegung sensibler Daten (39 Prozent)
  • Das Ausnutzen geschützter Daten von nicht vertrauenswürdigen Modellen (35 Prozent)
  • Herausforderungen bei der Überwachung durch die Zunahme neuer Endpunkte und APIs (33 Prozen) sowie die Entstehung von sogenannten Blind Spots durch die Verbreitung von Schatten-IT (32 Prozent)
  • Ungewissheit darüber, wie Daten von KI-Systemen verarbeitet und gespeichert werden (28 Prozent)
  • Erhöhter Compliance-Druck (22 Prozent in Deutschland)

„Künstliche Intelligenz birgt ein enormes Potenzial für die Stärkung der Cyberabwehr, von der schnelleren Erkennung von Anomalien bis zur Automatisierung zeitaufwändiger Aufgaben“, so Rachel Jin, Chief Enterprise Platform Officer bei Trend Micro. Aber Angreifer seien ebenso eifrig dabei, KI für ihre Zwecke zu nutzen – und das schaffe eine sich schnell verändernde Bedrohungslandschaft.

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