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Studie GenAI: Die Zeit der Experimente ist vorbei

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen plant jetzt langfristige GenAI-Anwendungsszenarien zur Verbesserung von Performance, Arbeitsplatzkultur, Compliance, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

(Bild:  kras99 / Adobe Stock)
(Bild: kras99 / Adobe Stock)

Im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligent spricht man immer häufiger von sogenannter generativer KI – GenAI (Generative AI). Während herkömmliche KI-Systeme für maschinelles Lernen Datenmuster erkennen, um Prognosen zu erstellen, erzeugt generative KI neue Daten. Das bekannteste Beispiel ist ChatGPT.

Wir befinden uns gerade in einer Phase, in der sich generative Künstliche Intelligenz zu einer unverzichtbaren produktiven Kraft entwickelt.

Stefan Hansen, NTT Data

GenAI ist mittlerweile auch in den Unternehmen angekommen. Wie die weltweite Studie „Global GenAI Report: How organizations are mastering their GenAI destiny in 2025“ von NTT Data unter IT- und Unternehmensleitern zeigt, ist die Zeit der Experimente vorbei: Fast alle Unternehmen (99 Prozent) planen langfristige Anwendungsszenarien zur Verbesserung von Performance, Arbeitsplatzkultur, Compliance, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Dabei haben 83 Prozent bereits Generative-AI-Teams eingerichtet.

GenAI sorgt für große Auswirkungen

Für generative KI-Technologien beginnt ein Zyklus der Konsolidierung und Integration verschiedenster Ansätze. Isolierte Experimente würden laut NTT Data rasch aus den Budgets verschwinden. Dabei geben 83 Prozent der befragten CEOs an, über eine klar definierte Strategie zu verfügen, 70 Prozent erwarten bis 2025 transformative Effekte, aber 51 Prozent haben diese Strategie noch nicht mit ihren Geschäftsplänen abgeglichen. Diese Lücke schränkt sowohl die Rentabilität als auch die Zufriedenheit mit den aktuellen Ergebnissen ein.

Fast alle Befragten stimmen zu, dass GenAI die Kreativität fördern und die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung verbessern kann. Angesichts der schnellen Entwicklung der Technologie müssen die Unternehmen ihre Strategien und Betriebsmodelle ständig neu bewerten und optimieren. Als größtes Hindernis für die effektive Nutzung von GenAI betrachten 90 Prozent der Befragten veraltete Infrastrukturen. 96 Prozent beurteilen daher cloudbasierte Lösungen als am besten geeignet zur Unterstützung von Anwendungen.

Generative KI in Deutschland

Die Zahlen in Deutschland sind den globalen Ergebnissen mit Abweichungen von wenigen Prozentpunkten sehr ähnlich. Während jedoch 68 Prozent der Befragten weltweit angeben, dass sie trotz der Herausforderungen vom transformativen Potenzial „erstaunt“ und „begeistert“ sind, ist es in Deutschland mit 53 Prozent ebenfalls eine Mehrheit, die Zahl weicht mit 15 Prozentpunkten Differenz aber deutlich ab.

„Wir befinden uns gerade in einer Phase, in der sich generative Künstliche Intelligenz zu einer unverzichtbaren produktiven Kraft entwickelt“, kommentiert Stefan Hansen, Chief Executive Officer bei NTT DATA DACH. „Die Ergebnisse unserer Studie machen deutlich, dass damit große Erwartungen, aber auch viele Unsicherheiten verbunden sind.“

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