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Neues Netzwerk der Verteididungswirtschaft Mitteldeutsches Institut für Sicherheitsindustrie gegründet

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit der Gründung des Mitteldeutschen Instituts für Sicherheitsindustrie entsteht ein neues Netzwerk für Unternehmen, Forschung und Verbände der Verteidigungswirtschaft. Ziel ist es, die Kräfte in Mitteldeutschland zu bündeln und die Wettbewerbsfähigkeit der Akteure zu erhöhen.

Das Gründungsteam des Mitteldeutsches Institut für Sicherheitsindustrie: Ingolf Schley (Schatzmeister), Markus Kurczyk (Vorsitzender), Jens Lehmann MdB und Ronald Gerschewski (stellv. Vorsitzender).(Bild:  Paul Kruse)
Das Gründungsteam des Mitteldeutsches Institut für Sicherheitsindustrie: Ingolf Schley (Schatzmeister), Markus Kurczyk (Vorsitzender), Jens Lehmann MdB und Ronald Gerschewski (stellv. Vorsitzender).
(Bild: Paul Kruse)

Am 22. September 2025 hat sich in Berlin das Mitteldeutsche Institut für Sicherheitsindustrie gegründet. Damit entsteht ein Netzwerk für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände mit dem Fokus auf Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft. Ziel des Instituts ist es, die Kräfte zu bündeln, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Industrie Mitteldeutschlands sichtbar in nationale wie europäische Prozesse der Verteidigungswirtschaft einzubinden.

Standorte und Partner für die mitteldeutsche Sicherheitsindustrie

„Mitteldeutschland gehört noch stärker auf die Landkarte der deutschen und europäischen Verteidigungsindustrie" erklärt Jens Lehmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Unterstützer der Plattform. Das betrifft sowohl Standorte für Produktion und Instandhaltung als auch Forschungseinrichtungen. „Hier gibt es eine lange Tradition und viel Know-how für Technologie und Maschinenbau. Zudem existiert eine leistungsfähige Zuliefererstruktur, die als Partner der Verteidigungswirtschaft infrage kommt", so das Mitglied im Verteidigungsausschusses.

Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Forschung

Vor dem Hintergrund der veränderten geopolitischen Lage kommt es darauf an, vorhandene industrielle und wissenschaftliche Kapazitäten gezielt einzusetzen. Das Institut versteht sich als zentrale Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Forschung - und will dafür sorgen, dass Unternehmen aus Mitteldeutschland einen substanziellen Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands leisten können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Anbahnung und Förderung von Forschungs- und Entwicklungskooperationen, damit Innovationen aus Mitteldeutschland schneller in der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft Anwendung finden. Das Mitteldeutsche Institut für Sicherheitsindustrie schafft ein Netzwerk, das Synergien ermöglicht und die Wertschöpfung in der Region stärkt. „Damit wird die Umsetzung der Zeitenwende unterstützt und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Industrie nachhaltig gefördert", erklärt Jens Lehmann.

Marktzugang für Sicherheitsindustrie erleichtern

Zum Vorsitzenden des neuen Instituts wurde Generalmajor a.D. Markus Kurczyk berufen. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Führungs- und Stabsfunktionen der Bundeswehr, unter anderem als Generalmajor der Luftwaffe. Markus Kurczyk betont: „Unser Ziel ist es, Unternehmen direkten Zugang zu Beschaffungsstellen und Kooperationspartnern zu eröffnen und ihnen den Weg zu erleichtern. Genauso wichtig ist es, die Region Mitteldeutschland bei potenziellen Industrieansiedlungen oder auch Forschungsprojekten ins Spiel zu bringen.“

„Mitteldeutschland hat mehrfach gezeigt, dass es sich dynamisch an neue Industrien anpassen kann. Diese Stärke wollen wir nutzen, um die Region zu einem relevanten Akteur der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft zu machen und zugleich die Chancen des Sondervermögens für Forschung und Industrie in der Region zu heben“, so Markus Kurczyk.

Unser Ziel ist es, Unternehmen in Mitteldeutschland direkten Zugang zu Beschaffungsstellen und Kooperationspartnern zu eröffnen und ihnen den Weg zu erleichtern.

Markus Kurczyk

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Branchenverbänden. Gemeinsam wollen sie die Sichtbarkeit der mitteldeutschen Industrie in Berlin und Brüssel erhöhen, Innovationspartnerschaften fördern und die Region langfristig als starken Standort für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien etablieren.

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