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Prognosen für 2025 Personalmanagement: Wie KI die Unternehmenskultur beeinflusst

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Personalmangel und immer mehr Aufgaben: HR-Verantwortliche sind unter Dauerdruck. Da kommt künstliche Intelligenz für das Personalmanagement gerade recht. Die führt nicht nur zu einer Entlastung, sondern beeinflusst auch die Unternehmenskultur positiv.

(Bild: kunakorn/Adobe Stock)
(Bild: kunakorn/Adobe Stock)

Laut dem HR-Monitor 2024 von McKinsey ist weniger als die Hälfte der Angestellten mit ihrer Personalabteilung zufrieden. Immer mehr Unternehmen fragen sich daher: Ist die Einführung von KI-Tools dafür eine Lösung? Schließlich hält KI gerade rasant Einzug in vielen Branchen und Arbeitsbereichen. Dennoch zögern deutsche Unternehmen. Dabei liegt ein enormes Potenzial in der Nutzung von KI im Personalmanagement – ein Potenzial, das nicht nur die Effizienz und Produktivität steigern kann, sondern auch die Arbeitsweise und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden positiv beeinflusst.

Optimierung der Personaleinsatzplanung mit GenAI

Es gibt mittlerweile schätzungsweise mehr als 10.000 KI-Tools, viele nutzen generative KI. Damit lassen sich die Personaleinsatzplanung optimieren oder Self-Services vereinfachen. Mehr noch: In einer Studie mit Accenture hat UKG herausgefunden, dass Mitarbeiter mit generativer KI ihren Stress besser managen können und mehr in ihre Fähigkeiten vertrauen. Generative KI hat damit das Potenzial, die Kultur am Arbeitsplatz zu verbessern. So können Mitarbeitende zum Beispiel ihre eigene Leistung besser einschätzen und sich von der KI Feedback geben lassen. Führungskräfte bekommen ein Werkzeug, um Ungleichbehandlung bei Demographie, Gehalt, Überstunden etc. aufzudecken.

Vorreiter ist hier UKG, Anbieter von Personalmanagement-Lösungen. Im KI-Guide Bryte sind verschiedene Elemente zusammengefasst. Sie unterstützen Schichtleiter, Produktionsplaner und Store-Manager mit generativer KI bei der Einsatzplanung und bieten eine Kommunikationsplattform mit deren Teams. KI flexibilisiert Schichtpläne und macht automatisch Vorschläge für einen Tausch von Schichten. Zusammen mit Great Place to Work unterstützen die KI-Tools außerdem dabei, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu messen und zu verbessern. Die KI schafft dadurch Freiräume für die Interaktion zwischen Menschen und hilft, persönliche Bedarfe besser zu befriedigen.

Was beim KI-Einsatz im Personalmanagement zu beachten ist

Bei der Einführung von KI im Personalmanagement müssen Unternehmen sicherstellen, dass Mitarbeitende, die neugierig auf die neue Technologie sind, gefördert und unterstützt und keineswegs bestraft werden. Der Einsatz von GenAI erfordert zudem die strikte Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung. KI-Modelle sollten auf diskriminierungs- und vorurteilsfreien Daten trainiert werden, etwa beim automatisierten Screening von Bewerbungsunterlagen, und sie müssen transparent sein.

Ob künstliche Intelligenz die richtige Antwort auf den Fachkräftemangel ist, wird sich zeigen. KI kann unterstützen und administrative sowie immer wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Dabei darf die menschliche Interaktion aber nicht auf der Strecke bleiben. GenAI entwickelt keine Empathie. Das persönliche Gespräch ist für die Unternehmenskultur wichtiger denn je, gerade wenn Mitarbeitende nicht vor Ort sind. KI kann helfen, Freiräume zu schaffen etwa für Kulturmomente, wo Mitarbeitende beispielsweise karitative Projekte unterstützen. So wird gleichzeitig die soziale Verantwortung und der Teamgeist gefördert.

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