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Prozessoptimierung Process Mining: Ressourcen-Einsparung und Kostenreduktion

Verantwortliche:r Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Angesichts herausfordernder makroökonomischer Zeiten steht der deutsche Mittelstand vor der Aufgabe, effektive Wege zur Ressourceneinsparung und Kostenreduktion zu finden. Process Mining offenbart sich als Schlüsseltechnologie, um durch datenbasierte Analyse und implementierbare Lösungen, handfeste Antworten auf diese Herausforderungen zu bieten.

(Bild: AdobeStock)
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Process Mining: Was ist das?

Der deutsche Mittelstand steht in der gegenwärtigen makroökonomischen Wendezeit vor beachtlichen Herausforderungen: Geopolitische Unsicherheiten, anhaltende Inflation und sich verschiebende globale Wachstumsmotoren erzwingen eine Neuausrichtung der unternehmerischen Strategien von expansivem Wachstum hin zur effizienten Kostenreduktion. Eine aktuelle Studie unseres Unternehmens zeigt auf, dass die Bewältigung dieser Herausforderungen in der Digitalisierung und insbesondere in der datengetriebenen Prozessoptimierung durch Process Mining zu liegen scheint.

Die Technologie des Process Minings ermöglicht Unternehmen, durch objektive, datenbasierte Einblicke in ihre betrieblichen Abläufe, eine Abkehr von subjektiven Wahrnehmungen und traditionellen Analysemethoden. Das Besondere dabei: Es ist nicht nur ein Analyse-, sondern auch ein Umsetzungstool, das durch Low-Code Automatisierungen nachhaltige Prozessoptimierung und somit dauerhafte Kostensenkungen ermöglicht.

Von ERP zu Process Mining: Mittelstand mit solidem Fundament für Technologieeinsatz

Erfolgsbeispiele aus Großunternehmen, wie der Deutsche Telekom und GE Healthcare, belegen eindrucksvoll, wie Einsparungen und Performancesteigerungen in Millionenhöhe durch den Einsatz von Process Mining realisiert werden können. Doch auch im Mittelstand gewinnt die Technologie immer mehr an Bedeutung. Unsere Erhebung zeig, dass bereits 82 Prozent der mittelständischen Unternehmen ein ERP-System und 62 Prozent ein CRM-System besitzen – die notwendige Datengrundlage für Process Mining ist somit gegeben. Eine Studie von IDG untermauert dies und belegt, dass 86 Prozent der mittelständischen Unternehmen einen digitalen Kurs verfolgen, in dem Technologien wie Process Mining und Robotic Process Automation (RPA) fundamentale Säulen der Strategie sind.

Wer nutzt Process Mining und warum?

Die Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand wird durch den Mittelstandsreport 2023 unterstrichen, bei dem „Digitalisierung“ als Herausforderung von Platz zwei (2021) auf Platz acht fällt. Die Message ist klar: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Technologien wie Process Mining müssen konkrete, akute Herausforderungen adressieren – sei es der Fachkräftemangel oder erhöhter Wettbewerbsdruck. Auf die Fragen, was sind/waren die Hauptgründe der Verwendung von Process Mining, geben 55 Prozent der Mittelständler Kostenreduktion und 65 Prozent Prozessoptimierung an.

Mit 97 Prozent der mittelständischen Unternehmen, die in Process Mining investieren und planen, diese Investitionen zu intensivieren, steht fest: Die Technologie etabliert sich als zentrales Instrument in der digitalen Strategie vieler Unternehmen und dient als pragmatisches Bindeglied zwischen der aktuellen Unternehmensrealität und einer optimierten, datengetriebenen Zukunftsstrategie.

Process Mining: Wettbewerbsfähig bleiben, trotz Kosteneinsparungen

In einer sich ständig wandelnden Geschäftsumgebung wird die Kosteneinsparung zum strategischen Imperativ für Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen. Process Mining erweist sich hierbei als das entscheidende Werkzeug. Es dient nicht nur der bloßen Identifikation von Ineffizienzen, sondern auch der Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen. 

Patrick Groth
ist Geschäftsführer von Logatik

Bildquelle: Patrick Groth

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