Für das 8. Kickstart Innovationsprogramm wurden 41 Start-ups aus über 1.000 Bewerbungen und 62 Ländern ausgewählt. Der Anteil von Lösungen, die auf Kreislaufwirtschaft setzen, ist auf 41 Prozent gestiegen. Zukunftsthemen sind unter anderem digitale Mitarbeiter, erneuerbare Energien und quantenbasierte Cybersicherheit.
(Quelle: Kickstart Innovation)
Für das 8. Kickstart Innovationsprogramm konnten sich in einem Pitch-Marathon 41 Start-ups aus 13 Ländern qualifizieren. Darunter Start-ups aus Deutschland, Österreich, Singapur, USA, Großbritannien, Schweden, Dänemark, Portugal, Israel, Spanien und Estland. Aus Deutschland sind folgende Start-ups dabei: Atlas Metrics, Savvi HR, mia, Fimo Health, Preflet und Viva la Faba. Die Jury aus mehr als 170 Experten wählten die Start-up-Teilnehmer in nur sechs Wochen aus 1.000 Bewerbungen aus mehr als 60 Ländern. Die 41 Finalisten werden nun bei dem 11-wöchigen Programm in der Schweiz mit Unternehmen, Organisationen, Städten, Stiftungen und Universitäten zusammenarbeiten. Ziel ist es, Partnerschaften sowie Deep-Tech- und nachhaltige Innovationen voranzutreiben.
„Ein Trend, der sich ganz klar abzeichnet, ist die Anwendung von KI und Kreislaufwirtschaft als Wettbewerbsvorteil“, erklärt Katka Letzing, CEO und Co-Gründerin der Kickstart Innovation AG, eine der größten Open-Innovation-Plattformen in Europa. „Dazu zählt beispielsweise der digitale Kundenbetreuer des Schweizer Start-ups Aixa. Oder die Calvin Risk aus Kloten mit der ersten Plattform für KI-Governance, Risikomanagement und Compliance.“
(Katka Letzing ist CEO und Co-Gründerin der Kickstart Innovation AG. (Bild: Kickstart Innovation))
Gesucht werden Start-ups mit technologischen Innovationen
Bekannte Organisationen und Unternehmen wie AXA, der Kanton Waadt, die Stadt Zürich, Coop, Swisscom, die Mobiliar, PostFinance, Sanitas, CSEM, oder MSD nehmen am Kickstart-Programm teil. So wollen sie neue Trends und Entwicklungen mit Schwerpunkt auf technologischer Innovation und Kreislaufwirtschaft über die Partnerschaften mit Start-ups finden. „Die etablierten Unternehmen haben gegenüber Start-ups zwar viele Vorteile, was die Kunden- und Prozessstruktur angeht. Aber es besteht auch die Gefahr, neue Trends wie den Einsatz von KI und anderen Technologien zu verschlafen. Aus diesem Grund sind wir auch dieses Jahr wieder bei dem Kickstart-Programm dabei, um Innovationspartnerschaften und kommerzielle Deals einzugehen“, berichtet Ralph Rimet, Head of Strategic Projects and Innovation bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG.
(Ralph Rimet ist Head of Strategic Projects and Innovation bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG. (Bild: die Mobiliar))
Seit 2016 hat Kickstart mehr als 400 Start-ups unterstützt. Und dabei mehr als 270 Deals in Form von Piloten und kommerziellen Projekten aus über 80 Ländern realisiert. Hierbei wurden bisher mehr als 2,5 Milliarden Schweizer Franken an Investitionen aufgebracht. Darunter sind Start-ups wie Planted, Neustark, Unsupervised und AAAcell. In fünf Bereichen (New Work & Learning, Finance & Insurance, Food & Retail, Health & Wellbeing und Smart Cities) präsentierten die Start-ups ihre Geschäftsmodelle und Ideen für die Zukunft. Im Food & Retail-Bereich kommen viele Ideen unter anderem aus Israel, Portugal und Estland. Das Schweizer Unternehmen Advection Engineering beispielsweise arbeitet an Techniken, wie sich für die heutige Generation marmorierte Fleischersatzstücke herstellen lassen. Das britische Unternehmen Nukoko stellt Schokolade ohne Kakao her, um die Umwelt zu entlasten und die Gesundheit weniger zu beeinträchtigen.
Energieeffizienz im Mittelpunkt
Mit den steigenden Energiepreisen beziehungsweise der Energiekrise steht bei den Projekten im Bereich Smart Cities das Thema Energieeffizienz im Mittelpunkt. Enerdrape aus Lausanne zum Beispiel verwandelt unterirdische Räume, wie Tunnel und Tiefgaragen, in erneuerbare Energiequellen für den Heiz- und Kühlbedarf von Gebäuden. Urbio ist eine generative KI-Designsoftware, welche die Dekarbonisierung von Gebäuden beschleunigt. 20 bis 40 Prozent der Energie in Gebäuden werden eingespart, indem Verbindungen über intelligente Thermostate entstehen und lernende Informationen über das thermische Verhalten der Gebäude einfließen.
KI ist auch die dominierende Technologie im Bereich New Work und Learning als auch bei Health- und Wellbeing-Lösungen. Das österreichische Start-up Ada Growth unterstützt Unternehmen, weibliche Talente anzusprechen, zu halten und zu fördern. Dafür hat das Start-up ein professionelles Lernwerkzeug speziell für Frauen entwickelt. Herkömmliche Lernwerkzeuge für Unternehmen wie Konferenzen und volumenorientierte LMS-Angebote fehlt die Personalisierung. Die Zukunft des Lernens liegt in flexiblen, individualisierten Microlearning-Apps, die einen KI-Inhaltsproduktionszyklus nutzen, um schnell auf jedes Mitglied der Organisation zu skalieren.
Die Kickstart Innovation AG, ist eine der größten Zero-Equity-Open-Innovations-Plattformen in Europa. Ihre Mission ist der Aufbau von zielgerichteten Innovations-Ökosystemen durch die Beschleunigung von Innovationen. Die Plattform bringt öffentliche und private Organisationen, Start-ups, Investoren und Experten mit dem gemeinsamen Ziel zusammen, Produkte und Dienstleistungen der nächsten Generation zu entwickeln und eine bedeutende Wirkung zu erzielen. Kickstart ist ein Spin-off von Impact Hub Zurich und wurde 2015 von digitalswitzerland gegründet. Seit 2020 kooperiert Kickstart mit Impact Hub Switzerland, um die Initiative zur Förderung der Kreislaufwirtschaft zu realisieren. (sg)
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.