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Studie Transformation: Schlechte Datenqualität macht deutschen Unternehmen zu schaffen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Datenqualität, Ressourcen und Know-how: Eine Studie von Natuvion und NTT Data Business Solutions zum Umgang mit der digitalen Transformation zeigt auf, an welchen Punkten es nach wie vor hapert.

(Bild:  flashmovie / Adobe Stock)
(Bild: flashmovie / Adobe Stock)

Mangelndes Fachwissen, zu wenig Personal und eine unzureichende Datenqualität – eine internationale Transformations-Studie der Unternehmen Natuvion und NTT Data Business Solutions  spiegelt wider, an welchen Herausforderungen Unternehmen bei der Digitalisierung immer wieder scheitern. Im Rahmen der Studie wurden knapp 1.300 Transformations-Verantwortliche weltweit danach gefragt, welche Schwierigkeiten sie im Laufe der Transformations-Projekte besonders überrascht haben.

Zu wenige qualifizierte Mitarbeiter für die Transformation

So gaben 34 Prozent der Unternehmen an, dass sie vor allem die fehlende Erfahrung der eigenen Mitarbeiter im Umgang mit Transformations-Projekten verwundert hat. Jeweils 30 Prozent nannten Probleme mit der Datenqualität sowie dem akuten Mitarbeitermangel als überraschende Erkenntnis. 

Dabei unterscheidet sich jedoch die Dimension des Ressourcenmangels von Land zu Land. In Deutschland und Belgien waren hiervon 34 Prozent überrascht - in Frankreich sogar 43 Prozent. Aber auch das fehlende Know-how der Mitarbeiter und die mangelnde Akzeptanz der Belegschaft in Bezug auf die digitale Transformation wurden von jeweils 20 Prozent der Unternehmen als überraschende Erkenntnis genannt.

Deutsche Unternehmen kämpfen mit den Daten

Ein Blick auf die Einschätzung und den Umgang mit der Datenqualität zeigt, dass es regionale Unterschiede gibt. Von der mangelhaften Qualität ihrer Daten waren die Transformations-Verantwortlichen in Deutschland, Amerika, Italien, Spanien und Belgien deutlich mehr überrascht als die übrigen Länder. Auffällig ist, dass in den USA sogar 37 Prozent nicht mit derartigen Problemen gerechnet haben. 

Aber auch der Blick auf die Branchen lässt Unterschiede in der Erwartungshaltung gegenüber der Datenqualität erkennen. Hier sagten vor allem Unternehmen aus der Automobil- und Zuliefererbranche, dass sie bei der Datenqualität nicht mit einem Mangel in dieser Dimension gerechnet hätten.

Auffällig ist, dass ein Drittel der Unternehmen, die bei der digitalen Transformation auf einen sogenannten Brownfield-Ansatz gesetzt haben, von ihrer schlechten Datenqualität überdurchschnittlich stark überrascht wurden. Beim Brownfield-Ansatz migriert man ohne Unterbrechung bestehender Prozesse auf neue Systeme. Das lässt vermuten, dass diese Gruppe von einer schnellen und einfachen Lift-and-Shift-Migration ausgegangen ist. Bei der Prüfung der Datenqualität wurde dann jedoch festgestellt, dass der Qualitätsmangel unweigerlich eine Mehrbelastung für das neue System mit sich bringen würde.

Darüber hinaus gaben 31 Prozent der Unternehmen, die nach dem Brownfield-Prinzip migrieren wollten, an, dass sie vom mangelnden Know-how ihrer Mitarbeiter überrascht waren. Das zeigt, dass Unternehmen immer wieder dem Trugschluss unterliegen, dass die Brownfield-Methode die leichteste Option ist – aber auch hier müssen die Daten in Aufbau und Struktur umgebaut werden, wenn sie im Anschluss sinnvoll genutzt werden sollen.

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