DB Podcast

gesponsertEuropas KI-Lücke: Wie Unternehmen ihre Wertschöpfung aus generativer KI maximieren können

2 min Lesedauer

Gesponsert von

Ann-Kathrin Sauthoff-Bloch, Geschäftsführerin und Managing Director bei Infosys Consulting Deutschland, erläutert, wie Unternehmen einen Geschäftswert aus generativer KI generieren und ihre KI-Projekte effizient aufsetzen können.

(Bild:  Infosys Consulting GmbH)
(Bild: Infosys Consulting GmbH)

Laut eines aktuellen Infosys-Reports schöpfen nur 6 Prozent der europäischen Unternehmen einen Geschäftswert aus ihren generativen KI-Initiativen, verglichen mit 16 Prozent ihrer nordamerikanischen Pendants. Diese Erkenntnis unterstreicht die Notwendigkeit für europäische Unternehmensentscheider:innen, ihre Strategien zu überdenken und effektive Maßnahmen zu ergreifen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Eine Grundlage schaffen: Datenmanagement und IT-Framework für erfolgreichen GenAI-Einsatz

Unverzichtbar für eine erfolgreiche Anwendung von generativer KI in Unternehmen ist ein solides Datenmanagement und IT-Framework. Dazu gehören neben einer skalierbaren und sicheren Infrastruktur auch vorverarbeitete und ordentlich gelabelte Datensätze. Datensilos und mangelhafte interne Abstimmung zwischen der IT-Abteilung und anderen Unternehmensbereichen bergen außerdem das Risiko einer Schatten-IT – einer Parallelstruktur, die zusätzlich zur offiziellen IT-Infrastruktur, jedoch ohne das Wissen der zuständigen IT-Abteilung existiert. Dies wiederum kann Kapazitäten, Ressourcen und Geld kosten sowie zu enormen Sicherheitsrisiken führen. Um dem entgegenzuwirken, sind auch interne Vorschriften und Maßnahmen zur Einhaltung von Compliance-Richtlinien unverzichtbar.

Konzept und Strategie: Passende Generative KI-Modelle identifizieren

Unternehmen sollten darauf achten, nicht im Strom der KI-Trends und -Tools mitzuschwimmen, sondern generative KI maßgeschneidert für die individuellen Unternehmensziele einzusetzen. Im Vorfeld sollte daher der geschäftliche Mehrwert definiert werden, den die Technologie erbringen soll. Ist das Unternehmensziel beispielsweise eine höhere Kundenzufriedenheit und -bindung, können KI-Lösungen zur Personalisierung von Produkten und Dienstleistungen genutzt werden. Um Effizienz und Produktivität im Unternehmen zu steigern, liegt der Fokus hingegen auf KI zur Prozessautomatisierung. Erst wenn Unternehmen ihr Innovationsziel festgelegt haben, lassen sich die passenden Generative-KI-Modelle identifizieren. Systemintegratoren können hierbei unterstützen. Im Anschluss sollte dann ein Fahrplan erstellt werden, der die Implementierung, Erfolgsmetrik, Monitoring und Weiterentwicklung konkretisiert.

Agilität und Experimentierfreude sind das A und O

Um schnell auf technologische Innovationen reagieren zu können, sollte ein Unternehmen möglichst agil aufgestellt werden. Agile Strukturen helfen auch, eine Unternehmenskultur der Experimentierfreude und des kontinuierlichen Lernens zu fördern. Durch eine engere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen sowie die Nutzung von Echtzeitdaten und -analysen können fundiertere Entscheidungen am Puls der Zeit getroffen werden. Unternehmen sollten darüber hinaus auch extern Partnerschaften und Ökosysteme aufbauen – zum Beispiel durch die Vernetzung mit Startups und Forschungseinrichtungen – und sich so den Zugang zu neuen Technologien und KI-Fachwissen sichern.
 
Zusätzlich sollten Entscheidungsträger:innen das Vertrauen der Belegschaft in KI stärken, um Berührungsängste mit neuen Technologien abzubauen. Neben Transparenz und klarer Kommunikation zu Implementation und Governance braucht es interne Schulungen und die Demonstration von Anwendungsfällen für generative KI. Angesichts des IT-Fachkräftemangels ist es auch sinnvoll, zu evaluieren, welches Expertenwissen es unternehmensintern bereits gibt und welche Talente für die Implementierung eines KI-Projekts noch gebraucht werden. Aus dieser Skills-Gap-Analyse ergeben sich dann konkrete Maßnahmen für das Recruiting und die interne Talentförderung.

Mit Generativer KI in die Zukunft 

Eine KI-Innovation jagt die nächste – und wer nicht mithalten kann, wird abgehängt. In einer Ära, in der generative KI die Grenzen des Möglichen neu definiert, werden nur solche Unternehmen zu KI-Vorreitern, die diese Technologie nicht nur lediglich einführen, sondern auch effektiv und gewinnbringend integrieren und einsetzen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung