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Zero-Trust-Modelle: Basis für eine sichere Work-Experience

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Vertraue niemals, überprüfe immer – so lautet das Credo von Zero Trust. Aufbauend auf der Annahme, dass ein Unternehmensnetz verwundbar ist, stellen alle User ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Das mag hart klingen, führt aber dazu, den User in den Mittelpunkt zu rücken und damit auch eine gute Anwendererfahrung am digitalen Arbeitsplatz zu bieten.

(Quelle:  yanlev – stock.adobe.com)
(Quelle: yanlev – stock.adobe.com)

Zero-Trust-Modelle unter der Lupe: Der Arbeitsmarkt reflektiert den digitalen Wandel der vergangenen Jahre in rasantem Tempo. Heute sehen Mitarbeitende die Flexibilität eines hybriden Arbeitsplatzes mit nahtloser Anbindung an Applikationen nicht mehr als Luxus, sondern als Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Arbeitgebers. Dementsprechend müssen sich Organisationen digital aufstellen, um sich interessant für Bewerber zu präsentieren. In einer aktuellen Studie von Zscaler zum Status der Zero Trust Transformation nominierten IT-Entscheider die Attraktivität für Talente mit 21 Prozent als eines der Top vier Kriterien für die digitale Transformation neben Umsatzwachstum und der Unterstützung von Geschäftsstrategien.

Mitarbeiter wünschen sichere Flexibilität

Ein Problem besteht darin, dass lediglich 39 Prozent der befragten Unternehmen die Infrastruktur für sicheres hybrides Arbeiten bereitstellen können und weitere 41 Prozent noch nicht mit der Einführung solcher Systeme begonnen haben oder keine Pläne dafür haben. In flexiblen Arbeitsumgebungen arbeitet die Belegschaft jedoch ebenso häufig von zu Hause aus, vom Café oder von unterwegs aus, wie aus dem Büro. Das unterstreicht Alex Teteris, Director Global IT & Center Technology bei IWG: „Die Nachfrage nach flexiblem Workspace boomt mit dem Trend von hybridem Arbeiten. Unternehmen, die keine modernen Arbeitsumgebungen bieten, riskieren den Verlust von Talenten. Das belegt auch der Trend von Kündigungswellen, wenn Mitarbeitende heute nicht die gewünschte Flexibilität erhalten.“

IT-Entscheider sind sich bewusst, dass Mitarbeitende unter mangelhaften digitalen Erfahrungswerten leiden, die durch traditionelle Infrastrukturen hervorgerufen werden, die nicht die Leistungsfähigkeit und Sicherheit für das hybride Arbeiten bieten. Fast die Hälfte der Entscheidenden (47 Prozent) planen die Einführung von Zero Trust oder sind bereits in der Implementierung, da User Zugriffsprobleme aufgrund der bestehenden Sicherheit haben. Viele Unternehmen setzen auf Virtual Private Networks (VPNs), um ein sicheres Netzwerk aufrechtzuerhalten, bieten dadurch aber eine vergrößerte Angriffsfläche, die Sicherheitsanstrengungen unwirksam machen.

Zero-Trust-Modelle: Vertrauen schaffen durch Zugriffs-Kontext

In einer hochgradig mobilen und Cloud-zentrierten Arbeitswelt ist demnach ein Paradigmenwechsel in puncto Sicherheit erforderlich. Die Erosion des Perimeters bedeutet, dass on-Premises Sicherheit nicht mehr lückenlos greift. Die Entwicklung hybrider Arbeitsplatzmodelle muss mit Leistungsfähigkeit in der Anwendererfahrung ebenso einhergehen wie mit Sicherheit. Zero-Trust-Modelle bieten Abhilfe. Durch eine Cloud-basierte Zero-Trust-Plattform werden User, Geräte und Anwendungen unabhängig vom Standort sicher miteinander verbunden. Nach dem Prinzip des Least Privileged-Zugriffs wird Vertrauen durch die Identität des Users und seinen Zugriffs-Kontext hergestellt, um direkte Verbindungen zu den benötigten Anwendungen zu autorisieren.

(Bild: Zscaler)
(Bild: Zscaler)

Der Autor Nathan Howe ist VP Emerging Technologies & 5G bei Zscaler.

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