Über 80 Prozent der deutschen Beschäftigten arbeiten teilweise mobil. Und häufig spielt Homeoffice eine Rolle bei der Auswahl von Jobs. Unternehmen benötigen daher neue Arbeitsplatz-Modelle, die mit den gewachsenen Ansprüchen an Flexibilität und Sicherheit mithalten können.
(Bild: Limitless Visions/Adobe Stock)
Eine Studie aus dem Jahr 2023 zeigt, dass für knapp 40 Prozent der befragten Arbeitnehmer bei der Wahl des Arbeitgebers relevant ist, dass er ein Homeoffice-Modell anbietet. Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmen eine Balance zwischen den Vorteilen der Präsenzarbeit und den Wünschen nach flexiblen Arbeitsmodellen finden sollten.
Dadurch stehen IT-Verantwortliche vor der Herausforderung, viele Anforderungen auf einmal sicherzustellen. Die Infrastruktur muss sicher sein, aber flexibel wie die Arbeitnehmer. Gleichzeitig soll der Arbeitsplatz die Produktivität der Mitarbeiter gewährleisten, unabhängig davon, ob sie im Büro, zu Hause oder unterwegs arbeiten, eine nahtlose Zusammenarbeit unterstützen und ohne Ausfälle laufen. Aber wie gelingt das Kunststück?
Cloud-basierte Arbeitsplätze bilden die Grundlage für den modernen Arbeitsplatz, weil sie Unternehmen ermöglichen, flexibel auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter einzugehen und gleichzeitig die nahtlose digitale Zusammenarbeit ermöglichen, um die Effizienz zu steigern. Eine effektive Cloud-Strategie ist unerlässlich, um die Anforderungen unter einen Hut zu bringen.
Der Einsatz von Cloud-Technologien trägt wesentlich dazu bei, das Spannungsfeld aufzulösen. Cloud-basierte Arbeitsplätze sind aber nicht nur technologische Werkzeuge, sondern auch der Kern einer arbeitsortunabhängigeren Geschäftsstrategie. Sie ermöglichen es den Mitarbeitern, unabhängig von ihrem Standort produktiv zu arbeiten.
Die Vorteile cloud-basierter Lösungen sind vielfältig: Sie können einfach skaliert werden, die IT-Kosten reduzieren und die Agilität des Unternehmens erhöhen. Die Implementierung und ihre Effizienz werden von bewährten Best Practices unterstützt. Ein Multi-Cloud-Ansatz kann Risiken minimieren, während ein Zero-Trust-Modell alle Zugriffe kontinuierlich überprüft und dadurch die Sicherheit erhöht. Dadurch schaffen Unternehmen eine robuste und sichere Arbeitsumgebung, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht wird.
Sicherheit durch Zero Trust und maschinelles Lernen
Ein Zero-Trust-Ansatz folgt dem Prinzip „Niemals vertrauen, immer verifizieren“ und verlangt bei jedem Zugriff und jeder Transaktion eine Verifizierung. Dadurch trägt er unabhängig vom Standort oder der Art des verwendeten Geräts zur Cybersicherheit bei, was den Mitarbeitern die gewünschte Flexibilität gibt, ohne die Sicherheit des Unternehmens zu gefährden.
Die Integration von maschinellem Lernen (ML) ergänzt den Zero-Trust-Ansatz bei der Früherkennung von Bedrohungen. ML erkennt typische und untypische Verhaltensweisen und kann einen Alarm auslösen, wenn Anomalien auf Sicherheitsbedrohungen und -vorfälle hindeuten. Das IT-Team spart dadurch Zeit, um sich auf andere Aufgaben wie zum Beispiel eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Collaboration-Tools zu konzentrieren.
Produktivitätssteigerung durch Collaboration-Tools
Die Auswahl der richtigen Collaboration-Tools spielt eine wichtige Rolle, um Effizienz und Teamarbeit zu fördern. Plattformen wie Microsoft Teams bieten eine zentrale Basis für die tägliche Zusammenarbeit und integrieren Funktionen wie Dokumentenmanagement, Aufgabenverteilung und Automatisierung. Durch die Integration von APIs und Webhooks lassen sich diese Plattformen in bestehende IT-Infrastrukturen einbinden.
Bei der Implementierung sollten Unternehmen auf die Benutzerfreundlichkeit und -bedürfnisse achten. Collaboration-Tools, die nicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten sind, fördern die Entstehung einer Schatten-IT außerhalb der Unternehmensinfrastruktur. Deshalb sind Cloud-Lösungen in modernen Arbeitsplatzumgebungen wichtig, um bedarfsgerecht zu skalieren und die Lösungen anzupassen, wenn sich Anforderungen ändern. So lassen sich zum Beispiel leichter KI-basierte Funktionen einbinden, die repetitive Aufgaben übernehmen und dadurch die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen können.
Produktivität ist jedoch nicht nur eine Frage der Tools, sondern auch des Wissensmanagements. Moderne Intranets können maschinelles Lernen und Natural Language Processing (NLP) nutzen, um relevante Inhalte dynamisch zu personalisieren und kontextbezogen bereitzustellen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Beispielsweise können Knowledge Graphs Datenbeziehungen und Abhängigkeiten visuell darstellen und allen berechtigten Mitarbeitern zugänglich machen. Predictive Analytics ermöglicht es, relevante Informationen bereitzustellen, bevor Mitarbeiter danach suchen müssen. Das erleichtert den Zugang zu wichtigen Ressourcen und verbessert den Wissensaustausch. Dadurch steigt die Effizienz der Mitarbeiter – unternehmensweit.
Stand: 16.12.2025
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Effektive Geräteverwaltung und Sicherheitskontrollen
Eine wertvolle Ergänzung für das IT-Team ist eine Lösung für das Unified Endpoint Management (UEM) und Software-Defined Perimeter (SDP). UEM-Lösungen bieten eine ganzheitliche Verwaltung und Absicherung aller Endgeräte – vom Laptop über mobile Geräte bis hin zu IoT-Geräten. Dies sorgt für eine konsistente, sichere und zuverlässige Arbeitsumgebung, unabhängig davon, wo Mitarbeitende arbeiten oder welches Gerät sie verwenden.
Durch den Einsatz von SDP-Technologien können dynamische, kontextbasierte Zugriffskontrollen eingerichtet werden, die eine granulare Verwaltung des Zugriffs auf Unternehmensressourcen ermöglichen. Dies bietet Unternehmen die nötige Flexibilität, um auf sich verändernde Anforderungen zu reagieren, ohne die Sicherheitsstandards zu gefährden.
Die Gestaltung der Arbeitsumgebung trägt wesentlich dazu bei, die Produktivität und Sicherheit in Unternehmen zu gewährleisten. Die richtige Kombination aus Cloud-basierten Arbeitsplätzen, Sicherheitskonzepten wie Zero Trust sowie KI-gestützten Tools und Funktionen schafft eine Arbeitsumgebung, die flexibel, sicher und zukunftssicher ist. Dafür sollten Unternehmen kontinuierlich die Möglichkeit der Cloud ausschöpfen und sich an die sich verändernden Anforderungen anpassen. Dies wird nicht nur die Effizienz und Agilität des Unternehmens stärken, sondern auch die Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeitenden erhöhen.
Manfred Haselbeck ist Practice Lead Modern Work & Security bei Skaylink. Seit über 25 Jahren ist er in der IT-Beratung tätig. Als Practice Lead Modern Work & Security bei Skaylink verantwortet er den Bereich moderne Arbeitsplatz-Lösungen, IT-Sicherheit und Projektmanagement.