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Source-to-Pay Beschaffung: Strategien von KI und Daten geprägt

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 4 min Lesedauer

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Laut einer neuen Studie Studie von Ardent Partners und Ivalua signalisieren steigende Budgets für die Source-to-Pay-Technologie und die zunehmende Einführung von KI einen entscheidenden Wandel in den Strategien der Beschaffung für 2025.

(Bild:  KI und Innovation prägen künftig Source-to-Pay)
(Bild: KI und Innovation prägen künftig Source-to-Pay)

Ardent Partners hat den neuen Report „State of Source-to-Pay Digitization 2025“ im Auftrag von Ivalua veröffentlicht. Darin werden die wichtigsten Prioritäten und Markttrends in der Beschaffung untersucht. Die jährlich durchgeführte Studie basiert auf Umfragen unter Beschaffungsleitern weltweit und bewertet Veränderungen in der Technologiestrategie, den Schwerpunkten und den Investitionen großer Unternehmen.

Angesichts der schwankenden globalen Handelspolitik und steigender Zölle haben laut der Studie 53 Prozent der Chief Procurement Officers (CPOs) ihr Budget für Source-to-Pay-Technologie (S2P) im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Gleichzeitig hält künstliche Intelligenz Einzug in die praktische Beschaffung: Fast die Hälfte aller CPOs nutzt KI in irgendeiner Form.

Beschaffung: Wachsender Bedarf an digitaler Transformation

„Angesichts sich wandelnder externer Herausforderungen und der Neukalibrierung von Lieferketten nach jüngsten Störungen überprüfen Unternehmen ihre Kosten, Abhängigkeiten und Widerstandsfähigkeit. Dabei rückt die Beschaffung erneut in den Mittelpunkt, wobei Technologie nun eine zentrale Rolle für die Geschäftsleistung spielt“, erläutert Vishal Patel, SVP Product Marketing bei Ivalua. Da 90 Prozent der CPOs davon ausgehen, dass 2025 ein schwierigeres Jahr als 2024 wird, sind Kosteneinsparungen (71 Prozent) und die Reduzierung von Lieferrisiken (42 Prozent) die obersten Prioritäten in der Beschaffung, dicht gefolgt von der Förderung der digitalen Transformation (37 Prozent).

Vor diesem schwierigen operativen Hintergrund planen 47 Prozent der CPOs die Einführung einer integrierten S2P-Technologie, um operative Prozesse zu optimieren und die Komplexität in den Lieferketten besser zu bewältigen. Darüber hinaus haben 53 Prozent der CPOs in diesem Jahr mehr Geld für Technologie bereitgestellt als im Vorjahr. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber 30 Prozent im Jahr 2024 dar und zeigt das wachsende Vertrauen in digitale Investitionen als Hebel für die Leistungssteigerung.

KI gewinnt als strategischer Vorteil an Bedeutung

Die meisten Befragten (72 Prozent) glauben, dass KI entweder transformative oder bedeutende Auswirkungen haben wird, und fast die Hälfte aller CPOs gibt an, KI heute in irgendeiner Form zu nutzen. Etwa jeder Dritte nutzt KI für eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten: Lieferantensuche, Ausgabenanalyse, Vertragsanalyse, Beschaffung und mehr. Gleichzeitig erkennen viele CPOs, dass der Erfolg von KI in hohem Maße von soliden Stammdaten, einem klaren Business Case und einer durchdachten Implementierung abhängt.

Die überwiegende Mehrheit der CPOs (79 Prozent) gibt Produktivitätssteigerungen als ihr oberstes KI-Ziel an. Über die Automatisierung hinaus gewinnt KI als strategischer Vorteil an Bedeutung: 49 Prozent der CPOs erwarten, dass KI die Entscheidungsfindung verbessert, während andere sich von KI eine bessere Einbindung/Zufriedenheit der Stakeholder (30 Prozent) und intelligentere Prognosen (27 Prozent) versprechen. Weitere 40 Prozent nennen Effizienz als wichtiges Ziel, und 32 Prozent sehen in KI einen Beitrag zur Kostensenkung.

Beschaffung: Die entscheidende Rolle von Daten

Da immer mehr Unternehmen ihre Prozesse digital transformieren und KI wirklich nutzen wollen, ist die Rolle von Daten wichtiger denn je. Fast jeder zweite CPO, der im Rahmen der diesjährigen Studie befragt wurde (48 Prozent), stimmt zu, dass „bessere Datentransparenz und Analysefähigkeiten“ der beste Weg sind, um die aktuelle Leistung zu verbessern.

S2P-Plattformen ermöglichen es Mitarbeitern in der Beschaffung, schneller zu reagieren, fundiertere Entscheidungen zu treffen und konsistenter zu arbeiten. Doch selbst die fortschrittlichsten Tools können ohne saubere, konsistente Daten keine aussagekräftigen Erkenntnisse liefern. Das größte Hindernis für die Leistungsfähigkeit von S2P-Technologien ist laut 42 Prozent der Befragten die schlechte Datenqualität und/oder der eingeschränkte Datenzugriff innerhalb der Lösungen selbst.

„Um das Potenzial von KI voll auszuschöpfen und die Wirkung zu maximieren, müssen Unternehmen Daten als zentralen Faktor für Transformation und Innovation betrachten. Das erfordert Investitionen in die Datenqualität, den Aufbau von KI-Kompetenzen sowie die Einführung integrierter S2P-Plattformen, die auf einer soliden Datenbasis aufbauen. Die KI-Transformation wird ein kontinuierlicher Prozess sein, der Agilität, vertrauenswürdige Datengrundlagen und die Fähigkeit zur Anpassung im großen Maßstab erfordert“, so das Fazit von Vishal Patel.

Zur Methodik der Studie: Ivalua beauftragte Ardent Partners mit der Durchführung der zweiten jährlich durchgeführten Studie „State of Source-to-Pay Digitization 2025” zum Stand der Digitalisierung im Source-to-Pay-Bereich. Für diesen Bericht wertete Ardent Partners die Antworten von 358 Führungskräften im Bereich der Beschaffung weltweit aus, um den aktuellen Markt und die entscheidende Rolle zu untersuchen, die Beschaffungsleiter beim Management von Unsicherheiten und der Steigerung des Geschäftswerts spielen.

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Ivalua ist Anbieter von Cloud-basierten und mit KI-Agenten unterstützten Spend-Management-Lösungen. Die Source-to-Pay-Plattform ermöglicht es Unternehmen, sämtliche Ausgabenkategorien und Lieferanten effektiv zu verwalten, die Rentabilität zu steigern, die Nachhaltigkeit zu verbessern, Risiken zu senken und die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen.