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E-Rechnungspflicht Buchhaltung: Jeder vierte Selbstständige schreibt Rechnungen noch per Hand

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Eine neue Umfrage von sevdesk by Cegid zeigt: Gründer und Selbstständige nutzen bei der Buchhaltung häufig noch manuelle Prozesse. Ein Fünftel der Befragten gibt an, Finanzen im Kopf zu verwalten. Und jeder vierte Befragte schreibt Rechnungen noch per Hand, trotz E-Rechnungspflicht.

(Bild:  © M+Isolation+Photo/stock.adobe.com)
(Bild: © M+Isolation+Photo/stock.adobe.com)

Die E-Rechnungspflicht ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2025 Pflicht – doch viele Selbstständige arbeiten weiterhin mit manuellen Tools. Eine Umfrage von sevdesk by Cegid macht deutlich: Bei der Digitalisierung von Buchhaltungsprozessen besteht dringender Handlungsbedarf. Demnach verwenden derzeit immer noch 37 Prozent der Befragten Programme wie Word, Excel, InDesign oder Canva zur Rechnungsstellung. 24 Prozent greifen sogar noch auf Papier oder Quittungsblöcke zurück. 57 Prozent nutzen jedoch bereits eine Rechnungs- oder Buchhaltungssoftware. Auch bei der Finanzplanung zeigt sich ein ähnliches Bild: 22 Prozent verwalten ihre Finanzen im Kopf, 41 Prozent nutzen ein selbst entwickeltes System und 40 Prozent verlassen sich auf den Blick aufs Bankkonto.

Manuelle Abläufe in der Buchhaltung bergen Risiken

Marco Reinbold ist General Manager DACH von Cegid.(Bild:  Cegid)
Marco Reinbold ist General Manager DACH von Cegid.
(Bild: Cegid)

Marco Reinbold, General Manager DACH von Cegid, kommentiert die Ergebnisse: „Beim Thema E-Rechnung besteht bei vielen Young Founders und Selbstständigen noch großer Nachholbedarf – sei es bei der technischen Umsetzung oder der Finanzkontrolle. Dass fast ein Viertel der Gründer Rechnungen noch per Hand oder mit dem Quittungsblock erstellt, zeigt deutlich, wie viele Prozesse noch nicht zukunftsfähig sind. Dieses Vorgehen birgt Risiken für Innovation, nachhaltiges Wachstum und unternehmerische Freiheit. Da die Pflicht zum Empfang und zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen bereits gilt, sollten Unternehmer nicht auf die nächste gesetzliche Frist warten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, manuelle und fehleranfällige Abläufe durch digitale, automatisierte Lösungen zu ersetzen.“

Über die Hälfte der Befragten suchen Hilfe bei Google oder ChapGPT

Bei der Informationssuche zeigt sich der Wandel im Gründeralltag: 43 Prozent der Befragten informieren sich über Social Media zu Tools und Fragen rund um die E-Rechnung. Noch häufiger werden Google oder ChatGPT genutzt (54 Prozent). 30 Prozent der Befragten wenden sich an die Steuerberatung, während 7 Prozent keinerlei Informationen zu passenden Tools einholen. Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen die Notwendigkeit digitaler, niedrigschwelliger Lösungen in der Buchhaltung– insbesondere im Hinblick auf die E-Rechnungspflicht, die bereits seit dem 1. Januar 2025 in Deutschland flächendeckend gilt.

Die Umfrage wurde von Appinio im Auftrag von sevdesk by Cegid durchgeführt. Das Marktforschungshaus befragte im Juni 2025 deutschlandweit 300 Berufstätige ab 18 Jahren. Cegid ist Anbieter Cloud-basierter Business-Management-Lösungen für Fachleute und KMU in den Bereichen Finanzwesen (Treasury, Steuern, ERP), Personalwesen (Talentmanagement, Gehaltsabrechnung), Rechnungswesen und Einzelhandel. Das Unternehmen verbindet einen vorausschauenden und pragmatischen Geschäftsansatz mit dem Know-how über neue Technologien wie KI und einem einzigartigen Verständnis von Regularien und Compliance-Richtlinien.

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